SpaceX: Start der recyclebaren Rakete - Versuch Nummer drei

SpaceX: Start der recyclebaren Rakete - Versuch Nummer drei

Bild vergrößern

Die SpaceX-Rakete Falcon9 ist in verschiedenen Versionen bereits gescheitert - entweder explodiert oder zerbrochen. Dieses Mal soll der Start und auch die anschließende Landung einiger Teile gelingen. Für SpaceX hängt viel davon ab.

Zwei Mal ist das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX schon gescheitert, dieses Mal soll es klappen. SpaceX will eine Rakete starten und in Teilen auf die Erde zurückkehren lassen. Warum es dieses Mal gelingen muss.

Sechs Monate nach der Explosion einer unbemannten Trägerrakete will sich die US-Firma SpaceX mit einer neuen Mission für weitere Aufgaben empfehlen. Eine verbesserte Version der verunglückten Falcon9-Rakete soll am Dienstagmorgen kurz nach 2.30 Uhr (MEZ) auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten und elf Kommunikationssatelliten im All aussetzen. Ursprünglich sollte die Rakete am Montagmorgen abheben, aber das Unternehmen wurde kurzfristig verschoben.

Mond-Mission Russland und Esa wollen wieder zum Mond

Eine feste Raumstation auf dem Mond - das könnte das Ergebnis des "Luna-27"-Projekts sein. Aber erst einmal geht es mit der Suche nach Wasser am Mond-Südpol los.

huGO-BildID: 49621664 Der Vollmond ist am 28.09.2015 am Nachthimmel über Wiesbaden (Hessen) zu sehen. Bei einer totalen Mondfinsternis durchläuft der Mond vollständig den Kernschatten der Erde und erscheint dabei in rotem Licht. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Es geht für SpaceX aber um mehr als einen erfolgreichen Transport von Satelliten. Die Firma plant zugleich einen neuen Versuch, die nach dem Start abgetrennte erste Raketenstufe sicher zur Erde zurückkehren zu lassen - und zwar auf dem Festland in Cape Canaveral. Bei zwei vorausgegangenen Versuchen war eine Landung auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik jeweils fehlgeschlagen. Zwar hatten die Raketenteile ihr Ziel erreicht, aber in beiden Fällen kam es zu Bruchlandungen.

Anzeige

Eine weitgehend unversehrte Rückkehr benutzter erster Raketenstufen zur Erde könnte eine Wiederverwendung ermöglichen - und künftige Raumtransporte dadurch billiger machen. Das wäre revolutionär und für ein privates Raumfahrtunternehmen wie SpaceX ein möglicher Weg zu rentablen Unternehmungen.

Das gestaltete sich bislang aber mehr als schwierig. Im Juni sollte eine Falcon-Rakete den Transporter „Dragon“ mit Versorgungsgütern für die Internationale Raumstation ISS auf den Weg ins All bringen. Das Vehikel brach nach der Explosion der Trägerrakete allerdings auseinander.

Für SpaceX steht bei dem geplanten neuen Raketenstart auch deshalb viel auf dem Spiel, weil es laut Verträgen mit der US-Weltraumbehörde Nasa ab 2017 auch Astronauten zur ISS transportieren soll.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%