Solar-Dächer im Auto sind keine Spielerei mehr, sondern ein wichtiger Schritt, um CO2-Emission zu senken oder Elektroflitzer weiter fahren zu lassen. Die Dächer des Erfurter Solar-Spezialisten Asola Power erzeugen im Modell Karma des US-Autoherstellers Fisker 120 Watt Strom für die Klimaanlage, das Radio, den GPS-Empfänger oder die Sitzheizung. Text: Andreas Menn Fotos: PR, Screenshots, Unternehmen

Eine sehr aktuelle - und für eine Wirtschafts-Zeitung sehr ungewöhnliche - Zusammenstellung! Für alle an "Energy Harvesting" interessierten Leser habe ich die grundsätzlichen physikalischen Möglichkeiten mit den entsprechenden Generatoren in einer Tabelle zusammengestellt. Links zu den entsprechenden Fachaufsätzen sind auch dabei: www.harvesting-energy.de. Meine Studenten haben die Freude, derartige innovative Lösungen in kleinen Projekten zu untersuchen. Die Ergebnisse stehen auch im Netz.
Eines ist zu beachten: Strom kann man gewinnen, Energie kann man nur umwandeln! Verformt z.B. ein Reifen einen Piezogenerator, dann hat vorher ein energieverbrauchender Motor diesen Reifen in Drehung versetzt! Bei Energie aus Abfall-Wärme oder Licht sieht die Energiebilanz freundlicher aus. Auch Funkwellen eines WLANs kann verwenden, um geringe Energiemengen bereitzustellen, dies ist eine in Deutschland noch sehr stiefmütterlich behandelte Technologie.
Prof. Jürgen Schwager, Hochschule Reutlingen