Von Kühlschränken und Hundehalsbändern

Wer kennt nicht das Problem: Das im Hochsommer eingekaufte Kaltgetränk ist bei der Ankunft zuhause eher nur noch lauwarm. Weder das schnelle Einlegen ins Kühlfach noch andere Haushaltstricks zum flotten Senken der Temperatur wollen greifen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Fußballspiel, zu dessen Erfrischung das Getränk eigentlich dienen sollte, in zehn Minuten auf dem Bildschirm ist. Besitzer des LFX31935 des koreanischen Herstellers LG können nun aufatmen: Der kürzlich in Las Vegas vorgestellte Riesenkühlschrank besitzt einen sogenannten Blast Chiller, der sich für Softdrinks, Säfte und sogar Bier und Schaumwein eignet. Damit lässt sich ein Getränk mit einem Inhalt von 0,33 Liter in nur fünf Minuten frosten, wozu normale Kühlschränke angeblich 40 Minuten bräuchten.

Der Nachschub für die Kehle bleibt dabei über einen speziellen Mechanismus in Bewegung, so dass das Behältnis nicht einmal beim Öffnen spritzt. Allein ein Preis für den auch sonst beeindruckend großen LFX31935, der zusätzlich mit einer Smartphone-Schnittstelle ausgeliefert werden soll, fehlt bislang noch.
Big Brother für Hunde
Nicht jede Vierbeinerrasse neigt dazu, sich von Haus und Hof des Besitzers zu entfernen. Doch wer einmal einen Beagle auf der Pirsch erlebt hat, wird wissen, dass selbst gute Erziehung bei manchem Tier nicht hilft, um Waldi vom Weglaufen abzuhalten. Der US-Anbieter Snaptracs hat aus diesem Grund nun ein neuartiges Hundehalsband entwickelt, das ein sogenanntes Pettracker enthält. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus GPS-Empfangschip, der die Position des Tieres erfasst, und einen Funknetzsender, der diese Daten über verschiedene Wege wie Kurznachricht oder elektronische Post weitergeben kann. In der Praxis bedeutet das dann, dass das Tagg nicht ganz zwei Wochen lang die genaue Position des Ausreißers erfasst und diese regelmäßig an den Besitzer meldet - bestenfalls bis der Hund wiedergefunden ist.
Apps für verschiedene Smartphone-Betriebssysteme von Android bis iOS erlauben dabei das Monitoring - beispielsweise vom Arbeitsplatz aus, um zu erfahren, ob der Hund entlaufen ist, während der Besitzer im Büro war. Knapp 100 Dollar will Snaptrace für das Grundgerät haben, hinzu kommt nochmals eine Monatsgebühr von unter 10 Dollar. Bislang ist der Tagg-Dienst noch auf den US-Markt beschränkt.











