100-Mann-Team : Apple stellt mehr Entwickler für Computeruhr ein

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100-Mann-Team : Apple stellt mehr Entwickler für Computeruhr ein

Apple forciert laut einem Zeitungsbericht die Arbeit an einer Computeruhr. Der iPhone-Konzern stellt seit einigen Wochen „aggressiv“ frische Entwickler für das Projekt ein, schreibt die „Financial Times“.

Dennoch könnte das neuartige Gerät erst in gut einem Jahr auf den Markt kommen. Über eine mögliche Computeruhr von Apple wird schon seit Monaten spekuliert. Zuletzt wurde bekannt, dass der Konzern sich den Namen „iWatch“ in mehreren Ländern schützen ließ. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete bereits vor einiger Zeit, das ein Team aus mehr als 100 Leuten an dem Gerät arbeite. Allerdings gebe es Probleme, die die Apple-Mitarbeiter bisher nicht hätten lösen können, hieß es von einer der Quellen der „Financial Times“. Deshalb sei ein Marktstart erst im Herbst 2014 möglich, während viele Branchenbeobachter ihn bisher schon in diesem Jahr für möglich hielten.

Apple und die Computeruhr

  • Ein großes Team

    Apple arbeitet laut Medienberichten mit einem großem Team an einer Computer-Armbanduhr: 100 Mitarbeiter seien daran beteiligt, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg. Darunter seien neben Designern und Software-Entwicklern auch Manager und Marketing-Experten. Die Größe der Mannschaft weise darauf hin, dass Apple bei der Entwicklung des Geräts über die Phase der Experimente hinaus sei.

  • Ein bisschen wie das iPhone?

    Über die Funktionen wird bereits spekuliert. So soll das Gerät eine Oberfläche aus gebogenem Glas haben, wie die „New York Times“ erfahren haben will. Das „Wall Street Journal“ berichtet, dass Apple an einer Uhr arbeite, die einige Funktionen des iPhone übernehmen könne. Als besondere Herausforderung gilt die Akku-Laufzeit.

  • Der Name ist geschützt

    Den Namen „iWatch“ will sich das Unternehmen offenbar bereits in mehreren Ländern schützen lassen.

  • Es gibt schon Konkurrenz

    Die Idee an sich ist nicht neu. Schon jetzt bietet Sony eine Smartwatch an, eine ähnliche Idee steckt auch hinter der italienischen i'm Watch. Weitere Geräte wie das US-Projekt Pebble sind auf dem Weg.

  • Zwang zur Innovation

    Apple-Chef Tim Cook steht unter Druck, ein neues innovatives Produkt vorzustellen. Die Aktie verlor seit den Höchstwerten im September massiv an Wert. Kritiker werfen Apple eine nachlassende Innovationskraft vor, weil das Unternehmen seit dem Start des iPad-Tablets 2010 nur Weiterentwicklungen bisheriger Geräte vorgestellt habe. Mit einer eventuellen „iWatch“ könnte Apple die Skeptiker widerlegen.

Eine Uhr wäre das erste komplett neue Produkt seit dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs im Herbst 2011. Geräte, die man direkt am Körper trägt, gelten als das „nächste große Ding“ in der Elektronik-Branche. Dabei bietet sich die Uhr als Mini-Computer am Handgelenk an. Auf dem Markt sind bereits mehrere Smartwatch-Modelle verschiedener Hersteller, die aber erst einen eingeschränkten Funktionsumfang haben. Google experimentiert mit der Computer-Brille Google Glass, die bisher an ausgewählte Test-Nutzer ging, und plant laut Medienberichten ebenfalls eine Datenuhr.

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