Amazon: Neues Gadget Dash liefert Nachschub auf Kopfdruck

Amazon: Neues Gadget Dash liefert Nachschub auf Kopfdruck

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Produktbild Amazon Dash Button, Twitteraccount Amazon

Einmal auf den Knopf an der Kaffeemaschine drücken und kurze Zeit später klingelt der Postbote mit neuen Kapseln: Das ist die Idee der Einkaufshilfe Amazon Dash.

Die Küchenrolle ist leer – genau wie der Vorratsschrank. Abhilfe schafft Amazon mit dem neuen Dash-Button.

Dabei handelt es sich um ein kleines Gerät, das per Knopfdruck bestimmte Verbrauchsprodukte im Amazon-Onlineshop bestellt. Die Einkaufshilfe haftet an Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Kühlschränken oder Kaffeemaschinen. Sobald sich dann der Kaffeekaspel- oder Waschpulvervorrat dem Ende neigt, drückt man auf den Dash-Button. Über das heimische WLAN wird eine Verbindung mit der Amazon-App auf dem Smartphone hergestellt. Dort kann die Bestellung kontrolliert und bei Bedarf auch storniert werden.

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Dabei wird für jedes Produkt ein eigener Dash-Button benötigt. Bislang listet Amazon rund 250 Produkte für die Knöpfe. Das Sortiment reicht von Katzenfutter über Müsliriegel bis hin zu Babywindeln. Anfänglich gibt es das Gadget nur für ausgewählte Amazon-Prime-Mitglieder in den USA. Diese bekommen maximal drei Bestellknöpfe kostenlos zugeschickt. Gegenüber der WirtschaftsWoche bestätigte Amazon, dass Amazon Dash kein Aprilscherz sei. Pläne für eine internationale Vermarktung gebe es aber aktuell nicht.

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Das neue Produkt ist eine Kampfansage an Supermärkte und Drogerien. Die Kombination aus Hardware und einfachem Bestellprozess zielt auf die Bequemlichkeit der Kunden. Denn wer geht schon gerne in den Supermarkt, um neues Toilettenpapier zu kaufen?

Viel weiter zielt das Nachschub (bei Amazon heißt es: Replenishment) Service Programm von Amazon, das sich zurzeit in der Betaphase befindet. Hier entfällt der Druck auf den Knopf, da die Haushaltsgeräte automatisch und bereits ab Werk den Nachschubbedarf erkennen. Mit an Bord sind unter anderem der Hersteller Whirlpool mit Waschmaschine und Trockner, sowie Brother mit Druckern.

Auch Brita, der hessische Hersteller von Trinkwasserfiltern, macht mit. So sollen die neuen Wasserkannen künftig erkennen, wenn die Filterkartusche leer ist und diese automatisch nachbestellen. Die ersten Produkte soll es laut Amazon für den US-Markt im Herbst 2015 geben.

Damit überlässt der Konzern beim Internet der Dinge, also den intelligent vernetzten Gegenständen, nichts dem Zufall.

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