Apple unter Druck: Ein neues iPhone muss her

Apple unter Druck: Ein neues iPhone muss her

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Das nächste iPhone wird mit dem Betriebssystem iOS 7 an den Start gehen.

von Meike Lorenzen

Immer weniger Smartphone-Nutzer telefonieren und surfen mit dem iPhone. Das haben aktuelle Studien ergeben. Umso wichtiger wäre es für Apple, wirklich am 10. September mit einem Nachfolger nachzulegen.

Pünktlich zur Internationalen Funkausstellung in Berlin (6. bis 11. September 2013) verdichten sich die Gerüchte um ein neues iPhone. Nicht nur ein, sondern gleich zwei Modelle könnte Apple am 10. September vorstellen. Laut Angaben des gut informierten Blogs All Things D plant das Unternehmen aus Cupertino sowohl ein iPhone 5S als auch ein Billigprodukt, das im Netz bisher unter dem Namen iPhone 5C bekannt ist.

Die Meldung überrascht kaum. Turnusgemäß stellt Apple einmal im Jahr ein neues iPhone vor - immer im Spätsommer. Das iPhone 5 präsentierte Tim Cook im vergangenen September mit Neuerungen wie einem größeren Bildschirm, einem neuen Dockanschluss und dem Turbointernet-Zugang LTE vor. Seitdem warten die Fans mehr oder weniger geduldig darauf, dass der Apple-Chef nachlegt.

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Anfang des Jahres vermuteten einige Branchenkenner bereits, dass Apple unter dem Konkurrenzdruck von Samsung vielleicht schon deutlich früher mit einem Nachfolger herausrücken könnte. Im März stellten die Koreaner das Samsung Galaxy S4 mit etlichen Software-Neuerungen vor.

Vor allem Samsung ist dem einstigen Vorreiter Apple heftig auf den Fersen. Eine Erhebung des Martkforschungsunternehmens Somscore für den Juni zeigt, dass nur noch 19,5 Prozent der Smartphone-Nutzer in Deutschland ein iPhone besitzen. Damit musste das Unternehmen einen Marktanteil von zwölf Prozent einbüßen. Die Zahlen beziehen sich auf die eingesetzten Systeme. Google und Samsung bauen ihren Vorsprung hingegen aus. Ähnliches zeigen die aktuellen Verkaufszahlen beim Blick auf die Auswertung von Strategy Analytics. Danach hat Apple am Weltmarkt noch einen Anteil von 13 Prozent.

Doch Tim Cook ließ sich vorerst nicht unter Druck setzen. Wie gewohnt werden sämtliche Gerüchte ignoriert. Auch bei der Entwicklerkonferenz im Juni deutete er ein neues iPhone nicht einmal an. Stattdessen zeigten er und sein Team das neue Macbook Air, einen neuen MacPro sowie die neuen Betriebssystem OS X Mavericks und iOS7.

Das neue mobile Betriebssystem iOS 7 ist das Werk des Apple-Chef-Designers Jonathan Ive und der erste richtige Relaunch seit Steve Jobs 2007 das erste iPhone vorstellte. Auf dem kommenden Flaggschiff wird iOS 7 vorinstalliert sein. Ansonsten rechnen alle Kenner mit einem besseren Akku, einem 4,7 oder 5,7 Zoll großen Display sowie einer verbesserten Kamera.

Um den Rückgang zu stoppen, wäre es wichtig, dass Apple nun tatsächlich bald mit einem neuen Produkt nachlegt. Inwieweit sich dieses dann technisch stark vom Vorgänger iPhone 5 absetzt, bleibt allerdings abzuwarten. Mit dem ganz großen Wurf rechnet niemand. Bisher hat sich Tm Cook vor allem als „Updater“ einen Namen gemacht, der mit jedem neuen iPhone für ein bisschen mehr Feinschliff sorgt. Ein eigenes „one more thing“, wie Jobs seine großen Innovationen stets ankündigte, ist ihm bisher nicht gelungen, bemängeln Kritiker.

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Im Bereich der Billig-Smartphones haben Unternehmen wie Nokia und Samsung Apple inzwischen überholt – und trotzdem Premiumprodukte im Sortiment wie das Lumia 925 oder das Galaxy S4 im Sortiment. Hier muss Apple nachlegen, um sich das Geschäft in den Schwellenländern nicht entgehen zu lassen.

Allen Gerüchten zu Trotz – bestätigt hat das Unternehmen sie gewohnheitsgemäß bisher nicht.  

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