
Die Hinweise auf ein Mini-iPad verdichten sich: Apple hat für den 23. Oktober zu einer Sonderpräsentation ein. Branchenexperten gehen davon aus, dass der US-Technologieriese bei der Veranstaltung im kalifornischen San Jose eine kleinere Variante seines erfolgreichen Tablet-Computers vorstellen und damit die Rivalen Amazon und Google angreifen will. Apple nannte auf seinem Einladungsschreiben keine Details. Mit dem Satz "Wir haben noch ein wenig mehr, das wir Ihnen zeigen wollen" signalisierte der Konzern aber, dass es sich um ein kleines Gerät handeln dürfte - und vielleicht noch weitere Produkte vorgestellt werden. Erst im September hatte Apple bei einer ähnlich angekündigten Veranstaltung sein iPhone 5 präsentiert.
Bild: REUTERSNokia Lumia 920
Plattform - Windows 8: Hervorragende Kamera, die ähnlich gute Bilder wie die 41-Megapixel-Kamera in Nokias Pureview 808 liefert. Dank neuer Stabilisatortechnik sollen Wackelbilder vermieden werden. Ebenfalls positiv ist die kabellose Ladestation in Form eines Kissens, auch wenn das Laden mit dem Kabel immernoch deutlich schneller geht. Wie viel das neue Gerät kosten soll, wurde bei der Präsentation in New York Anfang September noch nicht verraten.
Bild: dpaSamsung Galaxy S3
Plattform - Android: Die aktuellste Smartphone-Version von Samsung ist seit März 2012 auf dem Markt. Das Gerät verfügt über ein 4,8 Zoll großes HD-Display und eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Neben Fotos und Videos sind auch Videokonferenzen mit der Frontkamera möglich. Es ist in einer 16-GB- und einer 32-GB-Ausführung erhältlich. Schwächen: Sowohl die Spracherkennung "S-Voice" als auch eine erweiterte Gestensteuerung funktioniert nur bedingt. Außerdem macht das Smartphone ausgerechnet beim telefonieren Mätzchen. Störende Hintergrundgeräusche werden nicht gut gefiltert. Die Sprachqualität ist entsprechend deutlicher schlechter als bei anderen Anbietern.
Bild: dapdMotorola Razr
Plattform - Android: Gleich drei neue Modelle aus der Reihe Razr stellte Motorola im September 2012 vor: die größeren Droid Razr HD und Droid Razr Maxx HD sowie das etwas kleinere Droid Razr M. Angeblich sollen die Modelle über eine längere Speicherlaufzeit, hochauflösende Displays und eine schnelle LTE-Datenübertragung verfügen. Das kompakte und flache Razr M startet mit Zwei-Jahresvertrag bei 99 Dollar - die Hälfte des Preises eines Apple iPhone 4S. Ob das Smartphone jedoch überhaupt in Deutschland erhältlich sein wird, ist bisher nicht geklärt.

HTC 7 Mozart
Plattform – Windows Phone 7: Die neue, individuell anpassbare Programmoberfläche kopiert nicht bloß, wie viele Konkurrenten, Apples iPhone, sondern definiert ein eigenes Bedienkonzept. Stärken: Alle neuen Windows-Telefone verfügen über schnelle Prozessoren, reichlich Speicher und jede Menge Sensoren, vom GPS-Chip bis zum Beschleunigungsmesser. Die Navigation im Gerät und den Programmen klappt flüssig. Schwächen: Zum Start gibt es nur rund 500 Apps zum Download, darunter einige Top-Spiele. Flash-Player oder PDF-Reader fehlen ebenso wie eine Copy & Paste-Funktion von Texten. Technik: 1-Gigahertz-Prozessor, 16 Gigabyte Speicher, 9,4-cm-Display, 8-Megapixel-Kamera, 130 Gramm Preis: 509 Euro ohne Vertrag.
Im September 2012 stellt HTC eine neue Version auf Basis von Windows 8 vor.

LG Optimus Chic
Plattform – Android: Googles lizenzkostenfreie Handysoftware ist die Erfolgsgeschichte im Smartphone-Markt. Kein System verbreitet sich so schnell. Stärken: Trotz ordentlicher Ausstattung und Verarbeitung ein erfreulich preisgünstiges Modell mit Zugriff auf rund 100.000 Apps in Googles Softwarefundus Android Market. Schwächen: Es gibt viele unterschiedliche Android-Versionen. Daher funktionieren nicht alle Apps auf allen Geräten. Datenschützer bemängeln, dass Google über Android Nutzerdaten erfassen kann. Technik: Android 2.2, 120 Megabyte Speicher (erweiterbar), 8,1-cm-Display, 133 Gramm Preis: 299 Euro ohne Vertrag

Blackberry Torch 9800
Plattform – BlackberryOS: Version 6 des Betriebssystems bietet neben einer für die Fingerbedienung optimierten Programmoberfläche unter anderem einen aktuellen und konkurrenzfähigen Web-Browser. Stärken: Das handliche Gerät kombiniert die Möglichkeit zur Fingersteuerung mit einer ordentlichen Tastatur zum Schreiben von E-Mails. Schwächen: Ähnlich wie Nokias E7 ist auch das Torch durch die integrierte Schiebetastatur relativ dick. Trotz Renovierung sind manche Funktionen weiter schwer zu finden. Technik: 624-Megahertz-Prozessor, 4 Gigabyte Speicher (erweiterbar), 8,1-cm-Display, 5-Megapixel-Kamera, 161 Gramm Preis: Ab 550 Euro ohne Vertrag.

Apple iPhone
Plattform – iOS 4: Die jüngste Software-version fasst unter anderem mehrere Anwendungen in einem Ordner zusammen. Auch das E-Mail-Management wurde deutlich verbessert. Stärken: Schärfe und Detailreichtum des hochauflösenden Retina-Displays setzen Standards. Die leichte Bedienbarkeit des Geräts ist Maßstab für die Konkurrenz. Schwächen: Teuerstes Gerät im Vergleich. Konstruktionsfehler der Antenne führt unter Umständen zu Empfangsproblemen. Die gläsernen Front- und Rückseiten gelten als bruchgefährdet. Technik: 16 oder 32 Gigabyte Speicher, 8,9-cm-Display mit höchster Auflösung, 137 Gramm Preis: Ab 900 Euro ohne Vertrag. Für den 12. September 2012 wird die Vorstellung des neuen iPhones erwartet.
Nokia Lumia 920
Plattform - Windows 8: Hervorragende Kamera, die ähnlich gute Bilder wie die 41-Megapixel-Kamera in Nokias Pureview 808 liefert. Dank neuer Stabilisatortechnik sollen Wackelbilder vermieden werden. Ebenfalls positiv ist die kabellose Ladestation in Form eines Kissens, auch wenn das Laden mit dem Kabel immernoch deutlich schneller geht. Wie viel das neue Gerät kosten soll, wurde bei der Präsentation in New York Anfang September noch nicht verraten.
Seit Monaten halten sich Spekulationen, dass Apple eine abgespeckte und preiswertere Version seines iPad plant, um seinen Konkurrenten das Wasser auf dem boomenden Tablet-Markt abzugraben. Das Unternehmen würde damit vor allem gegen den Onlinehändler Amazon und den Internetriesen Google antreten, die bereits kleinere Tablets mit einem Bildschirm von sieben Zoll im Angebot haben. Apples iPad hat bislang eine Bildschirmgröße von 9,7 Zoll. Die Apple-Aktie legte nach der Ankündigung deutlich zu und notierte am Nachmittag in New York fast zwei Prozent höher.
Microsoft versus Apple
In Sachen geschicktem Marketing hat Apple mit seiner kryptischen Einladung Microsoft wieder einmal die Butter vom Brot genommen. Denn parallel wurde bekannt, dass das erste Microsoft-Tablet namens Surface beim Verkaufsstart am 26. Oktober preislich für Apple vermutlich keine große Konkurrenz darstellen wird. Das Surface wird in den USA 499 Dollar und damit ähnlich viel wie das iPad von Apple kosten. Allerdings soll es bei Microsoft mit 32 Gigabyte doppelt so viel Speicherkapazität wie beim Vergleichsmodell des Konkurrenten sowie einen etwas größeren Bildschirm geben. Für 699 Dollar erhalten Käufer eine Version mit 64 Gigabyte.
Bild: rtrApple gegen Google
Die Konkurrenz zwischen Google und Apple ist eine niemals enden wollende Geschichte. Angeblich plant Google gerade ein 99-Dollar Tablet, das Apples iPad auf dem Markt noch mehr Paroli bieten könnte als derzeit schon das Nexus 7. Gleichzeitig versucht sich Apple von Google zu emanzipieren. So wurde die Youtube-App auf dem iPhone 5 gar nicht mehr mit angeboten. Außerdem flog Google-Maps vom neuen Apple-Smartphone. Stattdessen bietet das Unternehmen nun eigene Karten mit dem Betriebssystem iOS 6 an.
Seit Jahren krachen die Unternehmen aneinander. Steve Jobs reagierte Medienberichten äußerst wütend, als Google das Betriebssystem Android OS 2008 auf den Markt brachte. Seiner Meinung nach sei dies ein Plagiat von Apples iOS. Seinem Vertrauten Walter Isaacson sagte Jobs damals: “Ich werde Android zerstören, weil es ein geklautes Produkt ist.” Jeden Penny des Apple-Vermögens sei er bereit gewesen dafür auszugeben.(Im Bild: Steve Jobs und Sergey Brin)
Bild: rtrApple gegen Microsoft
Apple gegen Microsoft, Steve Jobs gegen Bill Gates - das war die Mutter aller IT-Konkurrenzen. Anbei eine Kurzversion der ewigen Streitigkeiten: Auf dem Computer Apple II (ab 1977 auf dem Markt) war noch die Microsoft Software installiert. 1981 begann dann die Partnerschaft zwischen MS-DOS und IBM - mit seinem PC-Design. 1984 brachte Apple den Macintosh auf den Markt. Als Microsoft kurz danach mit dem Betriebssystem Windows auftrumpfte, war die Konkurrenz perfekt. Apple regte sich darüber auf, dass die optischen Elementen denen des Macintosh stark ähnelte. Der Marktführer wurde allerdings Microsoft - und nicht Apple. Mit Windows 95 hatte Microsoft 90 Prozent des Marktes abgedeckt. Das Apple-Comeback fiel mit der Rückkehr Steve Jobs ins Unternehmen zusammen. In den 2000er Jahren wurde das Unternehmen mit dem iPhone und dem iPad zum Marktführer in Sachen mobiles Internet. Vor allem das Design und die leichte Handhabung überzeugten die Kunden.
(Im Bild: Steve Jobs und Bill Gates)
Bild: rtrApple gegen Samsung
Es ist ein merkwürdiges Konstrukt zwischen Apple und seinem südkoreanischen Konkurrenten Samsung. Einerseits sind die beiden Unternehmen Geschäftspartner, andererseits bekämpfen sie sich. Neben den ewigen Patentstreitigkeiten, tragen die beiden ihre Rivalität auch in Werbespots aus. Seit 2008 schießt Samsung massiv gegen Apple. Damals brachten die Südkoreaner eine Werbung für das Smartphone “Instinct” heraus, die den Titel “Apple-Eater” trug heraus. Den zweiten Eklat gab es im November 2011 mit dem Werbefilm “Fanboys”. Darin läuft ein Mann mit seinem Samsung Galaxy SII Smartphone an einer Schlange wartender Fans vorm Apple-Shop vorbei und präsentiert die Vorteile seines Handys. Samsung setzte in diesem Jahr noch einen drauf und zog erneut in einem Werbesport für das SIII die Apple-Fans und den Hype um die Produkte durch den Kakao. Und das pünktlich vor dem amerikanischen Sport-Groß-Ereignis Superbowl, um möglichst viele Amerikaner zu erreichen.(Im Bild: Steve Jobs und Gee-Sung Choi)
Bild: APIBM gegen Apple
Ebenfalls in einer Superbowl-Werbung schoss Apple gegen IBM. 1981 hatte das Unternehmen als Antwort auf den ersten Macintosh einen eigenen PC auf den Markt gebracht. Und als Reaktion ließ Steve Jobs in der Werbung IBM mit Orwells 1984 vergleichen. Überhaupt war Jobs die IBM-Konkurrenz alles andere als geheuer. Anfang der 80er Jahre sagte er in einem Interview: “Sollten wir aus irgendeinem Grund einen großen Fehler machen und IBM gewinnt, dann beginnen meiner Meinung nach etwa 20 dunkle Computer-Jahre.”(Im Bild: Ex-IBM-Chef Sam Palmisano und Steve Jobs)
Bild: dapdMotorola gegen Apple
Bevor Motorola von Google übernommen wurde, versuchte das Unternehmen 2011 ebenfalls mit einer provozierenden Werbung zum Superbowl gegen Apple aufzutrumpfen. Darin prophezeite das Unternehmen eine nüchterne, Apple-kontrollierte Zukunft, in der ein Mann mit Motorola-Tablet Xoom der einzige farbenfrohe Gegenpol ist. Sonderlich erfolgreich war die Werbung nicht. Xoom wurde schon nach einem Jahr wieder eingestellt.
(Im Bild: Greg Brown und Steve Jobs)
Bild: rtrApple gegen Dell
Steve Jobs hatte sich im Laufe seiner Zeit bei Apple einige Feinde in der Branche gemacht. Der Dell-Chef und -Gründer Michael Dell soll 1997 gesagt haben: “Wenn ich Apple leiten würde, würde ich das Unternehmen schließen und den Aktionären das Geld wieder geben”. Jobs konterte mit den Worten: “Apple und Dell sind die einzigen in der Branche, die Geld verdienen. Sie machen es, in dem sie Wal-Mart sind. Wir durch Innovationen.”(Im Bild: Michael Dell und Steve Jobs)
Bild: APApple gegen Adobe
Die Konsequenzen dieses Streits hat viele Nutzer von Apple-Produkten maßlos geärgert: Steve Jobs legte sich mit dem Software-Unternehmen Adobe an, weil ihm das Darstellungsformat Flash nicht gefiel. Er weigerte sich, die Darstellung von in Flash programmierten Animationen und Co auf dem iPhone und iPad möglich zu machen. Als Grund sagte Steve Jobs: “Sie haben alle Möglichkeiten interessante Dinge zu entwickeln, aber sie weigern sich das zu tun.” Außerdem würde der Mac vor allem aufgrund von Flash abstürzen. Adobe reagierte in einer Werbekampagne mit den Worten: “Wir mögen es nicht, wenn Ihnen jemand die Freiheit nimmt, selbst zu entscheiden, wie Sie etwas kreieren wollen und wie Sie das Internet erleben wollen”. Inzwischen haben sich die Wogen zwischen den beiden Unternehmen geglättet.(Im Bild: Steve Jobs und Shantanu Narayen)
Bild: rtrSun Microsoftsystems gegen Microsoft
In den späten 1990er Jahren stänkerte, Scott McNealy, Geschäftsführer des damaligen Software- und Computerherstellers Sun Microsystems, gegen Microsoft. Sein Zorn richtete sich gegen die hohen Lizenzen, die Microsoft für sein Betriebssystem verlangte. Sein Lösungsvorschlag: “Die Regierung sollte in den einen oder anderen Quatsch weniger investieren und lieber Microsoft-Aktien kaufen. Dann macht das geistige Eigentum des Unternehmens öffentlich zugänglich. Windows umsonst, für alle!” Kurze Zeit später wurde das Unternehmen vom Datenbank-Hersteller Oracle geschluckt.(Im Bild: Scott McNealy und Steve Ballmer)
Bild: rtrOracle gegen Microsoft
Ähnlich wie Scott McNealy sah es auch der Oracle-Geschäftsführer Larry Ellison Ende der 90er Jahre. Auch ihm ging der Erfolg von Bill Gates und Microsoft gegen den Strich. Sein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag war es, jemanden bei Microsoft einzuschleusen, der ein wenig Unruhe in die PR-Mühlen des Unternehmens bringt. Oracle versuchte immer wieder gemeinsam mit Sun Microsystems mit einem Netz-Computer gegen Microsoft und seine Windows-Dominanz zu punkten. Mit der Übernahme von Sun Microsystems sollte das endlich gelingen. Die Idee war es einen abgespeckten Rechner an den Start zu bringen, der ohne aufwendiges Betriebssystem auskommt und Windows überflüssig macht. Diese Idee fasziniert Oracle-Chef Larry Ellison jahrelang, allerdings ohne den erhofften Erfolg.(Im Bild: Larry Ellison und Bill Gates)
Bild: dapdTelekom gegen Vodafone
Zwischen den beiden größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen kommt es immer wieder zu Klagen und Auseinandersetzungen. 2009 ging Vodafone gerichtlich gegen die Telekom vor. Der Vorwurf: Das Unternehmen behindere den Wettbewerb im Festnetz. Die Regulierungsbehörden hatten den ehemaligen Monopolisten Telekom ein Jahr zuvor gezwungen, seinen Konkurrenten die Nutzung der Leitungen gegen Gebühr anzubieten. Die Telekom ließ sich den sogenannten Bitstrom-Zugang von den Konkurrenten bezahlen. Vodafone griff damals in einem Drittel des Bundesgebietes auf die Netze und Technik der Telekom zurück. Vodafone-Chef Friedrich Joussen kritisiert, dass rund 40.000 Vodafone-Kunden, denen man einen DSL-Anschluss auf Basis der Telekom-Leitungen verkauft habe, nie bedient worden seien. Vodafone hat bei verschiedenen Gerichten Schadensersatzklagen eingereicht.
2011 klagte die Telekom erfolgreich gegen einen Vodafone-Werbespot, in dem das Unternehmen behauptete, dass beste Netz zur Verfügung zu stellen. Zwar ist vergleichende Werbung in Deutschland seit Mitte 2000 erlaubt, allerdings müssen die getroffenen Aussagen objektiv nachprüfbar sein und der Wahrheit entsprechen. Außerdem dürfen TV-Spots und Anzeigen den Verbraucher nicht in die Irre führen.(Im Bild: Friedrich Joussen und René Obermann)
Apple gegen Google
Die Konkurrenz zwischen Google und Apple ist eine niemals enden wollende Geschichte. Angeblich plant Google gerade ein 99-Dollar Tablet, das Apples iPad auf dem Markt noch mehr Paroli bieten könnte als derzeit schon das Nexus 7. Gleichzeitig versucht sich Apple von Google zu emanzipieren. So wurde die Youtube-App auf dem iPhone 5 gar nicht mehr mit angeboten. Außerdem flog Google-Maps vom neuen Apple-Smartphone. Stattdessen bietet das Unternehmen nun eigene Karten mit dem Betriebssystem iOS 6 an.
Seit Jahren krachen die Unternehmen aneinander. Steve Jobs reagierte Medienberichten äußerst wütend, als Google das Betriebssystem Android OS 2008 auf den Markt brachte. Seiner Meinung nach sei dies ein Plagiat von Apples iOS. Seinem Vertrauten Walter Isaacson sagte Jobs damals: “Ich werde Android zerstören, weil es ein geklautes Produkt ist.” Jeden Penny des Apple-Vermögens sei er bereit gewesen dafür auszugeben.
(Im Bild: Steve Jobs und Sergey Brin)
Der Start von Surface ist ein ungewöhnlicher Schritt für Microsoft, das bislang Software an Computerhersteller verkaufte, anstatt die Hardware selbst herzustellen. Der Verkaufsbeginn fällt mit dem des neuen Betriebssystems Windows 8 zusammen, das unter anderem für den besseren Gebrauch von Computern mit Touch-screen sowie Tablets entwickelt wurde. In Deutschland bietet Microsoft das Tablet im Internet zum Kauf an.
Die Nachfrage steigt
Dass Microsoft so spät in den Tablet-Markt einsteigt, liegt auf der Hand. Die Nachfrage nach Tablet-Computern beschleunigt sich laut High-Tech-Verband Bitkom weiter. In diesem Jahr werden in Deutschland 3,2 Millionen Tablet Computer verkauft, gut eine Million mehr als noch im Vorjahr. Das ist ein Anstieg um 52 Prozent verglichen mit 2011, als der Absatz 2,1 Millionen Geräte betrug. Die Bitkom beruft sich auf aktuelle Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO). Außerdem sei der Durchschnittspreis eines Tablet Computers von 524 Euro um rund fünf Prozent auf 500 Euro gesunken.
Die Tablet-Verkäufe entwickeln sich noch stärker als von Bitkom im Frühjahr angenommen. Damals war noch ein Umsatzplus von knapp 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro erwartet worden. Die verkaufte Stückzahl sollte um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück steigen.













