Audio: Warum "hochauflösend" besser klingt

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Audio: Warum "hochauflösend" besser klingt

Wiwo.de erklärt, was beim Digitalisieren passiert und was hinter dem Begriff "hochauflösend" steckt.

Bei der Digitalisierung von Musik wird das analoge, kontinuierliche Signal durch Quantisierung in definierte Werte ungewandelt. Grafisch kann man sich das so vorstellen, dass eine Welle oder Verlaufskurve in eine Treppe mit vielen Stufen umgewandelt wird. Es entstehen die so genannten Samples. In jedem Sample stecken dabei viele tausend Quantisierungsschritte.

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Entscheidend für die Klangqualität ist zum Einen die Abtastrate, also der Zahl der Samples pro Sekunde. Bei Standard-CDs beträgt die Abtastrate 44,1 kHz. Pro Sekunde werden also 44.100 Abtastvorgänge generiert. Je höher die Samplingrate, desto präziser kann die Treppenstruktur den Verlauf des analogen Musiksignals abbilden und desto größer der Frequenzbereich, der wiedergegeben wird. Um eine bestimmte Frequenz wiedergeben zu können, muss die Sampling-Rate mindestens doppelt so hoch sein. Beim CDs mit der typischen Abtastrate von 44,1 kHz lassen sich Frequenzen bis zu 22.050 Hz wiedergeben.

Der zweite wichtige Wert hängt von den oben erwähnten Quantisierungsschritten pro Sample ab. Die bei CDs üblichen 16 Bit bedeuten, dass 2 hoch 16, also 65.535 Quantisierungsschritte in einem Sample stecken. Das bestimmt, wie fein oder wie genau das Sample an das analoge Tonsignal herankommt. Die Bit-Tiefe bestimmt den Dynamikumfang, also die Lautstärke-Differenz zwischen der leisesten und lautesten Stelle der Musik. Die CD-typischen 16 Bit bedeuten einen Dynamikumfang von 96 dB. Eine 24-Bit-Aufnahme besitzt einen Dynamikumfang von 144 dB.

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Je größer die Bit-Tiefe, desto weniger Hintergrundrauschen. Das macht sich beispielsweise dadurch bemerkbar, dass auch leise Passagen in der Musik natürlicher klingen.

Die mobilen Musikplayer der neuen Generation geben auch Musiksignale wieder, die mit 24 Bit und einer Sampling-Rate von bis zu 192 kHz digitalisiert wurden. Damit ist die Wiedergabequalität im Prinzip der einer CD haushoch überlegen. Ob die Musik dann tatsächlich besser klingt, hängt dann wiederum davon ab, wie gut die Aufnahme ist, wie hochwertig der Kopfhörer – und natürlich wie fein die Ohren des Hörers.

Wer sich tiefer in das Thema einlesen will, findet beispielsweise auf den Seiten von Fairaudio weitere Information.

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