
Mit einer neuen Generation von Chromebooks will Google die Verbreitung seines Desktop-Betriebssystems Chrome OS vorantreiben. Statt eines Atom-Prozessors kommt nun eine ARM-CPU zum Einsatz, was leichte Geräte mit langer Akkulaufzeit zu kleinen Preisen ermöglichen soll.
Bild: PresseSamsung hat bisher bei seinen Tablets der Galaxy-Reihe auf Googles Android gesetzt. Mit den auf der IFA vorgestellten Ativ-Tablets kommt erstmals Windows 8 RT zum Einsatz. Bekannt ist, dass das neue Modell einen Bildschirm mit einer Diagonale von 10,1 Zoll hat, auf die sich 1.366 x 768 Pixel verteilen. Weniger bekannt ist die Technik, die in dem Alu-Gehäuse arbeitet. Vermutlich ist es ein 1,5-GHz-Prozessor mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Bild: PresseZudem wird es wohl zwei Varianten mit 32 oder 64 Gigabyte Speicher geben. Die Kamera an der Rückseite löst mit 5 Megapixel auf, es sind auch Anschlüsse für ein HDMI-Kabel und USB 2.0-Geräte vorhanden. Das Ativ Tab kommt zum Windows-8-Start am 26. Oktober für voraussichtlich 600 Euro in den Handel.
Bild: PresseMehr als eine Nummer größer ist das Vaio Tab 20 von Sony. Während sich bei Tablets bisher eine Displaygröße zwischen sieben und zehn Zoll etabliert hat, wartet das Sony – wie der Name es vermuten lässt – mit satten 20 Zoll auf. Für Sony ist die Mischung aus All-in-One- und Tablet-PC eine neue Gerätekategorie, die vor allem bei Familien Anklang finden soll.
Bild: PresseAls All-in-One-PC wird das Tab 20 aufrecht hingestellt und mit mit drahtloser Tastatur und Maus bedient – ein klassischer Arbeitsrechner, auf dem Windows 8 läuft. Ohne die Eingabegeräte soll das Sony-Gerät auch als kleiner Fernseher taugen. Der Standfuß soll stark genug sein, um das Tap 20 in beliebig flachen und steilen Winkeln aufzustellen. Das Riesen-Tablet kann aber auch flach auf den Tisch gelegt werden, etwa um Spiele auf dem großen Display zu spielen. So ganz mobil dürfte das Vaio Tab 20 in der Praxis aber nicht sein, es wiegt immerhin 5,2 Kilogramm. Ab Oktober will Sony zwei Varianten anbieten, die zwischen 1.000 und 1.200 Euro kosten sollen und sich durch die verwendeten Prozessoren unterscheiden.
Bild: PresseMit dem Vaio Duo 11 hat Sony neben dem Vaio Tab 20 noch eine zweite Mischung aus Notebook und Tablet-PC gezeigt. Das Gerät im Slider Design an, das mit Windows 8 als Betriebssystem arbeitet, kann per Stift bedient werden. Mit einer speziellen Software erkennt das Tablet, wenn der Nutzer mit dem Stift schreibt. Die Berührung des Handballens auf dem 11,6 Zoll großen Touchscreen-Display mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) wird dann ignoriert.
Bild: PresseFür längere Arbeiten kann das Display nach vorne geschoben werden und gibt so die Tastatur frei. So wird das Vaio Duo 11 mit seinen Anschlüssen zu einem voll einsetzbaren Netbook. Allerdings liegt auch das Gewicht mit 1,3 Kilogramm näher an einem Netbook als ein einem Tablet. Das Vaio Duo 11 soll ab Ende Oktober 2012 erhältlich sein. Das Modell mit einem i3-Prozessor für 1.199 Euro, die Variante mit i5-Prozessor für 1.399 Euro.
Bild: PresseDas Toshiba U920t ähnelt auf den ersten Blick dem gerade gezeigten Sony Vaio Duo 11. Dank Slider-Mechanismus und zwei Kameras lässt es sich als Notebook und Tablet nutzen. Das Gewicht des U920t gibt der Hersteller mit 1,45 Kilogramm an.
Euro-Preise nennt Toshiba noch nicht und nennt auch nur das vierte Quartal 2012 als Liefertermin. Unbestätigten Angaben zufolge soll das U920t aber am Erstverkaufstag von Windows 8, dem 26. Oktober 2012, auf den Markt kommen. Für die Einstiegskonfiguration werden dabei in den USA 1.000 Dollar zuzüglich Steuern kolportiert.
Bild: PresseDell erweitert seine XPS-Serie. Beim XPS Duo 12 setzt Dell auf eine Mischung aus Notebook und Tablet. Das Display kann in einem Rahmen um 180 Grad gedreht werden. Zusammengeklappt wird aus dem Notebook so ein Tablet. Das 12,5 Zoll große Multitouch-Display soll eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bieten. Mit weiteren Details zu Prozessoren und Speichern hielt sich Dell zurück. Sicher ist, dass auf dem XPS Duo 12 Windows 8 läuft.
Das kleinere XPS 10 ist ein reines Tablet, das an eine Tastatur angedockt werden kann. Eine Rahmenkonstruktion wie bei dem großen Bruder gibt es nicht. Auf dem XPS 10 läuft auch nur die beschränkte Windows 8-Version namens RT. Preise will Dell erst zur Markteinführung im Oktober nennen.
Bild: PresseAcer hat zwei neue Tablets mit Windows 8 vorgestellt. Das W700 (Bild) ist ein Tablet mit Core-i-Prozessor, während das W510 mit Intels neuem Atom-Prozessor Clever Trail arbeitet. Das größere W700 ist ein Windows-8-Tablet mit einem 11,6 Zoll großen Bildschirm und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Dabei ist das Tablet mit 11,9 mm ungefähr genauso hoch wie die neuen S7-Ultrabooks von Acer. Acer braucht offenbar viel Platz für den Akku. Der soll dann aber, trotz Core-i-Prozessor, rund 8 Stunden durchhalten. Eine 3G-Option ist beim W700 nicht vorgesehen.
Das kleinere Iconia Tab W510 ist mit einem 10 Zoll großen Bildschirm ausgestattet, der eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln bieten soll. Als Prozessor wird Intels nächste Atom-Generation Clover Trail eingesetzt. Die Akkulaufzeit gibt Acer mit 8 Stunden für das Tablet und 16 Stunden für die Kombination mit dem Dock an. Das Tablet selbst ist 8,8 mm hoch und wiegt ungefähr 600 Gramm.
Das W700 will Acer für rund 700 Euro Einstiegspreis auf den Markt bringen. Das Dock und die Tastatur gehören zum Lieferumfang. Wer auf den Core i zugunsten eines geringeren Gewichts verzichten kann, bekommt das Iconia Tab W510 ab 600 Euro.
Bild: PresseAsus hat mit dem Vivo Tab RT eines der leichtesten Tablets mit Windows RT gezeigt. Es ist gerade mal 520 Gramm schwer, bietet lange Laufzeiten und ein verbessertes Tastaturdock. Mit der Tastatur wird es doch etwas schwerer, vor allem weil im Tastaturdock ein zusätzlicher Akku steckt. Das genaue Gewicht der gesamten Kombination hat Asus nicht angegeben.
Samsung hat bisher bei seinen Tablets der Galaxy-Reihe auf Googles Android gesetzt. Mit den auf der IFA vorgestellten Ativ-Tablets kommt erstmals Windows 8 RT zum Einsatz. Bekannt ist, dass das neue Modell einen Bildschirm mit einer Diagonale von 10,1 Zoll hat, auf die sich 1.366 x 768 Pixel verteilen. Weniger bekannt ist die Technik, die in dem Alu-Gehäuse arbeitet. Vermutlich ist es ein 1,5-GHz-Prozessor mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Das erste Chromebook mit ARM-Prozessor kommt von Samsung und basiert auf Samsungs Exynos 5250 mit zwei Cortex-A15-Kernen, die mit 1,7 GHz getaktet sind. Mit einem 11,6 Zoll großen Display (1.366 x 768 Pixel) und 6,5 Stunden Akkulaufzeit bringt das Series 3 Chromebook nur rund 1,08 kg auf die Waage.
Samsung stattet das Gerät mit 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte eMMC-Speicher aus, der durch 100 GByte kostenlosen Cloud-Speicher ergänzt wird. WLAN unterstützt das Gerät nach 802.11 a/b/g/n, funkt also sowohl im Bereich von 2,4 als auch von 5 GHz.
Laut Google startet das ARM-Chromebook innerhalb von 10 Sekunden, spielt Videos in voller HD-Auflösung flüssig ab und sorgt dank Hardwarebeschleunigung für sanftes Scrollen.
Allerdings wird auch das neue Chromebook wieder nur in den USA und in Großbritannien verkauft. Wann und ob Google die neuen Geräte auch hierzulande anbietet, ist unklar. In den USA wird das Samsung Series 3 Chromebook für 249 US-Dollar verkauft, in Großbritannien kann es für 229 Pfund bestellt werden.















