Consumer Electronic Show: Vernetzte Gabeln und Massageroboter

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Consumer Electronic Show: Vernetzte Gabeln und Massageroboter

von Sebastian Matthes

Bei einem Rundgang auf der Technikmesse CES in Las Vegas lassen sich jede Menge neue Gadgets entdecken  - darunter auch viel Skurriles.

Das große Technik-Spektakel in Las Vegas ist nicht nur ein Ort für die großen Innovationen und technologische Durchbrüche. Es ist auch ein Ort für kleinere Ideen und Neuerungen, die unseren Alltag - mindestens - ein bisschen angenehmer machen.
Im wahrsten Sinne des Wortes gelingt das beispielsweise dem Whee Me, dem ersten Massage-Roboter. Er sieht aus wie eine Mischung aus überdimensionierter Käfer und Spielzeugauto und fährt mit weichen Gummirädern über den Rücken seiner verspannten Besitzer. Nicht ganz auszumachen war zunächst, ob das Interesse der vielen Kameraleute und Zuschauer dem kleinen Gerät galten oder den hübschen Damen, denen er über den Rücken fuhr.

Noch mehr Aufmerksamkeit bekam die erste vernetzte Gabel der Welt, die HAPIfork. Sie registriert, wie schnell ihr Besitzer isst und erinnert ihn daran, sich beim Essen mehr Zeit zu nehmen. Ziel: Abnehmen und, ja tatsächlich, mehr “Lebensglück”, versprechen die Hersteller. Das finden Sie skurril? Da sind Sie nicht allein: Das junge Team der HAPILABS wurde in den letzten 48 Stunden zig mal interviewt und ihre Gabel schaffte es in 62 Ländern in die Blogs und Medien.

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CES Tagebuch Unser Alltag wird vernetzt

Wie oft etwa wurde er als Beispiel für die Zukunft bemüht: Der Kühlschrank, der Milch nachbestellt, wenn die Packung leer ist. Er wurde das Symbol der Hoffnung in Sachen heimischer Vernetzung. Was heute anders ist.

Kühlschränke, die Lebensmittel selbstständig nachbestellen, Smartphone-gesteuerte Zimmerbeleuchtung, das Tablet als Fernbedienung - Die Alltagselektronik von Morgen wird vor allem eins sein: vernetzt Quelle: dpa

Gesundheit ist ohnehin das ganz große Thema dieser CES: Blutzucker, Puls, Blutdruck, Gewicht, Schlafqualität, Kalorien - fast alle Gesundheitswerte lassen sich mit neuen Gadgets überwachen. Vieles davon auf einmal will der “Smart Acitivity Tracker” des französischen Hersteller Withings überwachen: Eine kaum daumengroße Box, die Nutzer Tag und Nacht mit sich herumtragen. Die gesammelten Daten schickt das Gerät ans Smartphone, das anhand der Informationen wiederum seinem Besitzer Tipps für ein gesünderes Leben geben kann.

Auch die Gesundheit von Pflanzen lässt neuerdings besser überwachen, mit dem Sensor Flower Power von Parrot. Er wird nur in die Erde einer Topfpflanze gesteckt und meldet dem Nutzer ab sofort, wie gut es ihr geht und was bei der Pflege alles schief läuft.

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Ein großen Auftritt hatte auch die smarte Uhr Pebble, die auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter sensationelle zehn Millionen Dollar einsammelte. Geplant waren nur 100.000 Dollar. Die Uhr ist via Funk mit dem Smartphone verbunden und zeigt ihrem Besitzer neue Mails, SMS und neue Anrufe. Braucht man nicht? Das sehen viele anders. Die Uhr, die mit einiger Verspätung im Januar ausgeliefert wird, wurde 85.000 Mal vorbestellt.

Große Menschentrauben auch vor dem Stand der Parrot AR.Drone. Die neue Version des Mini-Huschraubers, der sich via Tablet oder Smartphone steuern lässt, liefert HD-Videos - und ist mit einer Akkuladung knapp 20 Minuten unterwegs, wesentlich länger, als sein Vorgänger. Genug Zeit, um Nachbars Garten ausgiebig unter die HD-Kamera zu nehmen.

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