Cyborg Unplug: Ein Router gegen die totale Überwachung

Cyborg Unplug: Ein Router gegen die totale Überwachung

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Mit dem Cyborg Unplug lassen sich unerwünschte Digitalangreifer bekämpfen.

Drohnen, Wanzen, Viren - alle wollen an unsere Daten. Ein Entwickler macht Spähgeräten die Arbeit schwer: Ein kleiner Router soll unerwünschte Datenklauer aus lokalen Funknetzen ausschließen.

Haben Sie Angst davor, dass Videodrohnen, versteckte Mikrofone oder andere vernetzte Geräte Sie ausspionieren? Wenn ja, dann könnte Cyborg Unplug etwas für Sie sein. Der kleine Router erkennt selbsttätig Überwachungsgeräte, die sich Ihrer Umgebung nähern, meldet sie und schmeißt sie aus dem Wlan.

Der Router bezieht seinen Strom über die Steckdose und ist gerade einmal so groß wie ein Laptopladegerät. Herannahende Geräte werden davon abgehalten, sich in das vorhandene Wlan einzuloggen: Sie werden über eine Sperre der Hardware-Adresse draußen gehalten.

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Die Idee für das Gerät hatte Entwickler Julian Oliver, der ein Skript für die Erkennung der Google-Glass-Brille erstellt hat. Das Gerät Cyborg Unplug sieht er als „kabelloses Überwachungssystem für Zuhause und die Arbeit“.

Es hat auch einen sogenannten „All Out Mode“, der Geräte in der Umgebung daran hindert, sich an irgendeinem beliebigen Wlan-Punkt einzuwählen. Das heißt im Klartext: Dieser aggressive Betriebsmodus sucht Geräte wie Google Glass in der Umgebung und trennt sie von jedem verfügbaren Netzwerk - inklusive dem Smartphone des Google-Glass-Trägers. Oliver weist aber darauf hin, diesen Modus nicht zu benutzen, da er je nach Land möglicherweise illegal ist. Man übernehme keine Verantwortung für möglichen Ärger, den ein Nutzer bekommen könnte, wenn er den "All Out Mode" einsetzt.

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Der Cyborg Unplug wird ab Ende September verfügbar sein und soll in zwei Varianten bereitgestellt werden. Während der „Little Snipper“ für 50 Dollar nur eine Hinweisleuchte enthält, kommt „The Axe“ für 85 Dollar zusätzlich mit Audio-Alarm und App-Anbindung: eine Smartphone-App warnt dann vor unerwünschten Geräten.

Die Idee kam Oliver im Juni, nachdem ein befreundeter Künstler sich bei ihm beklagte, dass ein Besucher seiner Ausstellung Google Glass getragen und damit Bilder der Ausstellung im Internet veröffentlicht hatte. Oliver schrieb daraufhin das Open Source Skript Glasshole, mit dem die Glass-Headsets ausfindig gemacht und ihre Internetverbindung unterbrochen werden kann.

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