Bild: PresseAgfaphoto Eclipse Explorer
Die Agfaphoto ist keine ambitionierte Action-Cam für Extremsportler, sondern eine robuste Urlaubskamera für Menschen, die öfter mal im Meer schnorcheln und die Kamera beim Quad-Fahren oder bei der Bergwanderung mitnehmen. Die Agfa ist bis fünf Meter wasserdicht und stoßfest, ein eigenes Schutzgehäuse ist nicht nötig. Wie die meisten aktuellen Sportkameras liefert sie Full-HD-Auflösung 1080p. Die maximale Bildrate bei Videos beträgt 60 Bilder pro Sekunde bei 720p (1280 x 720), damit sind leichte Zeitlupeneffekte machbar. Fotos knipst die Agfaphoto mit maximal 5 Megapixel. Ein Vorteil des Geräts ist die vergleichsweise komfortable Bedienung über das relativ große TFT-Display (6,4 Zentimeter) und die Tasten. Vielfältiges Befestigungszubehör gibt es nicht, im Lieferumfang ist nur ein Armband. Dafür ist die Kamera mit 120 Euro aber auch recht preiswert.
Bild: PresseAiptek Sporty Cam Z3
Ein Full-HD-Camcorder mit Weitwinkelobjektiv (170 oder 130 Grad) und Fernbedienung. Bei 720p schafft die Aiptek beachtliche 60 Bilder pro Sekunde. Der CMOS-Sensor bietet fünf "echte" Megapixel, interpoliert sind es 8 Megapixel. Intervallaufnahmen sind ebenfalls möglich, in der schnellsten Einstellung knipst die Z3 alle zwei Sekunden ein Foto. Ein Montage-Kit für die Befestigung am Fahrradlenker, am Helm oder auf einer ebenen Fläche liegt bei. Das Gehäuse ist laut Hersteller bis zu 30 Meter wasserdicht. Die Leistungsdaten sind recht ordentlich, die Ausstattung mit diversen Halterungen gut. Gibt es in Onlineshops für vergleichsweise günstige 180 Euro.
Bild: PresseCamsports Evo HD
Vom französischen Hersteller Camsports kommen die Evo HD. Die Kamera ist mit einer Länge von 78 Millimeter extrem kompakt und mit knapp 40 Gramm auch sehr leicht. Trotzdem bietet die Evo HD HD-Auflösung (1280 x 720). Brillante Bildqualität ist natürlich nicht zu erwarten. Mehr als 30 Bilder pro Sekunden bei Videos und 3 Megapixel bei Fotos sind nicht möglich. Als extrem kompakte Action-Kamera für Biker oder Skifahrer, die einfach nur ein paar rasante Fahraufnahmen machen wollen, taugt die 150 Euro teure Evo aber sicher.
Für diese Zwecke hat der Hersteller auch schon diverse Halterungen, beispielsweise für den Helm, die Skibrille oder das Mountain Bike beigepackt. Ob das Gehäuse wasserfest ist, dazu macht der Hersteller keine Angaben.
Bild: PresseCamsports HD Max Extreme
Die Max Extreme filmt bei einer HD-Auflösung von 720p (1280 x 720) mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde, was eine geschmeidige Wiedergabe schneller Bewegungen oder Zeitlupeneffekte erlaubt. Die höchste Auflösung liegt bei 1080p (1920 x 1080) Hier sind aber nur noch 30 Bilder pro Sekunde drin. Der CMOS-Sensor erreicht laut Datenblatt 5 Megapixel. Für Tauchgänge gibt es gegen Aufpreis ein wasserdichtes Gehäuse. Praktisch: Ein Laserstrahl hilft beim Ausrichten der Kamera. Eine Fernbedienung (mit Kabel!) und einige Halterungen liegen der Packung bei. Mit diesen Merkmalen ist die HD Max Extreme - anders als der Name nahelegt- sicher kein Spitzenprodukt für Action-Filmer, aber wenigstens guter Durchschnitt. Die Max Extreme ist mit 300 Euro nicht gerade preiswert, angesichts der guten Ausstattung mag der Preis aber akzeptabel sein.
Bild: PresseContour GPS
Fast 290 Euro muss man in Onlineshops für die Contour GPS zahlen, die GPS gehört damit zu den teuren Modellen. Das integrierte GPS-Modul soll die Positionsdaten liefern, mit denen der Nutzer dann Angaben zu Position, Geschwindigkeit und Höhe mit dem Video verknüpfen kann. Im HD-Modus 720p (1280 x 720) schafft die Kamera 60 Bilder pro Sekunde, der 5-Megapixel-Sensor verarbeitet Intervallaufnahmen in einem Abstand von 3 Sekunden. Das Objektiv ist zur waagrechten Ausrichtung des Bildhorizonts drehbar.
Wer die GPS-Funktion nicht benötigt, ist bei diesem Preise mit der Star von Hama, der Bullet 4S von Rollei oder der HD Hero 2 von Gopro besser bedient.
Bild: PresseContour +
Mit knapp 400 Euro ist die +Version die teuerste Version der Contour-Serie. Der Bildsensor bietet dieselben Leistungsdaten wie die Contour-GPS, das Objektiv hingegen gleicht mit seinem Superweitwinkel (170 Grad) dem der Einsteigerversion. Das Objektiv ist zur waagrechten Ausrichtung des Bildhorizonts drehbar. Hauptargument für die Contour+ dürfte daher die Funktion "Live Streaming via HDMI" sein. Damit kann man beispielsweise während der sportlichen Action die Aufnahmen für Zuschauer an einen externen Monitor übertragen.
Bild: PresseContour Roam
Die kompakte Contour Roam fällt in die Kategorie einfach und unkompliziert. Sie filmt mit 1080p und ist bis zu einem Meter Tiefe wasserdicht. Wer tiefer taucht, besorgt sich die Watersports Edition, deren Gehäuse hält laut Hersteller bis zu 60 Meter Tiefe dicht. Das Objektiv arbeitet mit einem Superweitwinkel von 170 Grad. Mehr als 30 Bilder pro Sekunde sind aber nicht drin. Bei Fotos löst der CMOS-Sensor 5 Megapixel auf. Verschiedene Halterungen liegen bei. Das Objektiv ist drehbar, so kann man das Bild auch bei schräger Befestigung auf dem Helm gerade ausrichten. Wen die Kamera hält, was das Datenblatt verspricht, bekommt der Käufer für circa 175 Euro ein solides Einsteigerprodukt.
Bild: PresseDrift Innovation HD
Die Drift gehört zu den Kameras im Testfeld, die bei 720p wenigstens 60 Bilder pro Sekunde schaffen. Der CMOS-Sensor löst laut Datenblatt 9 Megapixel auf, über die Bildqualität sagt dies aber noch nicht viel aus. Die sonstigen Merkmale? Superweitwinkelobjektiv mit 170 Grad, drehbares Objektiv, eingebautes Mikrofon und drahtlose Fernbedienung. Das Gehäuse ist wasserdicht, wer aber richtig auf Tauchstation gehen will, muss ein Unterwassergehäuse dazukaufen. Neben einigen mitgelieferten Halterungen gibt es auch noch diverse Halterungen wie beispielsweise Saugnapf-Befestigung als Zubehör. Die Drift kostet circa 260 Euro.
Bild: PresseGobandit Live
Hinter dem Namen Gobandit vermutet man ein US-amerikanisches Unternehmen. Dabei ist Gobandit eine deutsche GmbH mit Sitz im bayerischen Aschheim. Die 400 Euro teure Gobandit Live hat ein ungewöhnliches Konzept. Die erstmals auf der ISPO 2012 präsentierte Action-Cam ist laut Hersteller die erste, mit der Anwender via Smartphone auf die Kamera zugreifen und die Aufnahmen in Echtzeit direkt auf dem Smartphone ansehen können. Der Anwender kann das Video natürlich auch gleich ins Internet hochladen, um alle Facebook-Freunde zu erfreuen.
Die Verbindung zum Smartphone wird über das eingebaute WLAN-Modul hergestellt. Außerdem muss man eine App installieren. Diese gibt es allerdings nur für Apples iPhone.
Eine weitere Besonderheit sind die Sensoren in der Kamera. Diese messen Werte wie Beschleunigung, Höhe und Geschwindigkeit. GPS ist ebenfalls an Bord. Sogar die Herzfrequenz wird registriert. Cool: Alle Daten lassen sich in den Videoclip einblenden.
Die übrigen Daten der Gobandit Live entsprechen dem, was man von einer Action-Cam dieser Preisklasse erwartet. Full-HD-Auflösung (1080p), Weitwinkelobjektiv mit 170 Grad und maximal 60 Bilder pro Sekunde bei 960p (1280 x 960). Das Gehäuse ist wasserdicht bis zu einem Meter, aber nicht für längere Tauchgänge geeignet. Einige Halterungen liegen bei, darunter eine für die Skibrille und eine Universalhalterung.
Bild: PresseGobandit Race
Die Race kommt ohne WLAN-Modul, Höhenmesser und Gyroskop, kostet dafür auch nur 300 Euro. Die sonstigen Leistungsdaten des Kameramoduls sind im Wesentlichen mit denen der Live identisch.
Agfaphoto Eclipse Explorer
Die Agfaphoto ist keine ambitionierte Action-Cam für Extremsportler, sondern eine robuste Urlaubskamera für Menschen, die öfter mal im Meer schnorcheln und die Kamera beim Quad-Fahren oder bei der Bergwanderung mitnehmen. Die Agfa ist bis fünf Meter wasserdicht und stoßfest, ein eigenes Schutzgehäuse ist nicht nötig. Wie die meisten aktuellen Sportkameras liefert sie Full-HD-Auflösung 1080p. Die maximale Bildrate bei Videos beträgt 60 Bilder pro Sekunde bei 720p (1280 x 720), damit sind leichte Zeitlupeneffekte machbar. Fotos knipst die Agfaphoto mit maximal 5 Megapixel. Ein Vorteil des Geräts ist die vergleichsweise komfortable Bedienung über das relativ große TFT-Display (6,4 Zentimeter) und die Tasten. Vielfältiges Befestigungszubehör gibt es nicht, im Lieferumfang ist nur ein Armband. Dafür ist die Kamera mit 120 Euro aber auch recht preiswert.
Es gab mal eine Zeit, als erste Mobiltelefone mit Kameras ausgerüstet wurden und man sich die Frage stellte, wie eine Gesellschaft aussehen würde, in der alle jederzeit ein Foto von einer bestimmten Situation machen und es für jeden sichtbar ins Netz laden können. Im Jahr 2012 wissen wir: im Prinzip nicht anders. Wir haben uns daran gewöhnt, dass bei auch nur annähernd dokumentierenswürdigen Ereignissen sofort zehn Passanten ihr Smartphone zücken, die Geschehnisse in Bild- und Videoform festhalten und anschließend bei Facebook, Twitter oder Instagram publizieren – nachträglich ortsbezogen auffindbar etwa bei Worldcam. Sicher, ab und an kollidiert diese neue Welt mit ethischen und moralischen Konventionen, doch grundsätzlich ist die bisherige Transformation einigermaßen problemlos über die Bühne gegangen.
Kleine Always-on-Kameras
Die nächste Phase dieser Entwicklung kündigt sich allerdings schon an – mittelfristig mit Google Glass, wobei dort noch abzuwarten bleibt, inwieweit die mit Kameras ausgestattete Cyberbrille tatsächlich wie geplant im nächsten Jahr auf den Markt kommt. Schon vor der eventuellen Einführung von Glass wird aber eine andere Produktgattung erneut Menschen dazu zwingen, ihre Vorstellungen von Privatsphäre und Anonymität in der Öffentlichkeit zu hinterfragen: am Körper getragene Always-on-Kameras im Miniformat, die als drittes Auge fungieren und permanente Schnappschüsse machen.

t3n berichtete vor zwei Wochen über die Autographer Cam des Herstellers OMG. Dabei handelt es sich um eine Kamera, die ihr Besitzer um den Hals gehängt trägt, und die vollautomatisch Fotos schießt, sofern ihre Sensoren Veränderungen in der Umgebung feststellten, etwa einen Temperaturwandel oder eine Bewegung. Bilder werden auf einem acht Gigabyte großen Flashspeicher gelagert und können archiviert und per Smartphone-App im Social Web geteilt werden. Ab November soll das Gerät für umgerechnet rund 500 Euro in Großbritannien verkauft werden.
Mit Memoto befindet sich zudem gerade eine schwedisches Startup in den letzten Zügen, ein ähnliches Produkt zu lancieren. Das Unternehmen agiert derzeit im Stealth Modus, weshalb Details knapp sind. Was wir wissen: Auch die Nordeuropäer entwickeln eine Kamera, die stetig die Umgebung aufzeichnet. Für den 23. Oktober ist ein “Major Announcement”, also die Bekanntgabe einer signifikanten Mitteilung, geplant.
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