Der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik wächst in diesem Jahr voraussichtlich um 2,3 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro. Insbesondere der Absatzboom bei Flachbildfernsehern trägt zu diesem Plus bei. Zum ersten Mal werden in Deutschland innerhalb eines Jahres über 10 Millionen Fernsehgeräte verkauft. Das ergab eine aktuelle Studie der GfK Konsumforschung für den Hightech-Verband BITKOM.
Innerhalb der Unterhaltungselektronik stehen Flachbild-Fernseher für fast die Hälfte (49 Prozent) der Umsätze. Die Verkaufszahlen steigen voraussichtlich um 7,7 Prozent auf 10,2 Millionen TV-Geräte, der Umsatz um 6,1 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Der Durchschnittspreis für Fernseher bleibt dank des Trends zu neuen Funktionen wie 3D oder Internetfähigkeit weitgehend stabil. Die Verbraucher geben im Schnitt 613 Euro für ein Fernsehgerät aus, im Vorjahr waren es 623 Euro. Vor allem internetfähige Fernseher boomen.
Die Stiftung Warentest hat aktuelle Geräte in den Kategorien Bild, 3D, Ton, Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften getestet und bewertet. Wir zeigen die Gewinner und Verlierer.
Samsung kann punkten
Groß ist bei Fernsehgeräten nicht gleich gut. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in einer Untersuchung, bei der insgesamt 18 LCD-Fernseher zu Preisen von 276 Euro bis 1.590 Euro unter die Lupe genommen wurden. Dabei belegten unter den Geräten mit einer Bildschirmdiagonale bis 107 Zentimeter drei Modelle des koreanischen Herstellers Samsung die vorderen Plätze. Sie punkteten mit einem durchweg als „gut“ bewerteten Bild.
Quelle: Stiftung Warentest