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4 Kommentare
Ich glaube, die Diskussion geht an dem eigentlichen Problem vorbei.
Am Bildschirm einen langen Text zu lesen, ist eine mühsame und unbequeme Sache, bei der auch jede Spannung auf der Strecke bleibt.

E-book Reader sind schon Klasse, leicht, praktisch, es liest sich angenehm, ich bin natürlich auch bereit für ein e-book zu zahlen. Aber, liebe Verlage, ihr könnt euch abschminken dass ich mich zuerst irgedwo anmelde, meinen Reader anmelde, dann ein e-book downloade das nur auf meinem Reader gelesen werden darf, das ich auch nicht weitergeben kann, das wenn möglich weg ist wenn der Reader kaputt oder gestohlen ist. Das hat mit der Musik nicht funktionniert und wird es auch mit Büchern nicht.

Ich hätte ein paar Marketing Ideen, um das E-Book voran zu treiben. Da währe zum Beispiel das Digital Bundle. Wenn man das E-Book nicht viel billiger anbieten kann, als das gedruckte Buch, dann sollte man es einfach gratis zur Druckausgabe dazu geben. Der Kunde könnte dann die Druckversion kaufen und hätte ein klassisches Buch für sein Regal, zugleich könnte er es aber auch digital lesen. So würde der Kunde komfortabel an das neue medium herangeführt, hätte sein Buch daheim im Schrank stehen und könnte es doch als E-Book lesen.
Dann müssten die E-Book Reader einfach besser werden. Ein Gerät, mit dem man nur Bücher lesen kann, die auch noch fast genauso teuer sind wie normale Bücher und die man nicht weitergeben kann, lohnt sich für viele einfach nicht.
Daher sollten intelligente Zusatzdienste hinzu kommen. Mit Wlan und 3G sollte man ins Internet gehen können, auch interessant währ eine offline Lesefunktion für Webseiten, bei der man einige Portale angibt wie beispielsweise wiwo.de und das Gerät läd dann zu einem eingestellten Zeitpunkt diese Portale herunter, damit man die Nachrichten ausserhalb des WLAN auch ohne Netzverbindung lesen kann. Quasi eine Online Zeitung zum mitnehmen, die sich jeden Morgen die News automatisch heruntersaugt.
Vor allem aber müssten die Preise für die Bücher deutlich günstiger sein, für mich ist ein E-Book höchstens 20% des Buchwertes wert. Das ist ein Problem, das schon die Musikindustrie beschäftigt hat. Es ist leichter, etwas materielles zu verkaufen, als etwas immaterielles.
Der Mensch zahlt lieber für eine Schallplatte, eine CD oder ein Buch, als für die Erlaubniss, eine Datei zu besitzen oder sich ein elektronisches Buch herunter zu laden. Solange der digitale Vertriebsweg daher nciht deutlich billiger ist, wird wohl kaum einer auf seine Schmöker verzichten.

Rolf ich sehe das genauso wie sie. Am Bildschirm längere Texte zu lesen ermüdet schnell und die Augen tun Einem nach einiger Zeit weh oder brennen. Dazu kommt, dass ich im Büro den ganzen Tag auf einen Bildschirm gucke und das privat in meiner Freizeit nicht auch noch haben will.
Ich halte lieber ein richtiges Buch aus Papier in der Hand und genieße es, zu lesen, umzublättern, seinen schönen Einband, seinen Geruch.
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Kommentare zu: Warum der Boom bei E-Books noch immer ausbleibt
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