Display-Technik: LG will den Anschluss nicht verlieren

Display-Technik: LG will den Anschluss nicht verlieren

von Meike Lorenzen

Die Marke LG haben Kunden bis vor einigen Jahren bestenfalls bei Kühlschränken und einigen stylischen Fernsehgeräten wahrgenommen. Dabei war LG auch in Sachen Handys mit von der Partie. Nun soll der Durchbruch kommen.

Wer in Deutschland an den koreanischen Elektro-Hersteller LG denkt, dem fallen wohl in erster Linie Fernseher ein. Beispielsweise die gigantisch großen Flachbild-Geräte mit HD-Bildqualität haben die deutschen Wohnzimmer im Sturm erobert. Ganz anders sieht es bei Smartphones aus. Dabei waren die Koreaner bei der Entwicklung der Touch-Telefone schon immer ganz vorne mit dabei.

Bereits ein Jahr vor der legendären iPhone-Präsentation von Steve Jobs 2007 kündigte LG sein erstes Touchscreen-Handy mit dem Namen KE850 an. Doch die Vorstellung schlug nicht so ein, wie die des Entertainers Jobs. Denn während Apple vor allem mit seiner nutzerfreundlichen Software iOS punktete, setzte LG bei der Markenpräsentation immer voll auf die Hardware. „Die Rolle der Software haben wir zu lange unterschätzt“, sagt Unternehmenssprecher Michael Wilmes rückblickend. Und so ließ sich LG von Apple und Samsung eine Spitzenposition im Markt der Highend-Smartphones nehmen.

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LG-Electronics-Sprecher Michael Wilmes. (zum Vergrößern bitte anklicken) Quelle: Presse

LG-Electronics-Sprecher Michael Wilmes.

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Bild: Presse

Doch LG will aufholen. Derzeit ist das Unternehmen die Nummer drei am Smartphone-Markt. Allein im ersten Quartal 2013 haben die Koreaner zwölf Millionen Smartphones abgesetzt, vor allem mit der Optimus-Reihe konnte der Konzern überzeugen. Mit dem Verkauf von Smartphones hat LG 278 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht, ein Plus von 35 Prozent. Zum Vergleich: Nokia verkaufte im ersten Quartal 2013 etwa 5,6 Millionen Telefone.

"Wir sind aktuell die Nummer drei und aus dieser Position wollen wir weiter angreifen", gibt sich Wilmes kämpferisch. Und dabei hat das Unternehmen nun auch verstärkt den europäischen Markt im Visier. Gleich mehrere Produkte will LG nun auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentieren. Unter anderem das Modell G2, das LG in New York schon vorgestellt hat. Branchenkenner sind von dem Flaggschiff positiv überrascht. Den Marktstart plant LG derzeit für Ende September. Ein Preis ist noch nicht bekannt. Marktbeobachter schätzen einen Preis um 600 Euro. Außerdem könnte es sein, dass auch ein Nachfolger des Optimus Vu2 auf der Funkausstellung zu sehen sein wird.

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