Premiere für Microsoft: Der Konzern beschränkte sich bislang auf die Rolle des Software-Lieferanten, jetzt bringt er mit dem Tablet-Computer Surface auch eigene Hardware heraus. Installiert ist Windows 8 RT, das für Geräte mit den stromsparenden ARM-Prozessoren konzipiert ist. In den USA kommt das Surface zu Preisen ab 500 Dollar auf den Markt, damit kostet ähnlich viel wie das iPad, bietet aber mehr Speicher. Doch es gibt Alternativen zum Microsoft-Flachmann.

Nachtrag: Im Artikel werden Windows 8 und Windows RT Geräte bunt durcheinander gemischt. Echte Windows 8 Geräte mit Intel Prozessor können weiterhin auch klassische Windows Programme ausführen, auf Windows RT hingegen läuft keine Windows Software sondern nur die neuen Apps aus dem Appstore. Das gilt zum beispiel für die preiswerten Modelle von Microsofts Surface Tablet.

Die Realität am Massenmarkt sieht anders aus: Wer beispielsweise den aktuellen Saturn Prospekt durchstöbert, findet dort nur Windows 8 Computer ohne Touchscreen. Daher ist es mir unverständlich, warum Microsoft die Benutzeroberfläche komplett auch Touch optimiert hat, und die gewohnten Konzepte wie Startmenü, Aero Glass oder die Desktop Gadgets mutwillig entfernt hat.