E-Reader: Das Jahr der E-Books

Die Cebit steht dieses Jahr ganz im Zeichen der elektronischen Bücher. Mit welchen Neuheiten die Hersteller dem iPad von Apple Konkurrenz machen wollen.

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Apple Chief Executive Officer Steve Jobs holds the new " iPad" during the launch of Apple's new tablet computing device in San Francisco, California, in this January 27, 2010 file photo. To match special report APPLE-ASIA/SECRECY REUTERS/Kimberly White/Files (UNITED STATES - Tags: SCI TECH BUSINESS)

Nach dem Kindle von Amazon und dem E-Reader von Sony ist der Damm gebrochen. Ein Elektronikunternehmen nach dem anderen schickt sich an, sein eigenes elektronisches Lesegerät für Bücher auf den Markt zu bringen. Kräftige Unterstützung bekommen sie dabei von Verlagen und Buchhändlern, die sonst bei jeder technischen Neuheit eher Konkurrenz fürchten. Jetzt hoffen sie aber, den mobilen, technikaffinen und eher lesefaulen Menschen von heute zu erreichen, der ihre Geschäfte sonst meidet.

Den Meilenstein hat mal wieder Apple gesetzt. Mit seinem iPad hat Unternehmenschef Steve Jobs gezeigt, wohin die Reise gehen kann – nämlich zu einem Tablet, das E-Reader und Netbook zugleich ist. Auf dem Gerät können die Apple-Jünger also nicht nur Bücher lesen, sondern mit einer virtuellen Tastatur auch E-Mails schreiben, im Internet surfen, Videos ansehen und Musik hören. Nur Telefonieren geht noch nicht, aber das kommt vielleicht noch.

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Neue Geräte gehen kabellos ins Netz

Die Elektronikbranche will Apple das Feld allerdings nicht kampflos überlassen. Deswegen stand die diesjährige Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ganz im Zeichen der papierlosen Bücher und auch auf der Cebit, die am 3. März in Hannover beginnt, wird sich alles um die E-Books drehen. Viele Hersteller kommen dem Apple-Modell ziemlich nahe. Fast alle neuen Geräte haben eine drahtlose Internetverbindung, so dass der Nutzer unterwegs neue Bücher oder auch Zeitungen auf seinen Reader laden kann.

Der chinesische Computerbauer Lenovo hat auf der CES seine eigene Version eines zwei-in-einem- Gerätes vorgestellt: das Ideapad U1 sieht auf den ersten Blick wie ein Laptop aus. Der Bildschirm lässt sich jedoch herausnehmen und verwandelt sich dann in ein Tablet.

Während viele Geräte in den USA schon dieses Jahr auf den Markt kommen, steht der Start in Deutschland oft noch nicht fest. Deswegen haben die Deutschen bis jetzt eine sehr überschaubare, dafür aber günstige Auswahl. Der Reader PRS-600 Touch Edition von Sony kostet maximal 299 Euro und wird mit einem elektronischen Stift geliefert. Der Nutzer kann also nicht nur lesen, sondern auch den Text markieren und sich Notizen machen – direkt auf dem Display. Dieses Jahr soll auch ein Reader des Berliner Unternehmens txtr kommen. Das Gerät wird im Gegensatz zum Konkurrenten von Sony sogar internetfähig sein.

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