Einstieg in den stationären Handel: Ein Shop für die Google-Brillen

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Einstieg in den stationären Handel: Ein Shop für die Google-Brillen

Der Internetriese Google will angeblich eigene Läden in großen amerikanischen Städten eröffnen, um Software und Programme wie Chrome vorzustellen. Gerüchte besagen, dass Google in seinen Shops auch die Cyberbrille präsentieren will.

Laut Berichten eines Google-Watch-Blogs plant der Suchmaschinenkonzern, in den USA eigene Shops zu eröffnen. Bis Ende 2013 sollen die Google-Filialen in US-Metropolen entstehen. Bisher gibt es in den USA bereits an mehreren Flughäfen, beispielsweise am Flughafen San Francisco, kleine Google-Stände. Dort werden unter anderem Google-Chromebooks vorgestellt. Reisende, die die Wartezeit totschlagen wollen, können sich dort die Chromebooks ansehen und ausprobieren. So versucht der Internetriese, die Produkte an den Mann zu bringen. Schnellentschlossene können auch direkt am Flughafen ein Chromebook erstehen.

Ein Google-Kiosk am Flughafen San Francisco. Quelle: Screenshot

Ein Google-Kiosk am Flughafen San Francisco.

Bild: Screenshot

Wie hierzulande Tchibo-Filialen in Supermärkten, ist Google in den USA in zahlreichen Geschäften der Kette "Best buy" vertreten. In kleinen Shops im Shop präsentiert Google dort seinen Browser Chrome und die Chromebooks.

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Ein ähnliches Konzept stecke auch hinter den geplanten Google-Shops: Kunden sollen Produkte wie Chrome, Nexus und weitere Google-Software vor Ort ausprobieren können und sich beraten lassen. Nur wolle man sich in den Google-Filialen deutlich breiter aufstellen, als in den Chrome-Stores in den bestehenden Geschäften. Laut dem Blog "9to5Google" orientiere man sich damit an Apple und Microsoft, die mit dem Testangebot in ihren Shops schon länger erfolgreich sind. Gerade bei teuren Produkten kauft der Kunde - vom eingefleischten Apple-Jünger einmal abgesehen - nun mal nicht gern die Katze im Sack.

Nur: Was heißt breit aufgestellt bei einem Unternehmen wie Google? Tatsächliche Produkte wie das iPhone hat das Unternehmen schließlich - noch nicht - vorzuweisen. Das einzige, was der Konzern bislang vorstellen könnte, wäre Software. Und die Cyberbrille Google Glass, die erste Brille, die auf Augmented Reality setzt.

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Das neue Gadget vor Ort ausprobieren zu können, wäre aus Kundensicht sinnvoll. Denn der Preis der Brille, die im Frühjahr 2012 vorgestellt erstmals wurde, wird auf 500 bis 1000 Dollar taxiert. Nur die wenigsten dürften sich ein solches Luxus-Gerät kaufen, ohne zu wissen, ob und wie es funktioniert. Auch für weitere Innovationen könnten die Shops ein wichtiges Standbein werden. Jedenfalls, wenn Google seine Produktpalette um weitere Hardware ergänzen möchte.

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