Bild: dpaTolino
Nina Hugendubel (Geschäftsführende Gesellschafterin Buchhandlung H. Hugendubel GmbH & Co. KG) posiert mit dem eReader tolino. Die führenden deutschen Buchhändler Thalia, Weltbild, Hugendubel sowie Club Bertelsmann bündeln künftig ihre Kompetenzen im Hinblick auf das digitale Lesen. Die Partner setzen dabei auf die neue Marke tolino. Das neue Gerät verfügt über einen sechs Zoll großen Bildschirm und wiegt 183 Gramm. Der Akku läuft angeblich bis zu sieben Wochen. Die integrierte Beleuchtung ist stufenlos regelbar. Der eReader ist mit einem Zwei- und einem Vier-Gigabyte-Speicher erhältlich. Der Cloud-Speicher verfügt über 25 GB, wobei Einzeldateien in einer Größe von 500 MB geladen werden können. Das gerät läuft mit dem Google-Betriebssystem Android.
Bild: PresseDie Berliner Firma Txtr hat mit dem Beagle einen simplen Reader entwickelt, der per Smartphone mit E-Books befüllt wird. Das Produkt ist simple. Gerade einmal fünf Zoll groß ist der E-Ink-Display. Außerdem verzichtet der E-Reader komplett auf einen USB-Anschluss und Ladegerät sowie WLAN. Die Dateien sollen per Bluetooth vom Smartphone auf den Reader geladen werden. Sie werden dabei seitenweise vorgerendert, so dass dem Txtr Beagle ein schwächerer Prozessor ausreicht. Das schlichte Produkt ohne Schnick-Schnack soll etwa zehn Euro kosten. Ab wann es auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.
Bild: dpaAmazon gehört bei den elektronischen Lesegeräten zu den Vorreitern. Der US-Konzern bietet in Deutschland mittlerweile eine ganze Palette an. Die billigste Version ist ein Kindle für 80 Euro. Das Gerät ist sechs Zoll groß und greift per WLAN auf die Amazon-Website zu. Doch der US-Riese hat noch mehr im Angebot.
Bild: REUTERSEin Alleskönner: Mit dem Tablet-Computer Kindle Fire können Nutzer nicht nur E-Books lesen, sondern auch Filme gucken und Musik hören. Die einfache Version bringt Amazon in Deutschland Ende Oktober für 160 Euro auf den Markt, die aufwendigere HD-Version (im Bild) für 200 Euro.
Bild: PresseDie Buchhandelskette Thalia bietet das Cybook Odyssey vom französischen Hersteller Bookeen für 120 Euro an. Das Gerät hat einen Touchscreen und einen WLAN-Anschluss, über den Nutzer direkt zum vorinstallierten Online-Shop des Unternehmens gelangen. Weitere Geräte sollen zum Weihnachtsgeschäft herauskommen.
Bild: PresseWeltbild und Hugendubel verkaufen ihren eBook Reader 4 zum Kampfpreis: Das 6-Zoll-Gerät kostet rund 60 Euro. Eine Funkverbindung hat das Gerät nicht, Leseratten müssen die Bücher per USB-Kabel vom PC herüberkopieren. Hergestellt wird der Reader von Trekstor.
Bild: PresseAuch Sony vertreibt in Deutschland Lesegeräte - etwa dieses Modell mit WLAN.
Bild: dapdBarnes & Noble ist in den USA die Nummer eins im stationären Buchhandel. Für E-Books bietet das Unternehmen das Lesegerät Nook an, hier mit Farbdisplay.
Bild: dapdAuch das iPad eignet sich für E-Books. Hersteller Apple bietet einen direkten Zugriff auf das virtuelle Bücherregal.
Tolino
Nina Hugendubel (Geschäftsführende Gesellschafterin Buchhandlung H. Hugendubel GmbH & Co. KG) posiert mit dem eReader tolino. Die führenden deutschen Buchhändler Thalia, Weltbild, Hugendubel sowie Club Bertelsmann bündeln künftig ihre Kompetenzen im Hinblick auf das digitale Lesen. Die Partner setzen dabei auf die neue Marke tolino. Das neue Gerät verfügt über einen sechs Zoll großen Bildschirm und wiegt 183 Gramm. Der Akku läuft angeblich bis zu sieben Wochen. Die integrierte Beleuchtung ist stufenlos regelbar. Der eReader ist mit einem Zwei- und einem Vier-Gigabyte-Speicher erhältlich. Der Cloud-Speicher verfügt über 25 GB, wobei Einzeldateien in einer Größe von 500 MB geladen werden können. Das gerät läuft mit dem Google-Betriebssystem Android.
Auf der Frankfurter Buchmesse sind elektronische Bücher das dominierende Thema. Das Interesse an E-Books wächst rasant, auch wenn der Umsatzanteil in Deutschland mit zwei Prozent noch vergleichsweise gering ist. Viele potenzielle Nutzer werden davon abgeschreckt, dass die Preise im Vergleich zu gedruckten Bücher relativ hoch sind. Im Schnitt kosten sie 20 Prozent weniger, damit kostet die elektronische Version eines neuen, auf Hardcover erschienen Buchs mehr als später die Taschenbuchausgabe.
Eine Alternative sind daher Leihangebote, darauf setzt mit Amazon nun auch der größte E-Bookhändler. Noch in diesem Monat startet das Unternehmen auch in Deutschland eine Leihbücherei für seine Kindle-Geräte. Die Bücher können auf unbegrenzte Zeit ohne zusätzliche Kosten ausgeliehen werden - aber immer nur eins auf einmal. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Service Amazon Prime, der 29 Euro im Jahr kostet.
Flohmärkte für gebrauchte Dateien
ReDigi
Dieser Internet-Dienst fungiert als Handelsplattform für gebrauchte Musik. Songs kosten 0,69 oder 0,79 Cent. Verkaufen können Musikfreunde dort derzeit nur Titel, die sie bei Apples iTunes erworben haben. Wer Lieder anbietet, erhält 20 Cent. Nach dem Verkauf gibt es noch einmal 12 Cent – allerdings in Form von Gutschriften, die sich bei ReDigi und iTunes einlösen lassen. Auch der Handel mit E-Books soll demnächst möglich sein.
Noch ist der Dienst nur in den USA verfügbar. Doch im kommenden Jahr soll er auch in Deutschland starten.Skobe
Über die App des Münchner Anbieters können iPhone- und iPad-Nutzer E-Books ausleihen. Maximal fünf aus bald 10 000 Titeln von 70 Verlagen können Skoobe-Kunden gleichzeitig lesen. Bis zu drei Geräte kann der Nutzer mit seinem Konto verbinden. Dabei lässt sich ein Buch immer nur auf einem Gerät gleichzeitig lesen. Der Dienst kostet monatlich 9,99 Euro. Bis zum 1. März 2013 können Bücherfreunde beliebig viele Titel pro Monat ausleihen. Danach gibt’s für den Preis monatlich zwei Schmöker.
Onleihe
Über Onleihe können die neun Millionen Kunden öffentlicher Bibliotheken in Deutschland auch elektronische Medien ausleihen. Außer den üblichen Bibliotheksgebühren fallen keine weiteren Kosten an. Bis Jahresende sollen 600 Büchereien an den Dienst angeschlossen sein. 30 000 Titel stehen bereits zur Verfügung – E-Books, E-Paper, Hörbücher, Musik und Filme. 9000 sind allein 2012 dazugekommen.
Preislich ist das Angebot durchaus attraktiv. Das Münchner Startup Skoobe verleiht ebenfalls E-Books. Das Angebot kostet 9,99 Euro im Monat, dafür können die Nutzer immer zwei Bücher ausleihen. Allerdings ist die Auswahl bei Skoobe größer: Mehr als 10 000 Titel sind derzeit im Angebot, Amazon startet mit 8500 Titeln.
Dazu gehören zwar die Harry-Potter-Reihe oder einige populäre Regionalkrimis, doch den Großteil des Angebotes machen derzeit über Amazons-Verlagssparte Kindle Direct Publishing (KDP) selbst herausgegebene Bücher aus. Die meisten bekannten Autoren und aktuellen Bestseller fehlen daher.
- Seite 1: Was die Leihangebote für E-Books taugen
- Seite 2: Probleme mit dem Weiterverleihen















