Für feine Ohren: Die besten Mobilhörer im Test

Für feine Ohren: Die besten Mobilhörer im Test

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Exklusiv, aber nicht jedermanns Geschmack: das Design des Sennheiser Momentum.

Schon erstaunlich, was in den winzigen Hörern steckt. Wer mindestens 30 Euro für einen Mobilhörer ausgibt, bekommt in der Regel schon guten bis sehr guten Klang. Wiwo.de hat einige besonders interessante Modelle ausprobiert.

Sennheiser Momentum Black: Technik und feines Leder

Er riecht gut. Das ist das erste, was an Sennheisers neuem Mobilhörer Momentum Black auffällt. Fein duftendes Leder, hochwertige Verarbeitung, pompöse Tasche - das kann ja nur ein Spitzenmodell sein. Das auffällige Design in Schwarz mit dem roten Kabel und den ebenfalls mit Rot vernähten Lederpolstern auf dem Kopfbügel dürfte aber nicht jedermanns Sache sein. Es gibt aber auch eine Variante in dezentem Braun.

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Clevere Fernbedienung

Nach dem Auspacken erfreut man sich erst mal an der erstklassigen Verarbeitung und Ausstattung. So bringt der Momentum beispielsweise zwei Kabel mit. Eines für den Anschluss an iPod oder iPhone mit Fernbedienung und Mikrofon und eines, wenn man den Sennheiser nur als Musikhörer verwendet. Die Fernbedienung regelt auch die Lautstärke. Das funktoniert allerdings nicht in der Weise, als dass der vom iPod oder iPhone ankommende Pegel gedrosselt würde. Vielmehr sendet die Fernbedienung den entsprechenden Befehl an den iPod oder das iPhone. Das ist auch klanglich die bessere Lösung, als das Drosseln des Lautstärkepegels im Kabel.

Seriöser Klang, aber wenig Spaßfaktor

Im Klang erweist sich der Momentum als typischer Sennheiser: sehr ausgewogener, feinzeichnender und reiner Klang, unspektakulär und harmonisch. Mit dem Momentum kann man auch an der heimischen Stereoanlage dem Musikgenuss frönen. Gerade bei Klassik oder Jazz zeigt der Momentum seine Qualität. Er macht eine weite Bühne auf und positioniert die Instrumente klar im Raum. Saubere Mitten, die Höhen wirken nie scharf und der Bass ist mächtig, aber niemals dröhnend. So gesehen erhält man für die 300 Euro einen sehr seriösen Kopfhörer.

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Kopfhörer KEF Quelle: Presse

Vielleicht sogar etwas zu seriös. Denn gerade unterwegs werden viele Musikliebhaber nicht unbedingt die Streichquartette von Mendelssohn-Bartholdy auflegen, sondern etwas Schwungvolleres bevorzugen. Und hier hätte man sich beim Sennheiser vielleicht ein kleines Zugeständnis an den akustischen Spaßfaktor gewünscht. AC/DCs "Decibel" beispielsweise kommt zwar sauber abgemischt, aber mit etwas zu wenig Schmackes ins Ohr. Auch der Tenor von Opernstar Juan Diego Florez strahlt nicht richtig, sondern erscheint etwas matt und undramatisch.

Alles in allem ein erstklassiger Kopfhörer, der erst an einem sehr guten Zuspieler seine Qualitäten entfaltet. Ideal für Menschen, die ein anspruchsvolles Musikprogramm bevorzugen und einen ausgewogenen und unspektakulären Klang bevorzugen.

Sennheiser Momentum Black

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