Gadgets: Die besten Foto-Handys

Gadgets: Die besten Foto-Handys

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Zubehör für Selfie-Fotografen: Die Rollei Arm Extension S 505 mm kostet 39,99 Euro.

Smartphones verdrängen zunehmend kompakte Digitalkameras. Was die besten Foto-Handys auszeichnet – und wo ihre Schwächen liegen.

Hobbyfotografen rümpfen gern die Nase, wenn sie Menschen sehen, die mit dem Smartphone fotografieren. Doch die sieht man jetzt immer öfter.

Touristen, die jede Sehenswürdigkeit nur noch mit dem Smartphone oder gar Tablet knipsen. Menschen im Café, die ihren Cappuccino fotografieren und das Foto ins soziale Netzwerk hochladen. Oder beste Freundinnen, die ein "Selfie" knipsen. Die Fotohandys sind praktisch überall.

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Aber kann man mit den Geräten wirklich fotografieren? Man kann - und allzu hochmütige Fotohandy-Hasser sollten aufpassen, dass man sie nicht zum Fotovergleich am großen Bildschirm auffordert.

Links die Aufnahme von der klassischen Digicam, rechts dasselbe Motiv vom Foto-Handy. Da tut man sich schon oft schwer, einen richtigen Qualitätsunterschied zu sehen. Das gilt umso mehr, wenn das Foto von einem der neuen Smartphones stammt, die mit 16, 20 oder mehr Megapixel arbeiten.

Nun bedeuten mehr Megapixel nicht automatisch eine höhere Bildqualität. Aber eine grobe Orientierung bietet diese Angabe natürlich schon. Denn Geräte, die mit Megapixeln protzen, sind dementsprechend auch mit schnellen Bildprozessoren und hochwertigen Objektiven ausgestattet.

Der Qualitätssprung

Genau darin besteht auch der große Fortschritt, den die Digicam-Module der Smartphones in den vergangenen Jahren gemacht haben. Hersteller wie Sony, Samsung oder Nokia verbauen in ihren Handys inzwischen hochwertige Objektive und modifizierte Bildprozessoren, die aus der Digicam-Entwicklung stammen.

Dementsprechend hat auch die Qualität der Fotos in den vergangenen zwei Jahren einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Die Videofunktion ist in der Regel auch nicht übel. Videoclips in Full HD sind heutzutage mit jedem preiswerten 200-Euro-Gerät zu haben. Frisch von IFA und Photokina kommen Smartphones wie das Samsung Galaxy S5, die sogar 4K-Videos (3840 x 2160 Pixel) beherrschen.

Apples iPhone: der Fotomillionär

Leidenschaftliche Hobbyfotografen müssen jetzt ganz tapfer sein. Mit welcher Kamera werden die meisten Bilder geknipst? Mit einer Canon vielleicht oder einer Nikon? Nein, es ist Apples iPhone, von dem die meisten Bilder im Internet stammen.

Wirklich verwunderlich ist das nicht, seit dem Start des ersten iPhone im Jahr 2007 sind weltweit deutlich mehr als 500 Millionen der Apple-Handys verkauft worden. Das brandneue iPhone 6 hat in den ersten drei Verkaufstagen bereits zehn Millionen Käufer gefunden. Und gerade im Fotobereich gehört das iPhone zu den Pionieren, weil es von Anfang an das Hochladen der Fotos in Facebook und Co. so einfach gemacht hat.

Der Photoindustrie-Verband bezeichnet das Smartphone inzwischen als "Immer-Dabei-Kamera". Diese Position hatten bisher immer die Kompaktkameras beansprucht. Deren Verkaufszahlen gehen aber in Deutschland seit Jahren zurück. Dagegen konnten die Smartphone-Hersteller sich laut Photoindustrie-Verband 2013 über ein Wachstumsplus von knapp 22 Prozent freuen. Insgesamt wurden 22,4 Millionen Smartphones verkauft.

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