Galaxy Alpha Smartphone: Samsung verabschiedet sich vom Plastikgehäuse

Galaxy Alpha Smartphone: Samsung verabschiedet sich vom Plastikgehäuse

Samsung zeigt mit dem Galaxy Alpha die zukünftige Designphilosophie seiner Smartphones. Was das Gerät kann und was es für die Branchenkonkurrenz bedeutet.

Samsung macht Schluss mit Plastik: Das neue Samsung Galaxy Alpha ist mit 6,7 Millimetern sehr dünn und erinnert optisch stark an die Produkte des Konkurrenten Apple. Die technische Ausstattung des Galaxy Alpha liegt im Mittelfeld. Bei einer Displayauflösung von 1280x720 Pixeln hat das Gerät eine Pixeldichte von 312 Pixeln pro Zoll – deutlich weniger als die besten Android-Smartphones, deren Displays durchschnittlich eine Pixeldichte von 430 Pixeln pro Zoll aufweisen. Dies sorgt für Einbußen bei der Schärfe.

Der Achtkernprozessor wird mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert: Nicht viel, aber ausreichend. Ein Defizit ist der Akku. Mit einer Kapazität von 1860 Milliamperestunden ist er fast ein Drittel schwächer als der des Galaxy S5. Die ersten Tests werden zeigen müssen, ob das im Vergleich kleinere Display diesen Unterschied ausgleichen kann. Immerhin lässt sich der Akku vom Nutzer austauschen.

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Bei der weiteren Ausstattung hat Samsung gespart. Statt dem schnelleren Micro-USB 3.0 verfügt das Gerät nur über Micro-USB 2.0, der Gerätespeicher von 32 Gigabyte lässt sich außerdem nicht mit Speicherkarten erweitern. Zudem ist es im Gegensatz zum S5 auch nicht wasserdicht.

Anstatt das komplette Gehäuse aus Kunststoff herzustellen, wurde der Rahmen aus Aluminium gefertigt. Dies soll laut Samsung-Geschäftsführer JK Shin einen neuen Standard für das Galaxy-Design darstellen. „Das Galaxy Alpha wurde auf die spezifischen Ansprüche des Endverbrauchers angepasst“, so Shin. Bei der Ausführung ist das Unternehmen allerdings halbherzig vorgegangen. Der Rahmen ist zwar aus Metall, aber die Rückseite wurde aus Kunststoff gefertigt.

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Optisch erinnert das, was Samsung mit dem Galaxy Alpha abliefert, stark an Apple. Möglicherweise eine Strategie, um sich die bisherigen Apple-Kunden an Bord zu holen. Es ist zu hoffen, dass sich die vergleichsweise durchschnittlichen Ausstattungsmerkmale am Ende auch in einem geringeren Preis widerspiegeln. Dann könnte der Plan aufgehen und die Gewinne des Unternehmens wieder nach oben treiben. Eine finale Einschätzung kann aber erst abgegeben werden, wenn der Konkurrent aus Cupertino Anfang September sein iPhone 6 vorstellt.

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