Galaxy Note 10.1 im Test: Ein Hightech-Notizblock für Kreative

Galaxy Note 10.1 im Test: Ein Hightech-Notizblock für Kreative

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Wichtigstes Utensil des Flunder-Computers ist der Bedienstift, der sich rechts unten aus dem Rahmen des Geräts ziehen lässt.

von Andreas Menn

Der koreanische Elektronikhersteller bringt einen Tablet-PC mit Stiftbedienung auf den Markt. Ein erster Test zeigt: Das funktioniert gar nicht mal so schlecht. Problematisch ist allein der Preis.

Tablets wie das iPad haben Computer handlicher und bedienerfreundlicher gemacht, aber eine Schwachstelle bleibt: Für handschriftliche Notizen eignen sich die meisten Geräte nur bedingt. Mit den Stiften, die es als Zubehör gibt, ist natürliches Schreiben wie mit dem Kugelschreiber kaum möglich – zu dick und ungenau sind ihre Spitzen.

Der koreanische Elektronikkonzern Samsung will dem abhelfen. Mit dem Galaxy Note hat der Anbieter bereits ein Android-Smartphone auf den Markt, dessen Software für die Stiftbedienung optimiert ist. Seit heute nun hat das Note einen großen Bruder: Den Tablet PC Note 10.1, der ab sofort im deutschen Handel erhältlich ist.

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Wichtigstes Utensil des Flunder-Computers ist ein Bedienstift, der sich rechts unten aus dem Rahmen des Geräts ziehen lässt. Seine Spitze ist fast so dünn wie eine Kugelschreibermine – das verspricht präzises Schreiben auf virtuellen Notizblöcken. Ein erster Test zeigt: Das funktioniert gar nicht mal so schlecht.

Notizen ohne digitales Chaos

Zieht man den Stift aus dem Gerät, öffnet sich auf der rechten Seite des Bildschirms eine Leiste mit den wichtigsten Programen. In einem davon, der Notizblock-App S-Note, lassen sich Gedanken, Skizzen, Übersichtspläne oder Einkaufszettel handschriftlich festhalten. Praktisch: Nähert sich der Stift dem Bildschirm, erkennt das das Gerät und blockiert alle anderen Funktionen. So kann man bequem die Hand auf dem Bildschirm auflegen, ohne digitales Chaos auszulösen.

Die Buchstaben erscheinen auf dem Bildschirm wie mit einem feinen Filzstift geschrieben. Drückt man beim Schreiben fester zu, steigt auch die Deckkraft der virtuellen Tinte. So können sogar Designer und Illustratoren Skizzen anfertigen, mit Hilfe einer Palette an Farben und virtuellen Schreibwerkzeugen. Für verschiedene Zwecke hat Samsung aber auch Vorlagen eingebaut: Für Besprechungs-Protokolle, Tagebucheinträge oder bebilderte Reisenotizen etwa. So wird das Tablet zum vielseitigen Moleskine-Heft.

Kein Wunder, dass Samsung vor allem Kreative und auch Studenten mit seinem neuen Gerät ansprechen will. Dazu hat der Hersteller sich ein paar Software-Schmankerl einfallen lassen. So erkennt die Software handgeschriebene mathematische Formeln und setzt sie automatisch in gedruckte Schrift um – wer viel mit Mathe, Physik oder Wirtschaftswissenschaften zu tun hat, wird das als hilfreich empfinden. Auch setzt das Tablet handgemalte Kreise oder Rechtecke automatisch in geometrische Figuren mit festen Linien um – praktisch, wenn man unterwegs Präsentationen oder Schemazeichnungen anfertigt.

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