Google-Event: Internet-Konzern präsentiert zwei Nexus-Smartphones

Google-Event: Internet-Konzern präsentiert zwei Nexus-Smartphones

, aktualisiert 29. September 2015, 20:10 Uhr
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Android-Manager Dave Burke spricht über das Nexus 6P.

Im Mittelpunkt des Google-Events standen die beiden Smartphones Nexus 6P und Nexus 5X. In den USA, Großbritannien und in Japan sollen die Geräte schon kommende Woche auf den Markt kommen. In Deutschland etwas später.

Google will sich mit zwei neuen Modellen seiner Nexus-Telefone die Initiative als Innovator im Smartphone-Geschäft zurückholen. Der Internet-Konzern stellte beim Google-Event in San Francisco die Geräte Nexus 6P und Nexus 5X vor.

Zu den neuen Funktionen gehört unter anderem eine vertiefte Integration der Sensoren: Ein Telefon erkennt etwa automatisch, wenn ein Nutzer joggt und kann die Trainingsdaten aufzeichnen. Wenn das Smartphone hochgehoben wird, geht von allein der Bildschirm im Sperrmodus an.

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In den Geräten der limitierten Nexus-Serie verwirklicht Google traditionell zusammen mit einem Gerätehersteller die Smartphone-Vision für Geräte mit seinem Betriebssystem Android. „Nexus steht für Android, wie wir es entwickelt haben“, sagte Android-Manager Dave Burke bei dem Event.

Er scheute auch keine Seitenhiebe gegen den Rivalen Apple: So könne das Nexus 6P dank dem Anschluss des neuen Formats USB-C doppelt so schnell aufgeladen werden wie das ähnlich große iPhone-Modell. Außerdem zeigte Burke Vergleichsfotos, bei denen die Kamera des Google-Smartphones besser abschnitt.

Bei Musikdiensten konterte Google den Familientarif von 14,99 Dollar für bis zu sechs Nutzer bei Apple Music mit einem identischen Angebot.

Die neuen Google-Smartphones kommen kommende Woche in den USA, Großbritannien und Japan ab 379 bzw. 499 Dollar auf den Markt. Dann soll auch die angekündigte neue Android-Version „Marshmallow“ verfügbar sein. In Deutschland wird das Nexus 6P etwas später bei Vodafone erhältlich sein.

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Kurz nach der Vorstellung neuer Modelle von Konkurrenzgeräten für die Heim-Unterhaltung wie das Apple TV oder Amazons Fire TV rüstete Google sein Chromecast auf. Während die erste Version wie ein großer USB-Stick aussah, ist die zweite Auflage rund. Der Zweck ist, Bilder und Video vom Smartphone auf den Fernseher zu übertragen. Da die Rechenleistung im Telefon abläuft, sind Googles Chromecast-Geräte billiger als die Boxen der Konkurrenz – auch die verbesserte Version kostet 39 Euro. Auch Chromecast Audio gibt es für diesen Preis.
Das Pixel C ist das erste Tablet, dass direkt von Google gebaut wurde. Zu ihm gibt es – ähnlich wie bei Microsoft oder Apple – eine Tastatur mit Magnet-Anschluss, die sich zudem kabellos aufladen lässt.

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