Google Glass: App macht Tesla zum Science-Fiction-Auto

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Google Glass: App macht Tesla zum Science-Fiction-Auto

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Der Blick durch die Goggle-Brille könnte bei Anwendung der Tesla-App so aussehen.

Quelle: glasstesla.com

von Meike Lorenzen

Schon vor einigen Wochen hat Google seine Datenbrille Glass an die ersten Interessenten und Entwickler verkauft. Letztere haben nun erste Apps auf den Weg gebracht, die zeigen, wohin die Reise mit dem Gadget gehen kann.

Wer heute schon eine Google Glass besitzt und einen Tesla fährt, ist in Sachen extravagante Innovationen auf jeden Fall ganz vorne mit dabei. Doch was bisher nur Technerds besitzen und nutzen, könnte sich binnen weniger Jahre durchsetzen und unser Verhalten im Alltag grundlegend verändern. Wer zweifelt, möge sich klar machen, dass Steve Jobs erst vor sechs Jahren der erstaunten Netzgemeinde erklärte, wie man mit dem Finger auf Apples iPhone scrollt. Heute glauben Kleinkinder, dass sich so jedes Elektrogerät anschalten lässt.

Vor allem die Verknüpfung des Internets mit der Automobilbranche hält etliche Funktionen bereit, die sich heute noch stark nach Science Fiction anfühlen – und doch zum Greifen nah sind. So bedienen wir heute schon Navigationsgeräte per Spracherkennung und große Forschungsinstitute arbeiten an Autos, die ohne Fahren durch den Stadtverkehr sausen.

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Aktuellstes Beispiel ist die neue App „GlassTesla“ für einen Tesla Model S. Die Anwendung macht es heute schon möglich mit einem Touch an den Brillenrand oder per Sprachsteuerung das Auto zu bedienen. So erfahren die User zum Beispiel, wie lange das Elektroauto noch laden muss.

Auch der Ladeprozess lässt sich über die Brille starten oder auch stoppen. Und die Türen, der Kofferraum oder das Sonnendach lassen sich ganz einfach öffnen. Gleiches gilt für die Bedienung der Klimaanlage.

Wer vergessen hat, wo er sein Fahrzeug abgestellt hat, kann sich ganz einfach über die Karten-Anwendung zu seinem Auto zurückführen lassen. Und auch beim Fahren selbst kann die Brille zum Einsatz kommen. Über die App lassen sich die Hupe, die Lichter und auch die Temperatur kontrollieren.

Entwickler der App ist der Pepperdeck -Gründer Sahas Katta. Künftig will er über die Brille auch die Steuerung und das eigentliche Fahren des Autos steuern. Doch noch sei die Technik in den Computerbrillen zu langsam, um mit der Menge an Daten in Echtzeit sicher umgehen zu können. Entsprechend ist die App bisher auch nur ein Prototyp.

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Nach eigenen Angaben gegenüber Digital Trends soll Katta die App ohne einen Auftrag von Tesla entwickelt haben. Schlicht die Tatsache, dass er über das Elektroauto und die Brille verfügt, sei Ansporn genug gewesen, eine Anwendung zu programmieren. Es ist die erste dieser Art für Tesla.

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