Handy-Markt: Chinesische Marken bedrohen große Anbieter

Handy-Markt: Chinesische Marken bedrohen große Anbieter

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Der Smartphone-Absatz ist im ersten Quartal leicht gestiegen.

Der Smartphone-Markt ist mittlerweile gesättigt – das bekommen vor allem die großen Anbieter zu spüren. Doch trotz des starken Wettbewerbs gelingt es chinesischen Herstellern, besser als Top-Marken zu performen.

Der Smartphone-Markt hat nach Berechnungen der Marktforscher von Gartner im ersten Quartal 2016 ein leichtes Plus von 3,9 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2015 verzeichnet. Demnach wurden weltweit 349 Millionen Geräte verkauft.

Gerade große Anbieter würden derzeit eine Sättigung erleben, sagte Anshul Gupta von Gartner. „Innerhalb dieser neuen Marktdynamik treten chinesische Marken als neue weltweite Top-Marken auf.“

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Dabei legte laut Gartner der chinesische Herausforderer Oppo die beste Performance an den Tag und sprang im weltweiten Vergleich mit einem Zuwachs von 145 Prozent auf den vierten Platz hinter Marktführer Samsung sowie Apple und Huawei.

Vor knapp drei Wochen hatte die Marktforschung IDC sogar erstmals eine Stagnation des Marktes konstatiert, bei einem Zuwachs von gerade einmal 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Bei der verkauften Stückzahl kam IDC auf 334,9 Millionen Smartphones. Beide Analysehäuser sehen das Wachstum jedoch übereinstimmend als erheblich verlangsamt an.

Die Newcomer nahmen laut Gartner vor allem Anbietern wie Lenovo, Samsung und Yulong in China kräftig Marktanteile ab. Unter den Top fünf ist Lenovo sowohl nach Berechnungen von Gartner als auch von IDC nicht mehr vertreten. Der Verkauf von Apples iPhones sackte erstmals zweistellig ein, um 14 Prozent. Der Abstand zum Marktführer Samsung vergrößerte sich um rund drei Prozentpunkte.

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Samsung, HTC, Blackberry: Ein Marktüberblick der neuen Smartphones. Quelle: Presse

In dieser schwierigen Marktsituation will sich der einstige Weltmarktführer Nokia wieder zurückmelden, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Das werde keine leichte Mission, sagte Gupta. Heutzutage brauche es deutlich mehr als eine gut bekannte Marke, um Geräte zu verkaufen. Nutzer bräuchten überzeugende Gründe, um einer Marke treu zu bleiben.

Die neue gegründete Firma HMD treffe mit Nokia als Marke auf einen deutlich weniger blühenden Markt.

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