Handys: Welche Smartphone-Marken die Nutzer lieben

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Handys: Welche Smartphone-Marken die Nutzer lieben

Immer mehr Menschen besitzen ein Smartphone. Doch die Motive ein cleveres Handy zu nutzen, sind sehr unterschiedlich. Eine Studie von Goldmedia im Mobile Monitor 2012 zeigt, welche Geräte die Nutzer bevorzugen und warum.

Während iPhones vor allem für Intensivnutzer attraktiv sind, werden Geräte von LG oder Nokia in erster Linie zweckbezogen erworben. Der Auswertung zu Folge, lassen sich Smartphone-Besitzer in zwei Hauptgruppen unterscheiden: Es gibt zum einen die Viel-Nutzer, die von ihrem Smartphone fasziniert sind und eine starke Bindung zum Gerät haben („High-Involvement-Typ“). Zu einer zweiten Gruppe gehören die User, die ihr Smartphone eher zweckgebunden nutzen („Low-Involvement-Typ)“.

Außerdem lässt sich aus der Analyse herauslesen, wie zufrieden die Smartphone-Benutzer sind. Die Daten zeigen dabei eine mittlere signifikante Korrelation zwischen der Nutzungsmotivation und der Weiterempfehlungsbereitschaft. Desweiteren wird deutlich, dass je mehr Zeit mit dem Gerät verbracht desto höher ist auch die Motivation es einzusetzen. Während Smartphones von Nokia und LG mit durchschnittlich nur knapp über 50 Minuten pro Tag am wenigsten genutzt werden, ist die Nutzungsdauer beim iPhone mit durchschnittlich 100 Minuten pro Tag am längsten. Es folgen die Smartphones von HTC mit 85 Minuten und Motorola mit 78 Minuten.

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Die High-Involvement-Typen haben ihr Smartphones aus eigenem Antrieb erworben. Sie tragen ihr Gerät stets bei sich und nutzen es intensiv zu Hause oder unterwegs. Sie hören Musik, machen Fotos, rufen E-Mails ab, kommunizieren über soziale Netzwerke, probieren Apps oder Spiele aus und sind offen für neue Funktionalitäten.

Die „Low-Involvements“ hingegen schaffen ihr Smartphone aufgrund äußerer Faktoren an, etwa aus beruflichen oder familiären Gründen. Dieser Usertyp nutzt sein Gerät überwiegend zum Telefonieren und zum SMS-Schreiben, das mobile Internet ist für ihn nicht so wichtig.

Die Analyse der Nutzungsmotive nach Hersteller lässt klare Präferenzen der beiden Nutzer-Gruppen erkennen. Menschen mit einer hohen Nutzungsmotivation besitzen in der Regel ein iPhone oder ein Smartphone von HTC und Sony. Geräte von LG und Nokia werden dagegen von Nutzern mit geringen Motivationswerten bevorzugt. Zwischen beiden Nutzungstypen pendeln im Mittelfeld die Marken Motorola und Blackberry. Samsung hingegen scheint laut Auswertung ist in allen Segmenten erfolgreich.

 

Die Erhebung liefert zudem Informationen für das strategische Marketing der Hersteller. So lässt sich anhand der Motivationsstärke prognostizieren, welches Smartphone ein User bevorzugen wird. Unternehmensseitig wird dies zum Teil auch schon berücksichtig. So richtet sich LG mit seinen Aktivitäten an den „Low-Involvement-Typ“ und trifft damit die Zielgruppe. Die Produkt- und Marketingstrategie von Nokia hingegen zielt auf den „High-Involvement- Typ“, obwohl ihre Nutzer eine nur geringe Motivation zeigen. Fast ein Viertel der Nokia-Nutzer wünscht sich ein „einfaches“ Handy zurück. Anders als beim iPhone werden Nokia-Smartphones genutzt, aber nicht geliebt. Blackberry gilt als typisches Business-Smartphone. Auch hier steht bei den Nutzern nicht die Faszination des Gerätes im Mittelpunkt.

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Im Mobile Monitor 2012 hat das Marktforschungsinstitut Goldmedia Custom Research GmbH in Zusammenarbeit mit dem Online-Panel-Anbieter respondi AG die Motive von Smartphone-Nutzern analysiert. Die Studie, die zum zweiten Mal erscheint, basiert auf einer Onlinebefragung von 200 Smartphone-Nutzern in Deutschland.

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