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Heiße Konkurrenz auf dem Tablet-Markt: Apple zeigt das neue iPad mini

Mit Spannung wurde es erwartet, nun ist das Geheimnis gelüftet: Auf einem Medien-Event in San Jose stellte Apple den kleinen Bruder des iPad vor: Das iPad mini kommt. Doch damit nicht genug: Überraschend wurde auch die vierte Generation des "großen" iPads präsentiert.

Strahlend trat Tim Cook am Dienstagabend vor das Publikum in San Jose. Er stellte eine ganze Parade von Neuheiten vor - darunter auch das iPad mini, um das sich zuvor schon wilde Spekulationen rankten.

Bild: dapd

Apple will mit einem kleinen Bruder für sein iPad die Dominanz im Tablet-Markt gegen neue Konkurrenz verteidigen. Das iPad mini bekommt einen Bildschirm mit einer Diagonale von 7,9 Zoll (rund 20 cm), wie Apple-Marketingchef Phil Schiller am Dienstag im kalifornischen San Jose ankündigte. Es ist damit etwas größer als die kleinen Tablets der Rivalen, aber sehr dünn.

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Zugleich präsentierte Apple überraschend schon nach einem halben Jahr die vierte Generation seines großen iPad. Es unterstützt nun wie das iPhone 5 auch in Deutschland den superschnellen LTE-Datenfunk zumindest im Netz der Deutschen Telekom. Außerdem erneuerte Apple die Mac-Computer.

Der Verkauf des iPad mini geht am 2. November los. Der Preis ab 329 Euro bzw. Dollar in den USA lässt aber noch Raum für Geräte der Konkurrenten, die zum Teil weniger als 200 Euro oder Dollar kosten. Die Bildschirmgröße sei so gewählt worden, das sich das Gerät bequem mit einer Hand halten lasse, aber zugleich nicht zu klein für Tablet-Anwendungen sei, erläuterte Schiller.

Ein cleverer Schritt ist die Bildschirmauflösung von 1024 mal 768 Pixeln wie bei den ersten beiden iPad-Generationen - damit passen alle Apps für sie automatisch auch für das iPad mini. Apples App Store enthält inzwischen mehr als 700.000 Programme, davon sind über 275.000 für das iPad angepasst.

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Bekommt das iPad einen kleinen Bruder? Bestätigen sich die Gerüchte, wird Apple am 17. Oktober eine Kompakt-Version seines Tablet-Bestsellers vorstellen. Ein iPad mini wäre überfällig.

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„Ich vermute, dass es das iPad ist, auf das viele Kunden gewartet haben“, urteilte Analyst Michael Gartenberg vom Marktforscher Gartner. Die Börse war nicht besonders beeindruckt: Der Kurs der Apple-Aktie sank nach der Präsentation um knapp 3,3 Prozent.

Zugleich erneuerte Apple wenige Tage vor dem Start des neuen Betriebssystems Windows 8 des Konkurrenten Microsoft seine Mac-Computer. So wurde der Desktop-Rechner iMac extrem verschlankt und hat jetzt einen verbesserten Bildschirm - und kein eingebautes CD-Laufwerk mehr.

Ein weiteres Modell der Macbook-Laptops bekam ein Display mit besonders hoher Auflösung. Das Gerät mit einer Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll (33,8 cm) hat über vier Millionen Pixel. Mit 2560 mal 1600 Bildpunkten ist die Auflösung deutlich höher als bei einem HD-Fernseher. Apple spricht von einem „Retina-Display“, weil das menschliche Auge auf diesen Bildschirmen auf der üblichen Entfernung keine einzelnen Pixel mehr erkennen könne. Das neue Retina-Macbook ist in Deutschland ab 1749 Euro zu haben und kostet damit rund 500 Euro weniger als das 15-Zoll-Modell mit ähnlich hoher Pixeldichte.

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