
Nach Informationen der WirtschaftsWoche erhielten die Telekom-Tochter T-Systems und der Düsseldorfer Sicherheitsspezialist Secusmart vom zuständigen Beschaffungsamt den Zuschlag für den „Rahmenvertrag über Lieferung, Installation und Betrieb eines Systems für die sichere mobile Kommunikation“.
Beide liefern jeweils etwa die Hälfte von fast 10.000 sicheren Geräten. Mit den neuen Smartphones soll es erstmals möglich sein, sowohl Telefonate als auch E-Mails zu verschlüsseln – bislang waren dafür jeweils verschiedene Handys nötig. Zusätzlich können aber auch gängige Smartphone-Apps wie Facebook oder Twitter genutzt werden, die bislang aus Sicherheitsgründen gesperrt waren.
Die neue Gerätegeneration ist jedoch in einen dienstlichen und einen privaten Teil getrennt. „Im offenen Teil kann man Applikationen nutzen, wie bei einem normalen Smartphone“, sagte Stephan Maihoff, zuständiger Projektleiter bei T-Systems, der WirtschaftsWoche.
Die Telekom nutzt für ihre Simko3 (Sichere mobile Kommunikation) genannte Lösung Samsung-Telefone vom Typ Galaxy-S2 und S3. Die Düsseldorfer Secusmart bietet ein Blackberry Z 10.
Bild: APNokia Asha 501
Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia will seine Stärken bei günstigen Internet-Handys ausspielen. Das Unternehmen stellte am 9. Mai eine neue App-Plattform und das Touchscreen-Telefon Asha 501 vor, das in Deutschland gerade einmal 99 Euro kosten soll. Nokia bezeichnet die Geräte der Asha-Serie selbst als Smartphones, große Marktforscher wie Gartner und IDC erkennen sie jedoch nicht als solche an, weil auf ihnen nur Web-Apps laufen können.
Mit der Asha-Software-Plattform will Nokia eine große Vielfalt von Apps auf die günstigen Internet-Telefone bringen, die bisher vor allem in Ländern wie Indien vermarktet wurden. Die Apps bekommen künftig auch eine integrierte Bezahlfunktion. Für Nokia waren einfache Handys traditionell ein wichtiges Standbein, während der Konzern beim Absatz von Smartphones zuletzt weit hinter Samsung und Apple lag. Derzeit wechseln jedoch auch die Entwicklungsländern zu Computerhandys. Und dort lässt Nokia die Asha-Serie gegen günstige Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android antreten. Das Asha 501 ist das erste Telefon für die neue App-Plattform und soll voraussichtlich im dritten Quartal auf den Markt kommen.
Bild: dpaSamsung Galaxy S4
Die Kamera ist mit 13 Megapixeln wesentlich hochauflösender als beim Vorgängermodell, der Prozessor ist mit acht Rechenkernen schneller denn je. Auch der Akku ist leistungsstärker geworden und hält jetzt deutlich mehr Strom bereit als der des iPhone 5. Er muss allerdings auch einen Bildschirm versorgen, der mit fünf Zoll noch einmal gewachsen und erheblich schärfer geworden ist (441 Pixel per Inch statt 306). Im Design ähnelt das neue Galaxy stark dem alten. Geblieben ist die Polycarbonat-Hülle, die sehr solide wirkt – wenn auch nicht ganz so hochwertig wie das Gehäuse des iPhone. Trotz der gesteigerten Leistung ist das Galaxy S4 drei Gramm leichter als sein Vorgänger – und nur noch 7,9 Millimeter dünn. Kompakter gab es einen solchen Hochleistungscomputer bisher nicht im Handel. Vor allem aber sind es Software-Neuheiten, mit denen der Konzern überraschen kann.
Bild: AP/dpaSony Xerpia Z
Sony will nach harten Jahren mit hohen Verlusten 2013 die Wende im Mobilfunk-Geschäft schaffen. Im Januar stellte das Unternehmen das Smartphone Xeria Z vor. „2013 wird ein großes Jahr für Sony und Sony Mobile Communication“, versprach Konzernchef Kazuo Hirai. Das Xperia Z ist eines der besteb Android-Geräte am Markt. Das Gerät verfügt über einen Full-HD 5-Zoll-Display, zwei Gigabyte RAM, eine 13,1 Megapixel-Kamera und die Turbointernetverbindung LTE. Außerdem ist das Gerät staub- und wasserdicht.
Bild: dapdBlackberry Z10 und Q 10
Blackberry greift auf dem Smartphone-Markt wieder an. Der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) hat bei der Präsentation des neuen Betriebssystems Blackberry 10 im Januar gleich zwei neue Geräte vorgestellt. Der angeschlagene Konzern steht unter enormem Druck. Einst hatten Blackberry-Telefone den Smartphone-Markt dominiert. Mit dem Aufstieg von Rivalen wie Apple, Samsung und Google verloren die Kanadier aber technisch zunehmend den Anschluss. So sollte die neue Software bereits Anfang 2012 auf den Markt kommen, dies wurde dann aber mehrfach verschoben. Beobachter halten den Erfolg von Blackberry 10 für entscheidend für die Zukunft des Konzerns. Mit seinen neuen Geräten, dem Q10 mit einer physischen Tastatur und dem Z10, will Blackberry an die Technik der multimedial ausgerichteten Telefone und an die Nutzung von Apps, also anwendungsorientierten Geräten der Konkurrenz, anknüpfen. Die Bedienung der Blackberrys soll den Angaben zufolge einfacher werden. Unter anderem soll es zudem einfacher werden, beim Schreiben von Meldungen die Sprache zu wechseln.
Das Z10 ist ab sofort in Großbritannien auf dem Markt und ab 5. Februar dann in Kanada. Die Kosten liegen bei etwa 150 Dollar (etwa 110 Euro) mit Vertragsbindung. Angaben darüber, wann das Q10 an den Start gehen soll und was es kosten wird, gibt es bisher nicht.
Bild: REUTERSApple iPhone5
Seit Herbst 2012 ist Apples neues iPhone auf dem Markt. Das Smartphone hat statt des Glasrückens früherer Modelle eine Rückseite aus Metall, was das Gerät um einiges stabiler machen soll. Außerdem ist es mit 7,6 Millimetern um 18 Prozent dünner als das iPhone 4S und wiegt mit 112 Gramm 20 Prozent weniger als sein Vorgänger. Der Bildschirm ist mit vier Zoll etwas größer, und er passt sich der Helligkeit der Umgebung automatisch an. Die Kamera hat eine Auflösung von acht Megapixel bei 3264 x 2448 und soll deutlich bessere Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen schießen. Außerdem kann sie Panoramabilder aufnehmen. Zusätzlich gibt es eine Gesichtserkennung für bis zu zehn Personen. Als Prozessor kommt der A6 zum Einsatz. Er ist doppelt so schnell wie der Vorgänger A5, jedoch kleiner und vor allem für das Spielen auf Smartphones interessant. Die Akkuzeiten liegen je nach Nutzung bei etwa acht Stunden Sprech- beziehungsweise Surfzeit mit 3G. Die reine Surfzeit beträgt ebenfalls acht Stunden - und zwar mit LTE.
Hier die Schwächen des neuen iPhone im Überblick.
Plattform: iOS
Bild: dpaSamsung Galaxy S3
Die aktuellste Smartphone-Version von Samsung ist seit März 2012 auf dem Markt. Das Gerät verfügt über ein 4,8 Zoll großes HD-Display und eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Neben Fotos und Videos sind auch Videokonferenzen mit der Frontkamera möglich. Es ist in einer 16-GB- und einer 32-GB-Ausführung erhältlich. Obwohl das Gerät bei den Kunden überaus beliebt ist, hat es auch einige Schwächen: Sowohl die Spracherkennung "S-Voice" als auch eine erweiterte Gestensteuerung funktionieren nur bedingt. Außerdem macht das Smartphone ausgerechnet beim Telefonieren Mätzchen. Störende Hintergrundgeräusche werden nicht gut gefiltert. Die Sprachqualität ist entsprechend deutlich schlechter als bei anderen Anbietern.
Plattform: Android.
Bild: REUTERSNokia Lumia 920
Hervorragende Kamera, die ähnlich gute Bilder wie die 41-Megapixel-Kamera in Nokias Pureview 808 liefert. Dank neuer Stabilisatortechnik sollen Wackelbilder vermieden werden. Ebenfalls positiv ist die kabellose Ladestation in Form eines Kissens, auch wenn das Laden mit dem Kabel immernoch deutlich schneller geht. Weitere Informationen zum Lumia 920 im direkten Vergleich mit Apples iPhone5.
Plattform: Windows 8
Bild: REUTERSHuawai Ascend Mate
Huawei hat auf der CES in Las Vegas ein 5-Zoll- und ein 6,1-Zoll-Smartphone vorgestellt. Damit beschreitet Huawai den Weg hin zum Tablet als Telefon. Zum Vergleich: Das iPad Mini verfügt über eine Bildschirmgröße con 7 Zoll. Wer bei diesem großen Bildschirm jedoch eine entsprechend hohe Auflösung und dementsprechend eine hohe Pixeldichte erwartet, wird jedoch vom Ascend Mate enttäuscht. Mit 1280 x 720 Pixel fällt die Auflösung eher mäßig aus. Auch hier ein Vergleich: Das Galaxy Note 2 hat mit einem 5,55 Zoll-Zoll Bildschirm (14,10 Zentimeter) die gleiche Auflösung.
Plattform: Android
Bild: REUTERSHTC One X+
Das neue Flaggschiff HTC One X+ ist seit Oktober mit dem neuen Android-System Jelly Bean auf dem Markt. Kurz zuvor hatte das Unternehmen sein erstes Gerät mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows Phone 8 vorgestellt. Android bleibt aber das Hauptgeschäft von HTC. Die Batterieleistung des Gerätes ist um rund 30 Prozent verbessert worden. Innen arbeitet ein Quadcore-Chip, als interner Speicher stehen 64 Gigabyte zur Verfügung. Neben der Audio-Qualität mit Beats Audio legte HTC Wert auf die Verbesserung der Kamera. Das Gerät wird über alle führenden Provider in Deutschland seit Mitte Oktober für einen Verkaufspreis von 649 Euro angeboten.
Plattform: Windows 8 und Android
Bild: dapdGoogles Nexus 4
Das Nexus 4 (rechts im Bild) ist das neueste Smartphone-Modell von Google. Es wird vom koreanischen Hersteller LG gebaut und ist ein 4,7-Zoll-Gerät mit schnellem 4-Kern-Chip. Die Hardware ist sehr solide und durchaus elegant. Nachteile sind der relativ kleine Speicher (8 beziehungsweise 16 GByte - iPhone bis zu 64 GByte) und die fehlende LTE-Unterstützung, man kann also nur mit UMTS surfen. Preislich geht es ab 300 Euro los.
Plattform: Android
Nokia Asha 501
Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia will seine Stärken bei günstigen Internet-Handys ausspielen. Das Unternehmen stellte am 9. Mai eine neue App-Plattform und das Touchscreen-Telefon Asha 501 vor, das in Deutschland gerade einmal 99 Euro kosten soll. Nokia bezeichnet die Geräte der Asha-Serie selbst als Smartphones, große Marktforscher wie Gartner und IDC erkennen sie jedoch nicht als solche an, weil auf ihnen nur Web-Apps laufen können.
Mit der Asha-Software-Plattform will Nokia eine große Vielfalt von Apps auf die günstigen Internet-Telefone bringen, die bisher vor allem in Ländern wie Indien vermarktet wurden. Die Apps bekommen künftig auch eine integrierte Bezahlfunktion. Für Nokia waren einfache Handys traditionell ein wichtiges Standbein, während der Konzern beim Absatz von Smartphones zuletzt weit hinter Samsung und Apple lag. Derzeit wechseln jedoch auch die Entwicklungsländern zu Computerhandys. Und dort lässt Nokia die Asha-Serie gegen günstige Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android antreten. Das Asha 501 ist das erste Telefon für die neue App-Plattform und soll voraussichtlich im dritten Quartal auf den Markt kommen.
Die Entscheidung für Blackberry ist dabei eine kleine Sensation. Denn über Jahre hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Blackberrys als nicht vertrauenswürdig eingestuft. Der Grund: Die Geräte des kanadischen Herstellers RIM leiteten sämtliche Daten über Server im britischen Egham – fremde Geheimdienste hätten damit Zugriff auf sensible Regierungsinformationen erhalten.
Mit der neuen Gerätegeneration hat sich Blackberry von seiner alten Netzwerkstruktur verabschiedet. Ab sofort fließen die Daten dezentral durch die Netze. Damit konnte Secusmart auch die Bedenken des BSI zerstreuen. Damit dürfen Beamten mit den neuen Telefonen künftig sogar Dokumente der Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch) empfangen und verschicken. Auch Unternehmen können die Telefone zum Preis von etwa 2500 Euro kaufen.

















