Innovation der Woche: Mailendes Alarmsystem

Innovation der Woche: Mailendes Alarmsystem

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Twine registriert Veränderungen in seiner Umgebung und verschickt daraufhin - je nach Einstellung - SMS oder E-Mails an seinen Besitzer

Wie wäre eine E-Mail, sobald die Wäsche fertig ist oder eine SMS, dass der Briefträger da war? Im Mai kommt ein Gerät auf den Markt, dass Veränderungen in seiner Umgebung per Tweet, E-Mail oder SMS verschickt.

Man stelle sich vor, man kommt aus dem Urlaub und muss als erstes feststellen, dass der Keller seit zwei Wochen unter Wasser steht. Wenn man doch wenigstens schon mal den Handwerkern hätte Bescheid sagen könne. Zwei Wissenschaftler vom Massachusetts Institut of Technology machen das jetzt möglich. Sie haben mit dem Produkt Twine eine Technik entwickelt, die Gegenstände zum Sprechen zu bringen. Der Nutzer muss ihnen das Reden nur beibringen.

Das handflächengroße Quadrat ist in der einfachen Ausführung mit einem Beschleunigungssensor und einem Temperaturfühler und in der Premiumversion zusätzlich mit einem Luftfeuchtigkeitsmesser und Magnetschalter ausgestattet. Nach dem Wenn-dann-Prinzip lässt sich der kleine Kasten über ein spezielles PC-Programm programmieren. Das Gerät soll beispielsweise Alarm schlagen, sobald die Post da ist. Twine wird am Briefkasten befestigt, der Postbote wirft einen Bündel Briefe ein und sofort meldet der Beschleunigungssensor über WLAN Erschütterung am Briefkasten.

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Das Computerprogramm schickt – je nachdem, was der Benutzer vorher eingestellt hat - eine SMS, eine E-Mail oder einen Tweet ab. Nach dem gleichen Prinzip twitter, simst oder mailt das Kästchen bei Temperatur- oder Feuchtigkeitsveränderungen. So erfährt der Nutzer sofort, wenn seine Terrassentür geöffnet wurden, die Heizung ausgefallen ist oder eben der Keller unter Wasser steht.

Die Idee kommt von den amerikanischen Bastlern John Kestler und David Carr. Sie ließen sich die Technology über eine Crowdfunding-Plattform finanzieren. 35.000 Dollar benötigten sie, um Twine zur Marktreife zu verhelfen. Sie trafen scheinbar einen Nerv und sammelten schließlich das 15-Fache des Betrags ein. Im Mai kommt Twine auf den Markt und ist unter supermechanical.com/twine bestellbar. Die Basisversion soll 99 Dollar kosten. Die Komplettpaket inklusive Magnetschalter und Feuchtigkeitssensor soll bei 174 Dollar liegen.

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