Interaktiv und intelligent: "Das Handy der Zukunft wird sehen können"

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Interaktiv und intelligent: "Das Handy der Zukunft wird sehen können"

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Ein Mann hält den Prototypen eines Windows-Smartphones mit einem flexiblen OLED-Display in den Händen.

Ausrollbare Displays, Sensoren am Körper und Sim-Karte am Ohr: Das Smartphone der Zukunft wird mehr und mehr zu unserem digitalen Ich. Steuert bald mehr die Maschine den Menschen, als umgekehrt?

Displays zum Ausklappen und mit 3D-Anzeige, Sensoren und Sim-Karte am Körper: Wissenschaftler forschen an Konzepten zum Handy der Zukunft. Auf einer Konferenz in Paris über die „Computer Human Interaction“ (CHI) und der Fachmesse DisplayWeek in Vancouver stellten sie kürzlich ihre Ergebnisse vor. Dabei zeigt sich: Der am Brillenrahmen montierte Miniaturcomputer Google Glass ist nur eines von vielen Konzepten.

„Ich gratuliere Google dazu, dass sie in die Zukunft vorgeprescht sind, der Rest der Branche ist da etwas konservativer“, sagt der am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam forschende Informatiker Patrick Baudisch. Die große Frage sei, ob sich das Google-Angebot in dieser Form gesellschaftlich durchsetzen könne. „Als Wissenschaftler bin ich begeistert davon, aber am Ende werden die Verbraucher entscheiden.“

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Messe "Next" Google Glass erstmals in Europa vorgestellt

Der Star-Blogger Robert Scoble hat Googles Datenbrille Glass erstmals in Europa auf der Messe der Digitalwirtschaft, Next Berlin, vorgestellt. Entsprechend riesig war das Interesse.

Star-Blogger Robert Scoble präsentiert die gehypte Datenbrille Google Glass auf der NEXT Berlin 2013. Quelle: dpa

Etwas skeptischer blickt der Darmstädter Informatiker Max Mühlhäuser auf die interaktive Google-Brille. Ein Grund: Zurzeit sei das Smartphone zwar noch zumeist ein ganz persönliches Gerät. Für die nächste Generation aber werde das Teilen wichtiger, die gemeinsame Erfahrung von Informationen aus dem Netz.

Flexible Displays zum Ausrollen

Dafür ist das größere Display besser geeignet als ein Miniaturbildschirm vor dem eigenen Auge. „Wenn man das Handy nicht benutzt, hätte man es gern kleiner, wenn man es benutzt und Informationen auf dem Bildschirm lesen will, gern größer“, erklärt Mühlhäuser im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. „Dieses Problem lässt sich lösen mit klappbaren, faltbaren und rollbaren Displays.“ Solche Bildschirme waren in verschiedenen Größen auf der Fachmesse DisplayWeek in Vancouver (Kanada) zu sehen, von Herstellern wie Sharp oder LG Electronics.

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