iPad4: Klage gegen Apple: Neues Tablet zu schnell vorgestellt

iPad4: Klage gegen Apple: Neues Tablet zu schnell vorgestellt

Dass Apple im vergangenen Herbst das iPad4 vorstellte, hatte viele Kunden verärgert, die sich kurz zuvor das vermeintlich aktuellste iPad gekauft hatten. Nun wird diese Aktion für Apple zum Bumerang.

Bei der Apple-Produktpräsentation im vergangenen Oktober hatte das Unternehmen eine echte Überraschung bereit: Bei all den Gerüchten rund um das iPadMini wollte niemand so richtig an kurz aufkeimende Vermutungen glauben, dass Apple nur sieben Monate nach dem iPad3 einen Nachfolger präsentieren würde. Zu unwahrscheinlich schien es, dass das Unternehmen sein neues Flaggschiff früher als im gewohnten Jahrestonus erneuern würde. Doch genau das ist im Oktober in Cupertino bei San Jose geschehen, sehr zum Ärger vieler Käufer des iPad3 (“das neue iPad”).

Die Entscheidung Apples scheint nun wie ein Bumerang zurückzukommen. Laut der brasilianischen Zeitung "Jornal do Comerciao" will das Institut für Politik und Recht (IBDI) das Unternehmen für die iPad4-Überraschung verklagen. Der Vorwurf: Apple habe die schnellen Veröffentlichung eines neuen Tablets - und damit die Veraltung des Vorgängers iPad3 - bewusst geplant. Angeblich habe Apple die im iPad4 verbauten Neuerungen bereits mit dem iPad3 anbieten können. Dass der Konzern das nicht getan hat, wird ihm nun als unfaire Geschäftspraxis vorgeworfen. Sollte die Klage vor Gericht bestand haben, könnten iPad3-Käufer in Brasilien Ansprüche geltend machen.

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Patentstreit verloren Verkaufsverbot für Apple-"iPhones" in Brasilien

Patentschlachten sind bei Apple an der Tagesordnung. Jetzt hat der US-Konzern eine solche verloren: In Brasilien darf Apple seine Handys nicht mehr "iPhone" nennen. Das gibt es dort nämlich schon.

huGO-BildID: 29075395 In this Thursday, Dec. 6, 2012, photo, the back of an iPhone 4 and iPad 3 are displayed for a photographer in New York. Apple is emerging as a gentler, cuddlier corporate citizen in the year after the death of CEO and co-founder Steve Jobs. CEO Tim Cook's announcement that the company is moving a Mac production line to the U.S. is just the latest step in a charm offensive designed to soften Apple's image. (Foto:Karly Domb Sadof/AP/dapd) Quelle: dapd

Der Ärger der Apple-Kunden ist verständlich. Erst im März standen sie in langen Schlangen vor den Apple-Shops der Republik, um das neue Tablet zu ergattern. Geliebte iPad2 wurden im Netz für immer noch recht gutes Geld verscherbelt, um das neuste Gerät mit besserem Bildschirm und in den USA auch mit LTE-Datenturbo kaufen zu können. Etwa 30 Millionen iPads der dritten Generation sollen in den letzten sieben Monaten über die Ladentheke gegangen sein. Genaue Zahlen gibt es nicht, da Apple beim Verkauf der einzelnen iPads bei den offiziellen Zahlen nicht unterscheidet.

Damals glaubte wohl kaum jemand daran, dass das „neue iPad“ nur für sieben Monate später nicht mehr das neuste vom neusten sein würde. Von Unternehmen mit dem Betriebssystem Android wie Asus, HTC und Motorola sind schnellere Markteinführungen bekannt – jedoch nicht von Apple. Normalerweise aktualisiert der Konzern seine Produkte alle zwölf Monate: Im Sommer das Betriebssystem, im Herbst das iPhone und im Frühling das iPad. Neue Computer hat Apple im Rückblick seiner Firmengeschichte im Durchschnitt sogar nur alle zwei Jahre präsentiert.

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