Kameras im Vergleich: Diese Smartphones schießen die besten Fotos

Kameras im Vergleich: Diese Smartphones schießen die besten Fotos

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Im Vergleich: Das Lumia 1020, das HTC One M8 und das Samsung Galaxy S5

von Thomas Kuhn

Viele Smartphones machen inzwischen genauso gute Fotos wie Kompaktkameras. Nun wollen sie auch beim Spiel mit der Unschärfe punkten. Welchen Geräten das am besten gelingt.

Lange war es eine kleine Wissenschaft für Fotoexperten, das kreative Spiel mit der Unschärfe - jenem gestalterischen Effekt, der das Motiv eines Bildes gestochen scharf aus einem weich zerfließenden Hintergrund heraushob. Möglich machte das ein sensibles Händchen am Fokusring des Objektivs, gepaart mit dem Wissen um die richtige Kombination aus Belichtung und Blende – und dem richtigen Abstand zwischen Objektiv, Film und Fotosensor.

Belichtung, Blendensteuerung, Linsenabstand – alles Fehlanzeige bei modernen Smartphones. Ihr Dilemma: Die Kameramodule sollten immer besser werden, aber gleichzeitig nicht größer. Deshalb blieb das Spiel mit der Tiefenschärfe trotz boomender Fotohandy-Verkäufe die Domäne „echter“ Fotoapparate. Bis jetzt.

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Neue Foto-App

Unschärfe ist in – und zwar als Feature bei allen neuen Top-Smartphones.

„Refocus“ heißt die entsprechende Foto-App bei Microsofts Lumia 1020, „U-Focus“ die eifrig beworbene Funktion von HTCs neuem Spitzenmodell One (M8) und Samsungs neues Galaxy S5. verfügt über einen „Selektiven Fokus“. Was die Funktionen leisten können, zeigen diese drei Beispielbilder.

Viel versprochen, nicht alles gekonnt. Die Unschärfeeinstellungen von Lumia1020 , HTC One M8 und Samsung S5 (v.l.n.r)

Viel versprochen, nicht alles gekonnt. Die Unschärfeeinstellungen von Lumia1020 , HTC One M8 und Samsung S5 (v.l.n.r)

Alle Modelle haben eine Gemeinsamkeit: Sie wollen das physische Defizit gegenüber traditionellen Kameras durch mehr oder minder ausgefeilte Computertechnik und Linsensteuerung wettmachen. Der Grund: Den Smartphones fehlt eine regelbare Blende - und für einen schönen Unschärfeeffekt muss die Blende weit geöffnet sein. Außerdem ist der Abstand zwischen Linsensystem und Sensor zu klein. Deshalb müssen sie bei der Bildaufnahme tricksen.

Drei Ansätze

Computational Photography (CP) nennen Experten diesen Ansatz. Dabei wird die Bildaufnahme digital gewissermaßen aufgepeppt. Der Effekt: Hinterher sieht das Foto anders aus als von der Kamera aufgezeichnet. Die drei Smartphones nutzen drei verschiedene Ansätze, um die gewünschte Unschärfe zu erzeugen.

Am ehesten an der traditioneller Technik orientiert sich das Lumia, was sich auch in seiner Bauform widerspiegelt. Auf der Kameraseite hat es einen schwarzen Buckel. Darunter verbirgt sich die Aufnahmetechnik inklusive fokussierbarem Linsensystem. Wer sein Motiv anpeilt, kann sogar hören, wie der Fokus scharf stellt.

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