Kein Frust im Frost: Wintertipps für Smartphone-Nutzer

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Kein Frust im Frost: Wintertipps für Smartphone-Nutzer

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Kein Frust, trotz Frost: Der WirtschaftsWoche-Gadget-Inspektor verrät, wie Sie mit Ihrem Handy gut durch die kalten Monate kommen.

von Thomas Kuhn

Gerade der kalte Winter ist für Smartphones gefährlich. Wie Sie mit Ihrem Handy trotzdem gut durch die kalten Monate kommen.

Auch wenn 2014 wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen ist: Inzwischen wird es deutlich kälter und nasser. Der Nachtfrost ragt immer weiter in den Tag hinein – und spätestens mit dem anstehenden Winterurlaub wird es für elektronische Co-Piloten stressig. Denn die feuchtkalten Monate und starke Temperaturschwankungen im Tagesverlauf setzen Smartphone und Tablet besonders zu.

Dabei muss die Technik nicht mal beim Stadtbummel in die Regenpfütze stürzen oder aus dem Sessellift in den Schnee: Schon der Temperaturschock beim Wechsel von der Straße ins warme Büro oder von der Piste in die Berghütte kann dafür sorgen, dass sich im Inneren der elektronischen Sensibelchen Kondenswasser bildet. Und dann droht der empfindlichen Maschine der plötzliche Tod durch Kurzschluss. Und selbst wer das Streichelhandy wohlverpackt bei sich trägt, bringt das Gerät oft unbedacht in Gefahr.

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Bendgate in der Hosentasche

Ein Sturz auf Eis oder Schnee – Apples #Bendgate lässt grüßen – und das Display zerspringt, wenn der Nutzer nur unglücklich darauf landet. Aber nicht nur für die Technik kann das schnell gefährlich werden: Wer einmal unsanft auf einem der kommunikativen Flachmänner gelandet ist, weiß, wie sehr das schmerzen kann.

Ein blauer Fleck ist dann noch das Geringste. Insofern ist die Hosentasche bei winterlichen Spaziergängen oder Sportaktivitäten eindeutig der falsche Transportort.

Zudem haben Messungen ergeben, dass die Leistungsfähigkeit des Akkus bei Kälte drastisch abfällt – und bei null Grad Temperatur nur noch etwa die Hälfte des Normalwerts beträgt. Auch deshalb also sollte, wer die vorzeitige Abschaltung vermeiden will, das Smartphone besser nicht in eine Außentasche stecken. Einen Zweitakku in Jacke oder den Rucksack zu stecken, und das Telefon damit beim Mittagsstopp – etwa in der Hütte – nachzuladen, hilft dem kältegestressten Handy ebenfalls durch einen langen Wintertag.

Gefährlicher Körperschweiß

Leidlich sicher ist dagegen die Innentasche von Jacke oder Mantel – wohl wissend, dass das wärmende Steppfutter nicht nur wirksam Kälte dämmt, sondern gerne auch den Klingelton. Spätestens ab Ende November gehört also der Vibrationsalarm als Standard zum persönlichen Handygedudel dazu programmiert.

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Quelle: Presse

Trotzdem birgt auch die Innentasche ihre Risiken fürs Telefon. Das gilt vor allem für gut gefütterte Jacken. Denn darunter staut sich – selbst bei Kleidungsstücken mit Multifunktionsmembran – gerne mal die Feuchtigkeit, speziell beim Wintersport. Und auch Schweiß setzt der Technik gerne zu: Wer nach einer fordernden Abfahrt mal sein Telefon aus dem Ski-Anorak gefummelt und die Kondensfeuchte des Körpers auf dem Gerät entdeckt hat, kann das gut nachvollziehen.

Gänzlich risikolos ist derartige Feuchtigkeit nur für Besitzer von robusten Outdoor-Handys oder speziell abgedichteten High-End-Telefonen wie Sonys Xperia-Z-Serie oder den Galaxy-Top-Modellen von Samsung. Die überstehen einen im einen Fall längeren, im anderen Fall kürzeren Sturz ins Wasser schadlos – mehr dazu später. Besitzer aller anderen Telefone bringen sich und ihre Telefone mithilfe wasserdichter Plastikhüllen auf die sichere Seite.

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