Kopfhörer: Die Technik der Highend-Kopfhörer

ThemaGadgets

Kopfhörer: Die Technik der Highend-Kopfhörer

Bild vergrößern

Mit der Tesla-Technik hat Beyerdynamic die magnetische Flussdichte der Magneten im Kopfhörer deutlich erhöht. Das kommt einem besonders nuancierten und transparenten Klangbild zugute.

Auf der Suche nach dem optimalen Klang verfolgen die Ingenieure ganz unterschiedliche Konzepte. Die wichtigsten Entwicklungen im Kopfhörer-Bereich im Überblick.

Am meisten verbreitet sind dynamische Kopfhörer, bei denen die Membran von einer elektrisch getriebenen Schwingspule in Bewegung gesetzt wird. Nach diesem Prinzip arbeiten beispielsweise die meisten Modelle von AKG, Sennheiser und Beyerdynamic.

Letzterer versucht das Prinzip durch seine Tesla-Technik zu verbessern. Bei diesem - nach dem Erfinder Nikola Tesla benannten - Konzept ist der ringförmig um die Spule angeordnete Magnet bei gleicher Größe deutlich stärker als herkömmliche Magneten. Dementsprechend kann die Schwingspule, die mit der Membran den Klang erzeugt, dünner ausfallen.

Anzeige

Das wiederum bedeutet, dass die Spule schneller und präziser auf Impulse reagiert. Der Klang gewinnt an Auflösung, Dynamik und Präzision. Zudem spielt ein Tesla-Hörer lauter. Das kommt mobilen Hörern zugute, die an MP3-Player oder Smartphones angeschlossen werden. Beyerdynamic hatte die Technik erstmals 2009 eingeführt und integriert diese nach und nach in seine Topmodelle.

weitere Artikel

Stark im Kommen sind derzeit die Magnetostaten, etwas von Hifiman oder Audeze. Diese arbeiten mit einer extrem dünnen Folie (Diaphragma), die mit elektrischen Leiterbahnen bedruckt ist. Die nur wenige Mikrometer (1/1000 mm) dicke Folie ist zwischen zwei starke Permanentmagneten gespannt, die sich gegenseitig abstoßen.

Wenn das Audiosignal durch die Leiterbahnen geschickt wird, beginnt die Folie zu schwingen. Da die Folie nahezu masselos ist, reagiert sie extrem schnell und gleichzeitig extrem differenziert auf Impulse. So entsteht der typisch kraftvolle und gleichzeitig durchsichtige und detailreiche Klang der Magnetostaten.

Ganz ähnlich arbeiten die Elektrostaten des japanischen Herstellers Stax. Allerdings werden hier keine Permanentmagneten verwendet. Stattdessen setzt Stax auf einen speziellen Kopfhörerverstärker, der die nötige Spannung aufbaut.

Wer einmal den ungeheuer feinzeichnenden, fließenden und transparenten Klang eines Stax erlebt hat, weiß, welche Faszination von Highend ausgehen kann. Nicht umsonst gelten die Stax-Hörer in der Fachpresse seit Jahrzehnten als die besten Hörer der Welt, auch wenn die Konkurrenz durch Hersteller wie Audeze oder Hifiman inzwischen deutlich aufgerückt ist.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%