Limitierte Stückzahl: Google Glass wird Dienstag in den USA verkauft

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Limitierte Stückzahl: Google Glass wird Dienstag in den USA verkauft

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Google-Gründer Sergey Brin mit Google Glass. Der Konzern will in den USA kommenden Dienstag Brillen verkaufen.

von Jana Reiblein

Das Warten auf Google Glass hat ein Ende - zumindest in den USA und für eine begrenzte Zahl von Kunden. Dort wirft Google kommende Woche eine limitierte Anzahl der Datenbrillen auf den Markt. Der Preis: stolze 1500 Dollar plus Steuern.

Der lang ersehnte Marktstart von Googles Computerbrille Google Glass scheint ein kleines Stückchen näher gerückt zu sein: Denn am kommenden Dienstag wird der IT-Konzern eine eingeschränkte Stückzahl seiner Datenbrillen in den USA in den Verkauf für jedermann geben. Nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, wird am 15. April um 9 Uhr morgens EDT (15 Uhr unserer Zeit) eine Internetseite freigegeben, über die man versuchen kann, eines der Exemplare zu ergattern. Schon jetzt können Interessenten dort ihre Daten eingeben, um eine Erinnerung für das Event zu erhalten.

Eigentlich wollte Google die Aktion erst später bekannt geben, doch am Donnerstagabend "war die Katze aus dem Sack", teilt Google in einem Blog mit. Denn das Technologieblog „The Verge“ hatte am Donnerstag von den Plänen berichtet. In den vergangenen Monaten habe man verschiedene Wege ausprobiert, um das "Explorer-Programm" auszuweiten, teilte Google mit. Im Explorer-Programm kann ein ausgewählter Kreis bereits Google Glass ausprobieren. Laut dem Unternehmen zählen zu den Auserwählten nicht nur Entwickler, sondern auch "Mütter, Bäcker, Chirurgen und Rocker".

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Da man aber so viele Anfragen und Anregungen zu der Brille bekäme, wolle man den Kreis erweitern, um künftig noch mehr Feedback für Verbesserungen an dem Gerät zu bekommen. Daher können am Dienstag in den USA einige Exemplare bestellt werden. Kostenpunkt: 1500 Dollar zuzüglich Steuern. Interessenten sollen auch ihre Lieblingsfarbe beim Rahmen der Brille auswählen können. Wie viele Exemplare es gibt, teilte Google nicht mit. Bei "The Verge" wurde gemutmaßt, dass der Bestand vermutlich schon am ersten Tag der Aktion weg sei.

Bei Glass-Fans aus anderen Ländern entschuldigte sich Google - man sei einfach noch nicht so weit, die Brille auch in anderen Ländern auf den Markt zu bringen.

Bisher probieren in den USA einige zehntausend Nutzer die Datenbrille mit kleinem Display, integrierter Kamera und Internet-Verbindung aus. Google Glass wird per Sprachsteuerung und dem Befehl "OK Glass" bedient (z.B.: "OK Glass, take a picture", um ein Foto zu machen). Auch praktische Helfer wie Straßenkarten lassen sich in das Sichtfeld einblenden.

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Nach viel Kritik am Aussehen der Brille hatte Google vor kurzem eine Zusammenarbeit mit dem Brillenhersteller Luxottica angekündigt, zu dem etwa die bekannte Marke RayBan gehört.

Wann genau die Brille auf dem freien Markt erhältlich sein soll, ist unklar. Eine ursprüngliche Ankündigung für April 2014 wird offenkundig nicht eingehalten. Nun hoffen Google-Fans auf die Entwicklerkonferenz Google I/O Ende Juni, auf der traditionell Neuheiten präsentiert werden.

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