London 2013: Blackberry-Launch - die Droge wirkt wieder

London 2013: Blackberry-Launch - die Droge wirkt wieder

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Thorsten Heins, CEO von RIM, stellt das neue BlackBerry Z10 vor.

von Thomas Kuhn

Research in Motion hat seine neuen Blackberry Smartphones vorgestellt. Für den angeschlagenen Smartphone-Trendsetter ist es vermutlich die letzte Chance, auf die Erfolgsspur zurückzufinden. Die Chancen stehen besser als erwartet, berichtet der WirtschaftsWoche-Gadget-Inspektor vom Launch in London.

Es gab eine - gar nicht so lange vergangene - Zeit da hatten Blackberry Smartphones Suchtcharakter. Doch dann lösten die kompakten Geräte mit Ihren charakteristischen Mikro-Tastaturen vor allem noch Fluchtreflexe aus. In Scharen liefen den zuvor in Anlehnung an die Droge "Crack" oft Crackberry genannten Telefonen ihre Fans davon. Denn die zuvor exklusive Möglichkeit, immer und überall in Echtzeit auf E-Mails zugreifen und sie bearbeiten zu können, fanden Manager immer öfter auch bei den eleganteren Smartphone-Alternativen von Apple bis Android. Mit entsprechend drastischen Folgen fürs Geschäft.

Zeitenwende für RIM

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Nach Einbrüchen bei Marktanteilen, Umsatz und Gewinn dankten die Gründer und Chefs des Blackberry-Erfinders Research-In-Motion, Jim Balsillie und Mike Lazaridis, vor Jahresfrist ab. Seither versucht der deutsche Mobilfunk-Spezialist Thorsten Heins, den Absturz zu stoppen. Der heutige Tag soll für ihn und sein Unternehmen nun die Wende zum Besseren bringen. Denn sehnlichst erwartet, allerdings auch gegenüber der ursprünglichen Planung um Monate verspätet, präsentiert RIM heute zeitgleich in New York, Toronto, London, Paris, Dubai und Johannesburg seine neue Generation von Smartphones - angetrieben vom komplett neu entwickelten Betriebssystem Blackberry10.

Und in der Tat markieren die neuen Modelle Z10 und Q10 die Heins heute vorstellt, eine Zeitenwende - mindestens für RIM, das bei der Gelegenheit auch gleich noch den alten Firmennamen eingemottet hat: "Ab heute hat alles - vom Smartphone bis zum Unternehmen - einen Namen: Blackberry."

Nicht nur, aber auch, weil das Unternehmen im Gerätedesign grundlegend mit der traditionelle - tastendominierten - Optik gebrochen hat. Nicht wirklich überraschend, aber konsequent adaptieren die neuen Blackberrys das mittlerweile dominierende Smartphone-Design: flach und von einem großen Touch-Bildschirm dominiert.

Mit immerhin 4,2 Zoll liegt er beim neuen Topmodell Z10 zwischen den aktuellen Trendsetters vom Schläge Apple iPhone (4 Zoll-Display) oder Samsung Galaxy S 3 (4,8 Zoll). In Sachen Auflösung lässt das Z10 1280x768 mit Bildpunkten beide Konkurrenten hinter sich.

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