Die Geräteklasse der Ultrabooks soll für Intel Marktanteile von den Tablets zurückerobern. Damit sich ein Laptop mit Intels Markennamen Ultrabook schmücken darf, muss es recht strengen Anforderungen genügen. Die erste Generation der Ultrabooks, die derzeit auf den Markt kommt, darf je nach Bildschirmgröße nicht dicker als 18 beziehungsweise 21 Millimeter sein und nicht mehr als 1,4 Kilo wiegen.
Statt mit einer langsamen und stromfressenden Festplatte sind fast alle von ihnen mit Flash-Speicher (SSD) ausgerüstet. Die wenigen Geräte mit Festplatte verfügen zumindest über einen schnellen Flash-Cache. Für die Akkulaufzeit schreibt Intel mindestens fünf Stunden vor. Nicht zuletzt muss natürlich Intel-Technologie verbaut sein – und zwar die stromsparende Variante der Sandy-Bridge-Prozessoren.
Gespart wird an allem, was bei der Mobilität stört. Ein Laufwerk für optische Medien – also für CDs, DVDs und Blueray-Disc - ist nicht mehr vorhanden. Diese sind dank Breitband-Internet und USB-Sticks ohnehin auf dem Rückzug. Auch bei den Anschlüssen wird – als Tribut an die dünne Bausweise – gespart. Die meisten Ultrabooks verfügen nur über wenige USB-Anschlüsse.