Messe "Next": Google Glass erstmals in Europa vorgestellt

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Messe "Next": Google Glass erstmals in Europa vorgestellt

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Star-Blogger Robert Scoble präsentiert die gehypte Datenbrille Google Glass auf der NEXT Berlin 2013.

von Meike Lorenzen

Der Star-Blogger Robert Scoble hat Googles Datenbrille Glass erstmals in Europa auf der Messe der Digitalwirtschaft, Next Berlin, vorgestellt. Entsprechend riesig war das Interesse.

Kaum einer der Sprecher auf der Next Berlin wurde mit soviel Spannung erwartet wie Robert Scoble von Rackspace. Denn er war nicht alleine. Als einer der ersten 3.000 Entwickler weltweit besitzt eine der gehypten Google Brillen. Inzwischen wurden bereits 8.000 Geräte unter das Tech-Volk gebracht. Mit seinem Auftritt war die Glass erstmalig in Europa zu bestaunen und entsprechend riesig das Interesse.

Eines vorweg: Robert Scoble ist ein riesen Glass-Fan. Das Grinsen verließ sein Gesicht fast gar nicht mehr. Seit einer Woche trägt er das kleine Gerät des Suchmaschinen-Giganten und sagt: "Ich möchte keinen Tag mehr leben ohne einen tragbaren Computer in meinem Gesicht." Etwa 1.500 Dollar hat er für die Brille bezahlt.

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Alle aus dem Google Werbevideo bekannten Effekte führte er noch einmal vor und ließ die Brille Fotos und Videos machen, die er dann auf seinem Google+ Profil postete. Er sortierte E-Mails und blickte in seinen Kalender - alles Google-Produkte. Wer die Wunderbrille irgendwann einmal effektiv nutzen will, muss vor allem eines sein: Android-User. Das Produkt wird über eine Bluetooth-Verbindung mit einem Smartphone verknüpft, dass mit Googles Betriebssystem läuft. Weder das iPhone noch Windows Phone oder die Firefox OS-Geräte werden vorerst mit der Brille kompatibel sein. So scheint es im Moment jedenfalls. Google hat ein tolles Produkt entwickelt, um die eigenen Dienste zu stärken. Nicht die der Konkurrenz.

Doch noch ist Glass in den Kinderschuhen. Jedes Smartphone enthält mehr Power als die Brille. Die Fotos und Videos sind noch relativ schlecht aufgelöst und während der Präsentation stürzt die Software auch einmal ab. "Deshalb ist es noch nicht offiziell auf dem Markt", scherzt Robert Scoble. Einige Kinderkrankheiten muss Google noch kurieren.

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Dennoch war jeder (unter anderem Keynote-Speaker und Autor Brice Sterling), der das Gerät während der Präsentation kurz aufprobierte, ganz offensichtlich begeistert. Mit einem für Außenstehende leicht schielenden Blick konzentrierten sie sich auf das Geschehen im Sichtfeld der Brille, wo alles, was angezeigt wird, was sonst auf dem Smartphone oder Tablet zu sehen ist: Bilder, Text, Karten, Emails. "Ich muss nicht mehr nach unten schauen und habe die Hände frei", sagt Scoble. Das sei eine riesige Innovation und ein Trend, der sich durchsetzen werde.

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