Microsoft-Manager Kaltner: "2014 sind mehr als 24 Prozent Wachstum drin"

InterviewMicrosoft-Manager Kaltner: "2014 sind mehr als 24 Prozent Wachstum drin"

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An diesem Wochenende war globaler Launch von Microsofts neuer Spielekonsole.

von Thomas Kuhn

Fast zeitgleich kommen die Playstation 4 und die Xbox One auf den Markt. Oliver Kaltner, General Manager für das X-Box Geschäft, über eine neue Gamergeneration und die Angst vor Hackern im Wohnzimmer.

WirtschaftsWoche: Herr Kaltner, vor gut einer Woche hat Sony seine Playstation vier in den USA auf den Markt gebracht und in den ersten 24 Stunden eine Million Geräte verkauft. An diesem Wochenende folgte Microsoft mit dem Launch seiner Xbox One. Auch Sie haben rund eine Million Spielekonsolen am ersten Tag verkauft – allerdings bei einem globalen Start. Sind Sie trotzdem mit der Resonanz zufrieden?

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Oliver Kaltner: Wir sind ausgesprochen zufrieden. Auch in Deutschland konnten wir nach dem Launch Event in Berlin mit dem ersten Verkaufstag Rekordabsatzzahlen sowohl bei Konsole als auch bei Games verzeichnen. Unser erstes Ziel ist nun, die Vertriebskanäle ständig mit Ware zu versorgen, so dass wir der hohen Nachfrage bestmöglich gerecht werden können.

Xbox 360 und PS3, die Vorgängergenerationen der beiden neuen Konsolen, haben sich seit Markteinführung vor rund acht Jahren zusammen gut 160 Millionen Mal verkauft. So viel Geräte setzt die Smartphone-Branche heute in zwei Monaten ab. Und immer mehr Handybesitzer nutzen ihr Telefon als mobile Spielekonsole. Fürchten Sie nicht die Konkurrenz?

Der Boom der Smartphones ist unbestritten. Aber ich glaube nicht, dass das zulasten der Konsolen geht. Im Gegenteil, Handys und Tablets bringen eine ganz neue Generation von Videospielern hervor, vielfach Leute, die bis dato noch gar nicht mit Konsolen zu tun hatten. Wenn die sich aber für das Thema begeistern, dann ist das auch ein riesiges Potenzial künftiger Konsolenspieler.

Oliver Kaltner ist Mitglied der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland. Quelle: Presse

Oliver Kaltner ist Mitglied der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland.

Bild: Presse

Trotzdem wandelt sich die Branche weg von der Spielemaschine fürs Wohnzimmer. Rein technisch betrachtet, verkaufen doch beide großen Anbieter hübsch verpackte Entertainment-PCs. In FIFA-Fußball oder Science-Fiction-Kämpfe à la Halo alleine scheinen Sie jedenfalls nicht mehr die ganz große Zukunft zu sehen.

Das stimmt, die reine Spielekonsole wird es in Zukunft schwer haben. Aber das ist die Xbox One ja auch längst nicht mehr. Wir sehen sie als eine Art Entertainment-Hub fürs Wohnzimmer. Eine Plattform – natürlich – für Videospiele, aber eben auch für die Wiedergabe anderer Inhalte, von Filmen aus dem Netz bis zu TV-Programmen. Wir ermöglichen es, Pay-TV-Inhalte darüber zentral anzusehen, können Musik und Filme vom heimischen PC streamen oder auch Sprach- und Videotelefonate darüber zu führen. Und das alles dank der Kinect-Technologie auch noch sprach- oder teils gestengesteuert.

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