Mobilfunk: Was die neuen Super-Smartphones können

Mobilfunk: Was die neuen Super-Smartphones können

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Sechs Jahre nach der Präsentation des ersten Smartphones befindet sich der Markt im Umbruch

von Thomas Kuhn und Andreas Menn

In nur sechs Jahren haben Smartphones klassische Handys verdrängt. Nun kommt der nächste Schritt. Die neuen Geräte hören zu, denken mit und koordinieren selbstständig unsere Termine. Ein Blick in die Labors der Branche.

Wie es heißt, was Sie hier in den Händen halten? Wir wissen es selbst noch nicht genau. Es ist ein Hybrid aus Telefon, Tablet und Taschenbuch. Basierend auf Studien und Prototypen von Produzenten wie Samsung und HTC hat das Technologieteam der WirtschaftsWoche in einem fiktiven Gerät alle Techniktrends vereint, die in den nächsten fünf Jahren die Mobilfunkwelt prägen werden.

Smartphones werden nicht nur riesige, faltbare Displays bekommen. Sie werden auch in der Lage sein, den Tagesablauf ihrer Besitzer genau zu verfolgen. Nennen die Nutzer im Gespräch einen neuen Namen oder eine Telefonnummer, macht das Handy automatisch eine Notiz. Kommen sie an Geschäften vorbei, in denen ihre Freunde gerne einkaufen, geben die Smartphones der Zukunft einen Hinweis. Und verpassen die Handybesitzer zu viele Trainingseinheiten beim Sport, erinnert das Telefon auch daran.

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Algorithmen Big Data schafft den Zufall ab

Die neue Qualität von Daten ist eines der Megathemen der Cebit. Experten diskutieren die Möglichkeiten von Big Data – und lassen die Massen ratlos zurück. Dabei bestimmten die Algorithmen schon längst unseren Alltag.

Die Kunst  von Big Data besteht darin, den richtigen Algorithmus zu entdecken. Um die richtigen Rechenformeln zu finden, schreiben Unternehmen riesige Wettbewerbe aus. Quelle: dpa/Montage

Möglich machen das unterschiedlichste Sensoren, verknüpft mit intelligenter Software und den Informationen aus sozialen Netzwerken. Und werden die kühnsten Visionen wahr, könnten integrierte Neurosensoren sogar Gedankenbefehle erfassen. Auch das wird in den Laboren von High-Tech-Unternehmen erprobt.

Die Handybranche erfindet sich wieder neu

Ob das ein Albtraum oder eine Erleichterung im Alltag wird, muss jeder für sich entscheiden. Aufhalten lässt sich die Entwicklung nicht.

Denn der Blick in die Labore zeigt: Im sechsten Jahr, nachdem Steve Jobs Apples erstes iPhone in die Kameras hielt, ist die Handybranche dabei, sich wieder neu zu erfinden. Selbst wenn Samsung mit dem gerade vorgestellten Top-Modell Galaxy S IV wieder Leistungsspitzen bei Displayqualität und Rechenpower ausgetestet hat, das heutige Gerätekonzept handtellergroßer Touchdisplays voller App-Symbole ist ausgereizt.

Wie weit die Technologie heute schon ist, zeigt Google: Ende 2013 will der Internet-Konzern seine Datenbrille Glass auf den Markt bringen, die ihren Besitzern jederzeit passende Informationen aus dem Internet ins Blickfeld spielt. Mobile Kommunikation wird damit noch allgegenwärtiger, als es sich viele heute ausmalen.

Welche Entwicklungen die Handys der Zukunft verändern werden, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

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