Neues Riesen-Smartphone: Samsung reizt mit Galaxy Note 3 die Möglichkeiten des Stifts aus

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Neues Riesen-Smartphone: Samsung reizt mit Galaxy Note 3 die Möglichkeiten des Stifts aus

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Auch das Smartphone Samsung Galaxy Note 3 wurde in Berlin vorgestellt.

von Meike Lorenzen

Mit dem neuen Riesen-Smartphone haben die Koreaner mal wieder gezeigt, was sie in Sachen Software drauf haben. Damit stärken sie ihre eigene Infrastruktur.

Alle Augen waren auf Samsungs erste Computer-Uhr Galaxy Gear gerichtet, die die Koreaner am Mittwochabend in Berlin vorgestellt haben. Dabei ist das neue Galaxy Note 3, das ebenfalls gezeigt wurde, nicht minder spektakulär – zumindest was die Software angeht.

Mit dem Smartphone mit Riesendisplay und einsteckbarem digitalen Stift  lassen sich auf digitalen Dokumenten Anmerkungen machen. „Für uns fängt jede Idee mit einer Notiz an“, sagte JK Shin, Chef von Samsung Mobile Communications, in Berlin. Diese Idee habe Samsung mit dem Note3 mit dem Bildschirm in einer Größe von 5,7 Zoll, also knapp 14,5 Zentimetern, weiter ausreizen wollen.

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Samsung unterteilt die neuen Möglichkeiten mit dem Stift in drei Funktionen: Punkt, Kreis und Box. Sobald der Nutzer mit dem Stift einen Punkt auf dem Display hinterlässt, erscheint das sogenannte Air Command – die Kommandozentrale auf dem Note 3. Dahinter stecken weiterführende Optionen wie das „Action Memo“, das „Scrapbook“, „S Finder“ und „Pen Window“.

Beim Scrapbook kommt der Kreis ins Spiel. Wird diese Funktion aktiviert, können die Nutzer mit ihrem Stift einen Kreis um einen Inhalt ziehen – egal ob eine Datei oder einen Artikel oder ein Bild aus dem Internet. Mit einem weiteren Klick wird dieser Inhalt dann automatisch im sogenannten Scrapbook gespeichert. Darin lassen sich auch unterschiedliche Ordner anlegen, damit auch keine Datei verloren geht. Optisch werden diese in großen Kacheln dargestellt, die sich individuell anpassen lassen. Das Schöne daran: nicht nur Text, Bild, Video oder Tabelle aus dem Netz werden gespeichert, sondern auch der dahinterliegende Link. So kann jederzeit wieder auf die Originalquelle zugegriffen werden.  

Neu ist auch die Funktion Pen Window. Diese wird aktiviert, in dem der Nutzer mit seinem Stift eine Box in einer gewünschten Größe auf den Bildschirm malt. Darin lässt sich dann ein weiteres Fenster öffnen, das sich über das andere legt: Zum Beispiel einen Taschenrechner oder einen Notizzettel. Theoretisch funktioniert das auch. Allerdings sollte man sich genau überlegen, wie man das Gewünschte Fenster malt, damit am Ende auch da Seitenverhältnis stimmt.

Mit Hilfe von Action Memo lässt sich eine Notiz auch mit einer Aktion verbinden. Hat man sich zum Beispiel in einer Notiz handschriftlich einen Namen und eine Telefonnummer notiert, lässt sich diese per Klick sofort anrufen oder dem Telefonbuch zufügen. Das Note 3 erkennt dabei die eigene Handschrift.

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