Photokina: Digitale Adleraugen für Fotoprofis und Amateure

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Photokina: Digitale Adleraugen für Fotoprofis und Amateure

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Ein Mann fotografiert mit einer Kamera von Canon. So viel Sensor für so wenig Geld gab es auf der Photokina noch nie.

von Thomas Kuhn

Bisher galten Kameras mit Foto-Chips in der Größe klassischer Kleinbild-Negative - sogenannte Vollformat-Sensoren - als ebenso unverzichtbares wie kaum bezahlbares Pflichtutensil für Profifotografen. Nun aber wird die Technik erstmals in einer Reihe von Photokina-Neuheiten auch für ambitionierte Amateure bezahlbar. WirtschaftsWoche-Technik-Spezialist Thomas Kuhn hat sich die Edelkameras angesehen.

Fotoprofis schwören darauf, und Amateure träumten bislang - mindestens - davon: Wer auch in ungünstigsten Situationen wirklich erstklassige Bilder machen will, selbst bei schwachem Licht gestochen scharf und rauschfrei, für den führt kein kein Weg an einer Kamera mit Vollformat-Sensor vorbei. Einem jener ebenso hochwertigen wie teuren Bildchips von der Größe klassischer Kleinbild-Negative (36 x 24 Millimeter), den lichtempfindliche Bildpunkte selbst bei Auflösungen jenseits der 20-Megapixel-Grenze noch so groß sind, dass Kamera perfekte Aufnahmen liefert.

Für derart hochgezüchtete digitale Adleraugen mussten ambitionierte Fotofans bisher allerdings tief in die Tasche greifen: Für Profi-Spiegelreflexkameras wie Canons EOS 5D Mark III oder die D4 von Nikon berechnen die Hersteller gut 3100 beziehungsweise rund 5900 Euro - allein fürs Gehäuse wohlgemerkt. Wer sich Leicas-Vollformat-Klassiker die Sucherkamera M zulegen will, muss dem Solmser Traditionshaus mindestens 6200 Euro gutschreiben. Und auch das neue Einsteigermodell aus Solms, die ME ist erst ab 4800 Euro zu haben. 

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Nikon bringt Sparmodell schon im November

Gemessen daran also kommen drei interessante Vollformat-Neuheiten der diesjährigen Photokina schon fast als Schnäppchen daher. 

Eine erste Preismarke setzte Nikon dabei mit dem neuen Einsteigermodell D600 für die High-End-Klasse. Denn die D600 ist mit nur 850 Gramm Gewicht nicht nur die kompakteste und leichteste Vollformat-Kamera, die Nikon bisher entwickelt hat. Mit einem Preis von nur rund 2100 Euro für den Body ist sie zudem rund ein Viertel günstiger als Nikons bisher günstigste Vollformat-Kamera, die D800. Mit einem 24-Megapixel-Sensor und eine 3,2-Zoll-Display, 19 Motivprogrammen, Full-HD-Videoaufzeichnung und bis zu 5,5 Fotos pro Sekunde in der Serienbildfunktion ist die D600 trotz des - relativen - Sparpreises sehr ordentlich ausgestattet. Noch im September soll sie in den Handel kommen.

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