Playstation Vita: Die letzte ihrer Art

Playstation Vita: Die letzte ihrer Art

von Oliver Voß

Mit der tragbaren Spielekonsole Playstation Vita macht Sony Smartphones und Tablets Konkurrenz. Doch wie lange noch?

Wenn die Playstation Vita ab Mittwoch in Europa und den USA in den Läden liegt, werden viele Spielefans leuchtende Augen bekommen. Wohl noch nie gab es ein stärker  hochgerüstetes Gerät, um unterwegs zu zocken. Allerdings muss man dafür auch 250 bis 300 Euro auf den Tisch legen. Dazu kommt noch eine spezielle Vita-Speicherkarte, die derzeit mit 50 Euro für 16 GB zu Buche schlägt.

Es muss sich zeigen, wie viele Kunden bereit sind, diesen stolzen Preis zu zahlen, zumal sich die Frage stellt, ob die Zielgruppe neben Smartphone und Tablet-PC künftig auch noch eine mobile Spielekonsole mit sich herumtragen will?

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Jim Ryan kann diese Frage kaum noch hören. „Ich werde das derzeit häufig gefragt“, sagt der Europa-Chef von Sony Computer Entertainment im Gespräch mit der WirtschaftsWoche diplomatisch. Und seine Antwort zeigt, dass sie ihm wohl mehr Sorgen macht, als der Manager zugeben möchte. Denn es geschieht selten, dass Unternehmen die direkte Konkurrenz loben, doch genau das tut Ryan: „Die Verkaufszahlen von Nintendos 3-DS sind ein klarer Indikator dafür, dass es einen Markt für tragbare Spielgeräte gibt“.

Eine halbe Million Exemplare verkauft

Der ewige Rivale Nintendo hat seit Anfang 2011 weltweit immerhin mehr als 15 Millionen Exemplare seiner mobilen Konsole verkauft. Zum Vergleich: Vom Vorgänger Playstation Portable (PSP) vekaufte Sony seit dem Start im Jahr 2004 weltweit 75 Millionen Exemplare.

Die Nintendo-Zahlen zeigen also in der Tat eine immer noch beachtliche Nachfrage, das ist aber auch ein Problem für Sony. Nintendo hat nämlich den Preis drastisch um rund ein Drittel gesenkt. Mit 150 bis 170 Euro kostet die 3DS damit nur noch knapp die Hälfte der Vita.

In Japan, wo die Vita bereits zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kam, wurden inzwischen mehr als eine halbe Million Exemplare verkauft. „Wir sind damit vollkommen zufrieden“, sagt Ryan. Auch dass Sony das Weihnachtsgeschäft außerhalb des Mutterlandes verpasst hat, sieht der Manager nicht als Nachteil. Im Weihnachtsgeschäft würden so viele Geräte und Spiele um die Aufmerksamkeit kämpfen, da sei es eigentlich besser, später zu starten. Zumal es in Japan einige, kleinere technische Startschwierigkeiten gab, die nun aber behoben sein sollen.   

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