Samsung: Samsung arbeitet an Datenbrille

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Samsung: Samsung arbeitet an Datenbrille

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Der Eingang eines Bürogebäudes von Samsung in Seol, Südkorea. Am 24.01.2014 stellte Samsung die Zahlen für das vierte Quartal 2013 vor.

Die Koreaner preschen nach der Datenuhr Galaxy Gear angeblich auch mit einer eigenen Computerbrille weiter vor. Stimmen die Gerüchte, könnte es zu einem spannenden Wettlauf mit Google Glass kommen.

Samsung lässt nichts anbrennen. Smartphones, Tablets und Datenuhren – woran auch immer in der Vergangenheit große Konzerne gearbeitet haben, Samsung hatte bald ein eigenes Modell auf dem Markt. Aktuell sollen die Koreaner an einer Datenbrille arbeiten. Einen Patentantrag dafür hat das Unternehmen Ende 2013 an das koreanische Patentamt gestellt.

Befeuert werden die Gerüchte von einem Bericht der Korea Times. Danach will Samsung die Datenbrille, die Galaxy Glass heißen könnte, schon im September 2014 zur Ifa in Berlin vorstellen. Zudem bestätigte ein Zulieferer für Google Glass, dass die Brille ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte 2014 auf den Markt kommen könnte. Anfangs hieß es, Google Glass könne schon Anfang des Jahres für Kunden erhältlich sein.

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Allerdings wurde der Verkaufsstart seit der Präsentation im Jahr 2012 mehrfach verschoben. Stattdessen trommelt Google fleißig die Werbetrommel. Einige Tausend Geräte sind derweil zu Testzwecken in Umlauf. Vor allem App-Entwickler konnten die Brillen erwerben, um entsprechende Anwendungen zu programmieren.

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Erst kürzlich haben die Koreaner ein Smartphone mit geschwungenem Bildschirm präsentiert. Warum das Telefon den Markt aufmischen kann wie die Asiaten den Weg zu faltbaren Geräten vorantreiben.

Quelle: imago / UPI photo

Sollte Samsung Galaxy Glass tatsächlich schon in diesem Jahr auf den Markt bringen, verzichten die Koreaner auf so eine umfangreiche Testphase. Wie das Gadget aussehen und funktionieren könnte, ist aktuell noch Spekulation. Vermutlich wird sie, wie auch die Datenuhr Galaxy Gear, mit dem Smartphone verbunden. Die Informationen werden dann wie bei Google Glass über eine kleine Glasscheibe im Sichtfeld des Brillenträgers ausgespielt.

Dass Samsung nun auch das Rennen um die Datenbrille aufnimmt, zeigt vor allem, dass die Koreaner bei so viele elektronischen Geräten wie möglich in der ersten Reihe mitspielen wollen. Sie sind die Meister der Adaption. Selten arbeiten sie an komplett eigenständigen Innovationen, bleiben aber immer am Ball, um die Konkurrenz nicht vorbei ziehen zu lassen. Im TV-Markt hat Samsung etwa nach LG mit den OLED-Fernsehern auf der CES 2012 nachgezogen. Nachdem Pebble und Sony schon mit Datenuhren auf dem Markt waren, brachte Samsung Gear heraus. Nun also die Datenbrille.

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Dass sich so eine Aufholjagd lohnen kann, zeigt das Geschäft mit Smartphones. Lange Jahre war Pionier Apple mit dem iPhone unangefochtener Platzhirsch. Den Rang können die Koreaner inzwischen für sich beanspruchen. Erst im vierten Quartal 2013 stellte das Unternehmen mit 86 Millionen verkauften Smartphones einen neuen Rekord auf und baute den Vorsprung auf Apple aus. Das zeigen am Dienstag veröffentlichte Daten der Firma Strategy Analytics.

Seine Führungsposition auf dem globalen Smartphone-Markt konnte Samsung demnach mit einem Anteil von 29,6 Prozent ausbauen. Apple kam auf 17,6 Prozent. Die beiden Marktführer sahen sich den Daten zufolge aber mit einem starken Zuwachs bei den chinesischen Anbietern Huawei Technologies und Lenovo Group konfrontiert.

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