Smartes Business-Tool: 48 Stunden mit dem neuen Blackberry Z10

Smartes Business-Tool: 48 Stunden mit dem neuen Blackberry Z10

von Thomas Kuhn

Es ist vor allem eine Frage, wenn ein neues Smartphone der Oberklasse auf den Markt kommt, die sofort jeder stellt: „Ist es besser oder schlechter als das iPhone“. Und jetzt, als ich das erste Testgerät des vor wenigen Tagen vorgestellten Blackberry-Top-Modells Z10 in die Redaktion bringe, ist es nicht anders. Über allem schwebt das i-Dings, als wäre es die Messlatte für Perfektion.

Um es vorweg zu nehmen, das Z10 ist weder durchweg „besser“ noch konsequent „schlechter“ als Apples Trendsetter. Der neue Blackberry ist vor allem „anders“ – und das ist gut so. Wo das so ist, und was die Nutzer davon haben, dazu ein paar Beispiele aus meinen ersten Erfahrungen mit dem Gerät:

 

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Hardware und Ausstattung:

Das Blackberry ist vor allem bedingt durch den etwas größeren Bildschirm – 4,2 statt 4 Zoll Diagonale – auch etwas größer geraten. Das wirkt sich auch beim Gewicht aus. Mit rund 138 Gramm ist es 26 Gramm schwerer als das Apple-Handy, aber alles andere als ein Klotz.

Dass die kanadischen Entwickler nicht an der falschen Stelle geizen und zugunsten ein paar gesparter Gramm Gewicht beim Material sparen wollten, wirkt sich positiv auf die Verarbeitung aus. Das Z10 liegt fest und stabil in der Hand, da knackt und wackelt nichts. Die verwendeten Materialien wirken gleichermaßen wertig und auch für den harten Alltagseinsatz gerüstet – vom robusten Gehäuserahmen bis zum gummierten Kunststoffdeckel auf der Rückseite, unter dem sich der auswechselbare Akku und CD-Erweiterungssteckplatz verbirgt.

Krise bei RIM Neues Blackberry-System soll's richten

Erster Blick aufs Blackberry 10: Research in Motion hat das neue Smartphone-Betriebssystem vorgestellt. Die Resonanz sei positiv ausgefallen, dennoch ist mit einem schnellen Verkaufsstart nicht zu rechnen.

RIM hat internationalen Mobilfunkanbietern das neue Betriebssystem vorgestellt. Foto: AP Quelle: AP

Damit liegt das neue Blackberry mindestens auf dem Qualitätsniveau des iPhone, bei der Flexibilität lässt es das Apple-Handy hinter sich. Umso mehr, als sich der Newcomer über einen integrierten HDMI-Mini-Stecker auch als Zuspieler für TV-Geräte und ähnliches verwenden lässt.

Das ist kein Problem, weil die Auflösung des Gerätes mit bemerkenswerten 1280x768 Bildpunkten nicht nur die eines Mittelklasse-Fernsehers mit HDready-Auflösung sogar noch leicht übersteigt. Der Bildschirm des Z10 ist zudem noch mal mehr als 35 Prozent feiner aufgelöst als das für sein Retina-Display so oft gelobte iPhone. Und in der Tat, die Darstellungsqualität des Bildschirms ist beeindruckend, selbst keine Details oder Schriften erscheinen gestochen scharf. Hier legt Blackberry die Messlatte fürs iPhone deutlich zu hoch.

Bei der Kamera tun sich beide Kontrahenten nicht viel. Nominelle acht Megapixel Auflösung bieten beide, Videos in Full-HD-Qualität 1080p zeichnen ebenfalls beide auf. Und auch die ersten Vergleichsbilder scheinen sich in der Qualität nicht signifikant zu unterscheiden. Das muss ich mir noch mal im Detail ansehen. Aber schon jetzt ist klar, für Schnappschüsse bei leidlich ordentlicher Beleuchtung brauchen Besitzer von iPhone und Z10 gleichermaßen keinen klassischen Fotoapparat mehr mitnehmen.

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