Smartphone-Fotos: Die besten Foto-Apps für den Sommer

Smartphone-Fotos: Die besten Foto-Apps für den Sommer

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Die zehn spannendsten Foto-Apps für iOS und Android.

von Thomas Kuhn

Kaum eine Smartphone-Funktion ist für Handynutzer wichtiger als die Fotografie. Das belegt nicht nur der aktuelle Hype um die Foto-App Prisma. In den App-Stores gibt es Abertausende Programme für die kreative Bildgestaltung. Wir präsentieren die zehn spannendsten für iOS und Android.

Mal Van Gogh, mal Mondrian – wer immer Lust hatte, seinen Handyfotos die Anmutung großer Bilderkünstler zu verleihen, dem bietet die aktuell angesagte Foto-App Prisma das perfekte Werkzeug, für das sich neben Promis wie dem Fußballer Benedikt Höwedes oder dem Bild-Chef Kai Diekmann selbst Vertreter der UN begeistern.

Die neue App trifft auf ein fotoverrücktes Publikum. Längst nämlich zählen Fotoeigenschaften neuer Smartphones zu den wichtigsten Entscheidungskriterien beim Kauf der Telefone. Foto- und Videoaufnahmen sind nach Erhebungen des IT-Verbandes Bitkom – nach der Telefonie – die mit Abstand wichtigsten Handyfunktionen. Und Prisma, das bisher nur für iOS verfügbar ist, ist nur die jüngste einer kaum mehr zu überblickenden Vielzahl höchst leistungsfähiger Bildveredelungsprogramme fürs Taschentelefon.

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Wie breit die Palette ist – jenseits von etablierten Angeboten wie Flickr, Instagram, Path oder Pinterest –, das zeigt die folgende Übersicht über zehn (+ 3) geniale Foto-Apps für Apple- oder Android-Smartphones.

1. Adobe Lightroom – Ursprünglich als mobiles Pendant zur gleichnamigen Desktop-Software konzipiert, arbeitet die kostenfreie Bildverarbeitungs- und -management-App inzwischen auch unabhängig von einem kostenpflichtigen Abo der Adobe-Dienste. Die Software bietet jede Menge von einzeln steuerbaren Optimierungs- und Bearbeitungswerkzeugen. Dabei kommt sie auch mit Fotos im RAW-Dateiformat klar. Daneben helfen zahlreiche vordefinierte Optimierungsfilter all denen bei der Gestaltung, die sich von der Vielzahl der manuellen Optimierungsoptionen überfordert fühlen. Die Verarbeitung der Aufnahmen erfolgt - anders als etwa bei Prisma - auf dem Smartphone und erfordert daher eine leistungsfähige Hardware. (iOS und Android)

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2. Autodesk Pixlr – Ähnlich mächtig wie der Konkurrent Lightroom, im Bedienkonzept aber weniger technisch ausgelegt, kommt die App Pixlr daher. Die Steuerung der Optimierungs- und Kreativoptionen ist visueller angelegt und daher für weniger fotoerfahrene Anwender leichter verständlich. Die Kreativ-Filter sind nicht so vielfältig wie etwa bei Prisma, sie ermöglichen es aber ebenfalls – neben der manuellen bis automatischen Optimierung der Aufnahmen – den eigenen Fotos einen künstlerischen Hauch zu verleihen. (iOS und Android)

3. Camera51 – Nicht jeder ist der geborene Fotograf und hat den Blick fürs perfekte Bild. Hier setzen die Entwickler der App Camera 51 an. Sie packen reichlich optische Analytik in ihre Anwendung, die schon VOR der Aufnahme zu verstehen versucht, was der Knipser eigentlich aufs Bild zu bannen gedenkt. Ein eingeblendeter Rahmen hilft beim Anpeilen des Objekts. Das funktioniert, etwa bei Personen- oder Naturaufnahmen, recht gut. Abgeschnittene Füße oder Köpfe (sowohl bei regulären Fotos als auch bei Selfies) vermeidet die App zuverlässig, wenn sich der Nutzer an die Vorschläge zur Auswahl des Bildausschnitts hält. Für technische Optimierungen der Aufnahmen aber braucht es andere Apps. (iOS und Android)

4. Camera+/Google Fotos – Keine Frage, Apples jüngste iPhones schießen (zumeist) tolle Bilder. Wer aber etwas kreativer fotografieren will, als es die in ihren Einstellmöglichkeiten recht beschränkte Apple-Foto-App ermöglicht, braucht Software wie Camera+. Das Programm bietet sowohl vor der Aufnahme auch bei der Nachbearbeitung von Bildern (auch solchen, die mit der Apple-Kamera geschossen wurden) all jene vielfältigen Justiermöglichkeiten, die Apples Standard-App vermissen lässt. Dazu kommen Zusatzfunktionen wie extrem lange Verschlusszeiten, eine größere Auswahl aus ISO-Empfindlichkeiten und eine Vielzahl vordefinierter oder anpassbarer Filter für die nachträgliche Optimierung der Aufnahmen.
Bei Weitem nicht so mächtig wie Camera+ aber zumindest eine Alternative für eher spärlich ausgestattete Handy-App auf manchen Android-Telefonen ist Googles eigenes Foto-Programm, das nicht nur elementare Bildbearbeitungs- und –verbesserungswerkzeuge enthält. Es bietet zudem eine (überraschend gut funktionierende) visuelle Suche nach Bildinhalten; und zwar nicht bloß auf dem Handy selbst sondern auch im Bilder-Album im Google-Drive-Speicher des Nutzers – vorausgesetzt, der hat die Synchronisation der Aufnahmen aktiviert. Die App gibt’s auch für iOS-Geräte.

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