Smartphone Lumia 800: Vodafone lässt Nokia abblitzen

Smartphone Lumia 800: Vodafone lässt Nokia abblitzen

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Mit dem Smartphone Lumia 800 will Nokia die Wende schaffen.

von Jürgen Berke

Nokia setzt große Hoffnung auf sein neues Smartphone Lumia 800, doch ausgerechnet der größte deutsche Mobilfunker weigert sich, den Finnen beim Comeback-Versuch zu helfen.

Deutsche Telekom, O2, E-Plus und Freenet räumen ihre Shops um, wenn am 15. November in Deutschland der Verkauf von Lumia 800 startet, des lang erwarteten ersten Nokia-Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone 7. Es soll der Renner im Weihnachtsgeschäft werden. Doch ausgerechnet der größte deutsche Mobilfunker weigert sich, Nokia beim Comeback-Versuch zu helfen: Vodafone. Deutschland-Chef Friedrich Joussen war nach den ersten Tests längst nicht so begeistert vom neuen Nokia-Gerät wie die Konkurrenz. Er entschied darum, in der Vorweihnachtszeit die Telefone der Nokia-Konkurrenten Sony Ericsson und HTC in den Mittelpunkt zu stellen. Nach den bisher eher schlechten Erfahrungen beim Verkauf von Windows-Geräten hielt es Vodafone für zu riskant, alles auf Nokia zu setzen, heißt es aus Unternehmenskreisen.

Den Ausschlag gab schließlich, dass Nokia seine Vertriebspartner zu einer Alles-oder-nichts-Entscheidung drängte. So fordert der Handyhersteller, dass das Lumia 800 in großer Stückzahl abgenommen und prominent an vorderster Front im Laden positioniert wird. Garantiert der Vertriebspartner nicht diese Vorzugsbehandlung, bekommt er das neue Smartphone erst gar nicht. Angesichts dieser Bedingungen verzichtet Joussen lieber. Nun nimmt Vodafone das Gerät erst im Januar ins Sortiment auf.

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