
Gerade in der kalten Jahreszeit birgt die Bedienung von Touchscreens so Ihre Tücken, denn sie lassen sich nur mit bloßen Fingern steuern. Wer also zum Schutz vor der Kälte Handschuhe trägt, kann mit den meisten Smartphones keine Telefonate mehr annehmen oder neue Nummern wählen, geschweige denn Emails lesen oder schreiben.
Gar nicht so schlimm, dachte ich anfangs: Dann wäre dem Dauergequatsche wenigstens im Winter mal eine Zwangspause verordnet. Und auch im Skiurlaub lässt sich die Wartezeit am Lift sicher entspannter verbringen, als mit dem Bearbeiten von Job-Emails.
Die besten Gadgets des Jahres
Quelle: AP1. Raumtemperatur
Ausgewogen Heizen heißt die Devise, denn unnötig warme Räume schlucken viel Energie. Ist der Raum zu stark ausgekühlt, kostet das Aufheizen ebenso unnötig Brennstoff. Generell spart aber jedes Grad Celsius, um das die Raumtemperatur gesenkt wird rund sechs Prozent Heizenergie. In Wohnräumen reichen in der Regel 20 bis 22 Grad, in der Küche dürfen es auch zwei Grad weniger sein. Im Bad sollten etwa 23 Grad und im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad Celsius sein. Das lässt sich in der Regel über die Heizkörperventile regeln. Moderne Varianten ermöglichen auch eine Zeitsteuerung für einzelne Räume. Das kann bis zu zehn Prozent der Heizenergie sparen.
Quelle: dapd2. Fenster und Türen
Fenster und Türen sind potenzielle Kältebrücken und sollten daher möglichst dicht sein. Weil die Tür- und Fensterdichtungen auch Verschleiß unterliegen, sollten sie immer wieder mal überprüft werden. Mit Dichtungsbändern aus dem Baumarkt oder Ersatzgummidichtungen vom Fensterhersteller lassen sich Schäden schnell beheben. Damit nachts nicht unnötig Wärme entweicht, sollten auch Rollläden und Vorhänge geschlossen werden.
Quelle: Ewald Fröch - Fotolia.com3. Heizkörper
Damit die Heizkörper die Wärme optimal an den Raum abgeben, dürfen keine Möbel oder Vorhänge vor die Wärmeabstrahlung behindern. Ansonsten arbeitet die Heizung unnötig. Auch Luft im Heizkörper behindert die effektive Aufheizung des Heizkörpers. Mit einem Vierkantschlüssel können sie entlüftet werden. Auch automatische Entlüfterventile können diese Aufgabe übernehmen. Sie können aber nur bei entleerten Heizkörpern installiert werden.
Quelle: Kadmy - Fotolia.com4. Wartung durch den Installateur
Ablagerungen von Ruß und ein nicht optimal eingestellter Brenner mindern den Wirkungsgrad des Heizkessels und erhöhen die Verbrauchskosten. Auch ein hydraulischer Abgleich hilft sparen. Dabei werden spezielle Thermostatventile vom Fachmann so eingestellt, dass jeder Raum entsprechend seiner Größe und seinem Zweck entsprechend mit der richtigen Wärmemenge versorgt wird.
Quelle: dpa5. Wände hinter Heizkörpern
Insbesondere im Altbau hilft auch schon eine dünne Isolationsschicht hinter dem Heizkörper, um den Wärmeverlust über die Außenwand zu senken. Die aluminiumbeschichteten, wenige Millimeter dicken Isolierfolien verbessern die Wärmeabstrahlung von den Heizkörpern in den Raum. Erhältlich in jedem Baumarkt und einfach selbst anzubringen.
Quelle: sugar0607 - Fotolia.com6. Thermostate
Ständiges Rauf- und Runterregeln der Heizkörper lohnt sich in aller Regel nicht – auch nicht, wenn man die Wohnung tagsüber verlässt. Zumindest auf niedrigem Niveau sollte auch bei Abwesenheit weiter geheizt werden, damit die Räume nicht auskühlen und dann wieder stark aufgeheizt werden müssen.
Quelle: Irina Fischer - Fotolia.com7. Lüftung
Gekippte Fenster sind zu Vermeiden. Weit offene Fenster verbessern den Luftaustausch um den Faktor fünf, wenige Minuten reichen. So kühlen auch die Wände rund um die Fenster kaum aus und müssen nicht mühsam wieder aufheizen. Dieses regelmäßige, kurze Stoßlüften verhindert auch die Schwitzwasserbildung und damit Schimmel. Weil der Luftaustausch maßgeblich von der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen abhängt, muss der Bewohner umso länger lüften, je wärmer es draußen ist. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genügen drei bis fünf Minuten, bei wärmerem Wetter zehn bis 15 Minuten. Vor und während des Lüftens sollten die Heizkörper herunter geregelt werden.
Quelle: Grohe8. Warmwasser
Schätzungsweise zwölf Prozent des Energieverbrauchs gehen durchschnittlich für das Erwärmen von Wasser drauf. Der sparsame Umgang mit warmen Wasser hilft somit auch, Heizkosten zu sparen, wenn das Warmwasser von der Heizungsanlage mitproduziert wird. So ist etwa der Einbau eines Sparventils an Spüle, Dusche oder Waschbecken hilfreich und senkt außerdem auch die Kosten für Wasser und Abwasser.
Quelle: gms9. Heizungsanlage
Wer noch einen alten Heizkessel betreibt, sollte über die Anschaffung eines modernen Gerätes nachdenken. Brennwertheizungen für Öl oder Gas nutzen die Wärme der Abgase zur Wärmerückgewinnung. Das senkt den Energieverbrauch der Heizung gegenüber alten Geräten leicht um 15 bis 20 Prozent. Solch eine Anschaffung macht sich meist schon nach ein paar Jahren bezahlt – vor allem wenn die Energiepreise weiter steigen.
1. Raumtemperatur
Ausgewogen Heizen heißt die Devise, denn unnötig warme Räume schlucken viel Energie. Ist der Raum zu stark ausgekühlt, kostet das Aufheizen ebenso unnötig Brennstoff. Generell spart aber jedes Grad Celsius, um das die Raumtemperatur gesenkt wird rund sechs Prozent Heizenergie. In Wohnräumen reichen in der Regel 20 bis 22 Grad, in der Küche dürfen es auch zwei Grad weniger sein. Im Bad sollten etwa 23 Grad und im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad Celsius sein. Das lässt sich in der Regel über die Heizkörperventile regeln. Moderne Varianten ermöglichen auch eine Zeitsteuerung für einzelne Räume. Das kann bis zu zehn Prozent der Heizenergie sparen.
Dummerweise ist es oft aber nicht nur in den Winterferien ziemlich kalt, sondern zuweilen auch an ganz gewöhnlichen Arbeitstagen, während ich auf dem Weg zur Arbeit auf Bus oder Bahn warte. Gerade dann habe ich die sogenannten kapazitiven Touchscreens schon verflucht, die eben nicht den Druck des handschuhbewehrten Fingers reagieren, sondern nur auf die Spannungsänderung, die mein mühsam entblößter Finger auf Ihnen erzeugt. Bis ich den Handschuh aus habe, ist das ankommende Gespräch längst weg. Und im Schneematsch ein Taxi zu bestellen, weil der Bus wegen des Sauwetters ausgefallen ist – auch das wäre mit Handschuhen deutlich angenehmer gewesen.











