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Smartphones im Winter: Handschuhe mit Fingerspitzengefühl

von Susanne Kutter

Die Hersteller von Handschuhen reagieren auf den Boom der Touchscreens: Erste Modelle, die jetzt auch in Deutschland auf den Markt kommen, sind mit elektrisch leitenden Fingerkuppen ausgestattet.

SmarTouch-Handschuhe Quelle: Pressebild
Die sogenannten SmarTouch-Handschuhe der Marke Isotoner besitzen einen Einsatz aus leitfähigem Stoff, der macht die Touchpad-Bedienung auch im Winter möglich. Quelle: Pressebild

Gerade in der kalten Jahreszeit birgt die Bedienung von Touchscreens so Ihre Tücken, denn sie lassen sich nur mit bloßen Fingern steuern. Wer also zum Schutz vor der Kälte Handschuhe trägt, kann mit den meisten Smartphones keine Telefonate mehr annehmen oder neue Nummern wählen, geschweige denn Emails lesen oder schreiben.

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Gar nicht so schlimm, dachte ich anfangs: Dann wäre dem Dauergequatsche wenigstens im Winter mal eine Zwangspause verordnet. Und auch im Skiurlaub lässt sich die Wartezeit am Lift sicher entspannter verbringen, als mit dem Bearbeiten von Job-Emails.

Die besten Gadgets des Jahres

1. Raumtemperatur

Ausgewogen Heizen heißt die Devise, denn unnötig warme Räume schlucken viel Energie. Ist der Raum zu stark ausgekühlt, kostet das Aufheizen ebenso unnötig Brennstoff. Generell spart aber jedes Grad Celsius, um das die Raumtemperatur gesenkt wird rund sechs Prozent Heizenergie. In Wohnräumen reichen in der Regel 20 bis 22 Grad, in der Küche dürfen es auch zwei Grad weniger sein. Im Bad sollten etwa 23 Grad und im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad Celsius sein. Das lässt sich in der Regel über die Heizkörperventile regeln. Moderne Varianten ermöglichen auch eine Zeitsteuerung für einzelne Räume. Das kann bis zu zehn Prozent der Heizenergie sparen.

Quelle: AP


Dummerweise ist es oft aber nicht nur in den Winterferien ziemlich kalt, sondern zuweilen auch an ganz gewöhnlichen Arbeitstagen, während ich auf dem Weg zur Arbeit auf Bus oder Bahn warte. Gerade dann habe ich die sogenannten kapazitiven Touchscreens schon verflucht, die eben nicht den Druck des handschuhbewehrten Fingers reagieren, sondern nur auf die Spannungsänderung, die mein mühsam entblößter Finger auf Ihnen erzeugt. Bis ich den Handschuh aus habe, ist das ankommende Gespräch längst weg. Und im Schneematsch ein Taxi zu bestellen, weil der Bus wegen des Sauwetters ausgefallen ist – auch das wäre mit Handschuhen deutlich angenehmer gewesen.

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