Smartwatch: Technik für das Handgelenk

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Smartwatch: Technik für das Handgelenk

Jede Menge High-Tech steckt in diesem Gerät, das auf den ersten Blick aussieht wie eine normale Armbanduhr. Sony hat auf der Elektronikmesse Mobile Asia Expo eine neue Generation seiner Touch-Uhr vorgestellt.

Die Smartwatch 2 kann mit einem Smartphone mit Android-Betriebssystem gekoppelt werden und dient für dieses als zweiter Bildschirm - unterstützt werde alle Geräte mit der Version 4.0 oder mehr. So ist es möglich E-Mails und Facebook-Nachrichten vom Handy direkt auf die Uhr zu schicken - auch die Musikwiedergabe lässt sich über die Smartwatch steuern. Mit dieser High-Tech-Uhr können Termine, Anrufe und SMS nicht mehr verpasst werden. Trotz all dieser Technologie kann die Uhr - vom Smartphone entkoppelt - auch als "einfache" Uhr genutzt werden.

Was ist neu an dieser Uhr? Die Uhr ist 42 x 9 x 41 Millimeter groß. Im Vergleich zur Smartwatch der ersten Generation ist das Display mit 1,6 Zoll etwas größer; ebenso hat sich die Auflösung auf 220 x 176 Pixel erhöht. Sony verspricht außerdem, dass sich der Bildschirm - auch im Sonnenlicht - besser erkennen lässt, der in der ersten Generation zu viel Kritik geführt hat. Um die Uhr leichter mit Smartphones und Tablets zu verbinden, ist ein NFC-Chip eingebaut.

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Die Smartwatch 2 soll staub- und wasserdicht sein und ein Bad in einem Meter Wassertiefe bis zu 30 Minuten ohne Schäden überstehen, sagt zumindest Sony. Ab September soll das Gerät für 199 Euro verkauft werden. Kunden können dann zwischen einer Version mit Metall- und Kunststoffarmband wählen. Die Entscheidung wird wohl eher danach fallen, wie schwer die Uhr am Handgelenk sein soll.

Wearable Computer Der Computer am Handgelenk

Seit es Digitaluhren gibt, gibt es die Idee, auch Computer am Arm zu tragen. Mit Projekten wie SmartWatch, Pebble und einer Google-Variante wird sie nun Wirklichkeit.

Mit der "SmartWatch" von Sony lässt sich das Android-Smartphone bequem vom Handgelenk aus steuern Quelle: Presse

In einer Umfrage des Bitkom-Verbands gaben 31 Prozent der Befragten an, Interesse an einer Smartwatch, die mit dem Telefon gekoppelt und so mit dem Internet verbunden zu besitzen. 13 Prozent sagten, dass sie ziemlich sicher ein solches Gerät nutzen werden. Noch höher ist der Anteil in der jüngeren Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen: Fast jeder Zweite wäre an einer Smartwatch interessiert, knapp jeder Vierte will eines der Geräte nutzen.

Auch Apple soll an einer iWatch arbeiten.

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